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Donnerstag, 31. Mai 2012

Poughkeepsie oder Poughkeepsie

Nimmt man nun den Peak Express um 6.12 nach Poughkeepsie oder den um 6.16. Fuer alle die nach Beacon, New Hamburg oder Poughkeepsie wollen ist es in der Tat egal. Alle anderen mussen aufpassen, dass sie in den richtigen Zug steigen.
Ich hab auch schon im falschen gesessen - es aber zum Glueck noch rechtzeitig vor Abfahrt bemerkt.


Montag, 28. Mai 2012

Subway fahren in New York City

Auf Schienen in und um New York

Unterscheidet sich das Zugfahren in der neuen Welt von dem, wie wir es in Deutschland kennen? Der Akt des Zugfahrens und das ist ja das einzige was ich wirklich beurteilen kann, hat mit dem Zugverkehr daheim gemeinsam: Ich brauche einen Zug, eine Fahrkarte und schon kann es los gehen.

Arbeiten wir uns mal von unten nach oben. Heute...

Die U-Bahn 

In den meisten deutschen Städten gibt es ein von der Deutschen Bahn unabhängig betriebenes Schienennetz. Zu nennen seien hier beispielsweise die KVB in Köln, die Busse und Bahnen betreibt oder die BVG in Berlin, die sich ihrerseits in der Hauptstadt mit ihren Bussen und Bahnen herumtreibt.

Für New York City ist eine es die MTA, die ebenfalls Busse und Bahnen in New York City kreisen oder viel mehr: Pendeln lässt. Eine Ringlinie gibt es hier nämlich nicht.

Die Subway besteht aus mehr als 20 Linien mit einer Gesamtlänge von etwa 230 Meilen (ca. 370 km), deren Züge einen schnell von einem Ende der Stadt ans andere bringen. Die längste Fahrt an einem Stück  ist 31 Meilen lang und zwar mit der Linie A von Manhattan 207th Str. nach Queens, Rockaway (alle Zahlen habe ich mir von dieser Seite ausgeliehen: http://www.nycsubway.org/faq/factsfigures.html).

Ist das Benutzen der New Yorker Subway teuer? 

Ja, das Benutzen ist teuer, wenn man nur ein bis zwei Stationen zurücklegt. Auf Manhattan kann man solche Distanzen auch bequem zu Fuß bewältigen. Es ist oftmals zeitraubender und beschwerlicher in die Station herabzusteigen und aus der Zielstation wieder heraus, als mal eben an der Oberfläche 3 oder 4 Blocks zu laufen. Der Preis ist immer der gleiche, für einmal in die U-Bahn einsteigen werden $2,25 $2,50 fällig. Das wirft auch gleich die Frage auf:

Ist das Benutzen der New Yorker Subway teuer? 

Nein, das benutzen ist nicht teuer, wenn man z.B. vom Times Square aus an den Atlantik-Strand möchte. Mit der Subway gelangt man in etwas mehr als einer Stunde raus aus dem Stadttrubel, rein ins Strandidyll. Sei es Brighton Beach mit Coney Island als Nachbarn oder in knapp 2 Stunden die Reservate und Naturschutzgebiete um Rockaway. Und das alles für sparsame $2,25 $2,50.

Aus den Städten Köln oder Berlin kenne ich das so, dass man eine Fahrkarte kauft, mit der man sich in einer bestimmten Zone eine bestimmte Zeit lang mit allen Verkehrsmitteln des Nahverkehrs bewegen kann. Also am Neumarkt eine Karte gekauft, bringt mich 3 Stunden (stimmt das mit den 3 Stunden? Ist alles schon so lange her...) lang zu jedem Ort, der per KVB Bus oder Bahn zu erreichen ist - auch mit Unterbrechung. Die Karte gilt.  Es gibt im Zug oder am Bahnsteig keine Zugangskontrolle, man muss die Fahrkarte immer dabei haben und auf sporadische Kontrollen in den Zügen gefasst sein.

Das Tarifsystem in NYC ist für die U-Bahn und die Busse einfach gestrickt. Einheitstarif für alle und nur eine bzw. keine Zone. Bei jedem Eintritt in die Unterwelt wird gezahlt. Kinder bis zu einer Körpergröße von 110 cm fahren in Begleitung eines zahlenden Elternteils kostenlos. Zu dem Thema habe ich im vergangenen Jahr schon ausführlicher geschrieben.


Diese 3 verschiedenen Automaten findet man in Bereich der New Yorker Subway. Von links nach rechts:
1.) ein Lesegeraet, das einem den aufgeladenen Betrag oder das Ablaufdatum auf einer Metrocard anzeigt.
2.) ein Automat um vorhandene Metrocards nachzuladen. An diesem kann man nur mit Kreditkarte zahlen und nicht mit Bargeld.
3.) Ein "vollwertiger" Automat, der Einzelfahrscheine  und neue Metrocards herausgibt, zum Bezahlen Bargeld oder Kreditkarte akzeptiert und natürlich auch wie sein kleiner Bruder vorhandene Metrocards wieder auffüllen kann. 


Sparmöglichkeiten beim U-Bahn fahren in New York City.

Weniger Fahrkosten mit einer Metrocard - entweder als Guthabenkarte oder als Wochen- oder Monatskarte mit beliebig vielen Fahrten. Man könnte erstere Variante auch Mehrfahrtenkarte bezeichnen, aber im Grunde ist sie das nicht. Es werden keine Einzelfahrten bzw. genau genommen Einzeleintritte ins U-Bahnsystem auf ihr abgelegt, sondern eine bestimmte vorausbezahlte Geldmenge, die bei Eintritt in die Station um $2,25 $2,50 reduziert wird. Diese Karte kann beliebig oft nachgeladen werden und bei jedem Nachladen gibt es 7% 5% vom aufgeladenen Betrag dazu.

Der niedrigste Betrag, der aufgeladen werden kann, sind 10$ 5$. Das macht dann zzgl. der 7% 5% Bonus 10 5 Dollar und 70 25 Cent, die der Karte gutgeschrieben werden. So weit so gut, aber leider noch nix gespart - bei einer Nutzung von nur 4 2 Fahrten sogar zuviel bezahlt! 4*2,25 2*2,50 macht 9$ 5$. Es bleibt also ein Rest von 1,70$ 0,50$ auf der Karte, der nun zinslos vor sich hindümpelt. Erst nach einer fuenf weiteren Aufladungen von 10$ 5$ hat man die Möglichkeit einmal mehr zu fahren - aber wer mitgerechnet hat: eine Freifahrt ist das dann noch nicht. es sind ja erst 1.40$ als Bonus dazu gekommen.
Eine echte Freifahrt hat man erst ab 40$ 50$ Aufladung was einem einen Bonus von 2,80$ 2,50$ einbringt. Diesen kann man dann in einer Fahrt im Wert von 2,25$ investieren, unterm Strich keine wirklich grosse Ersparnis.

Diese Art von Metrocard kann man in der Gruppe nutzen, sprich, man kann sie bei Eintritt in die Station mehrmals durchziehen und so bis zu 4 Leute auf einmal reinlassen. Mehr ist leider nicht möglich, beim fünften Durchziehen macht die Schranke nicht mehr auf und die Karte ist für 18 Minuten geblockt.

so wird ein kostenloser
Übergang angezeigt
Ein weiterer Vorteil der Metrocard ist der kostenlose Übergang von der U-Bahn in den Bus und umgekehrt und von Bus zu Bus. Die Karte öffnet dann die Schranke ohne etwas vom Guthaben abzuziehen.
Für den Übergang hat man sogar 2 Stunden Zeit, abzüglich der Zeit, die man schon unterwegs ist. Also wenn ich am Times Square einsteige und mit der 7 in 50 Minuten nach China Town fahre, dann habe ich in China-Town (Flushing) noch 70 Minuten Zeit mich umzusehen, bevor ich z.B. per Bus wieder zurück in die Stadt fahre - per kostenlosem Übergang. Das Display am Drehkreuz bzw. im Bus bestätigt die kostenlose Fahrt mit "GO 1 XFER OK".

Es gibt einige wenige Stationen im U-Bahnnetz an denen man die Station verlassen muss um die Linie zu wechseln. An diesen Stationen ist ebenfalls ein kostenloser Übergang mit einer Metrocard möglich.

Neben den U-Bahnen und Bussen, die alle zu je $2,25 $2,50 benutzt werden koennen, gibt es noch 2 weitere Verkehrsmittel, die die Metrocard als Zahlungsmittel akzeptieren: Der Airtrain am Flughafen JFK - hier kostet eine Fahrt $5 pro Person und Express-Busse, deren Linien durch ein X vor der Zahl gekennzeichnet sind. Die Busse kosten pro Fahrt $5,50 $6 und bringen einen dafür zügig und komfortabel in die angrenzenden Countys.

Metrocardkontrollautomat
Um das noch vorhandene Guthaben auf einer Metrocard abzufragen, findet man in den grösseren Stationen kleine Automaten. (Bild rechts)

Neben der Metrocard als Wertkarte gibt es auch 2 Varianten einer "Unlimited-Fahrkarte": einmal für 7 Tage oder für 30 Tage. Eigentlich selbstverständlich, aber trotzdem zu erwähnen: Die Gültigkeit beginnt mit dem ersten Benutzen an einer Eintrittschranke und nicht wenn es aus dem Automaten kommt.

Mit den "Unlimited Ride Metrocards" ist kein Einlass von mehreren Personen möglich. Nach einmaligem Durchziehen an einer Schranke ist die Karte für 18 Minuten geblockt. Die Nutzung des Airtrains und der Expressbusse ist ebenfalls nicht möglich. Die Wochen- (7 Tage) oder Monatskarte (30 Tage) funktioniert nur in den Verkehrsmitteln die $2,25 $2,50 kosten und eine Metrocard akzeptieren.

Nachtrag Maerz 2013: Preiserhoehung und neue Rabattregularien eingearbeitet. 

Freitag, 25. Mai 2012

Läuft das Wasser hier bergauf?

Ein kleines Rätsel zum Wochenende. Die neue Park&Ride Anlage an meinem Heimathafen hat eine seltsame Besomderheit. Eine grosse, in den Boden eingelassene Rinne um das Oberflaechenwasser aufzunehmen. Allerdings an einer Stelle an der sie irgendwie sinnlos erscheint. Die Menge an Regenwasser muss doch am unteren Ende des Parlplatz viel grösser sein.

Wer kann das Erklären? Alle Kommentare werden erst am Montag veröffentlicht und als Gewinn fuer die Richtige Erklaerung gibt's mal wieder eine lecker Postkarte.

Viel Spass und ein schoenes Wochenende!

Das obere Ende des Parkplatzes. Links im Bild die fragliche Regenrinne und rechts davon der obere Zipfel vom Parkplatz.

Und unterhalb der Regenrinne der Rest der Park-Anlage.

Dienstag, 22. Mai 2012

Feierabend

Dienstagabend, kurz nach sechs Uhr und New Yorks Skyline hinter der George Washington Bridge wird von Schienenstoss zu Schienenstoss immer kleiner. Klackerdiklack, klackerdiklack...

Prost!


Donnerstag, 17. Mai 2012

Peekskill

Ich hab's mit dem Fotografieren ja eigentlich nicht so, aber es gibt den Vorsatz meinerseits hier mal ein bisschen intensiver das Geschehen auf den Gleisen per Foto zu dokumentieren. Das Hauptproblem ist bei mir, dass ich eigentlich kaum Zeit finde. Die Woche über bin ich von 6-20 Uhr ausserhäusig und ab 20 Uhr aufcouchig und am Wochenende beansprucht mich meine Familie - zu recht.

Heute hatte ich aber die Gelegenheit mich für eine Stunde am Ufer eines Hudson-Seitenarms nördlich von Peekskill von Mücken zerbeissen zu lassen und die Kamera in den Wind zu halten. Von den vielen hundert Auslösungen haben es doch tatsächlich eine handvoll Bilder hier in den Blog geschafft.

Ein "Empire Service" Amtrak Zug fährt hier in Richtung Peekskill, der nächste Halt wird allerdings erst Croton-Harmon sein. 

Lok 206 schiebt ihren Express in Richtung Peekskill und dann weiter zum Grand Central Terminal nach New York City. Fahrtzeit ab hier: etwas mehr als eine Stunde bis zur 42nd Street in der Stadt.

Im Vordergrund die Trasse der Hudson Line mit einem Güterzug auf der anderen Seite des Flusses, der in Richtung New Jersey unterwegs ist. Hier muss ich irgendwann mal versuchen ein Foto zu machen auf dem gleichzeitig ein Zug auf der Hudson Line und einer auf der anderen Seite fährt.

Der Metro North Hudson Line Express mit Lok 221 hat gerade Peekskill verlassen und macht sich auf seine noch etwa eine Stunde dauernde Fahrt nach Pougkeepsie.

Dienstag, 15. Mai 2012

Vollzug in New York City

Kurz nach 5 Uhr Nachmittags, die Rush-Hour nimmt gerade Fahrt auf. Auf der grünen Linie gab es einen kurzen Schluckauf - es kam fuer ca. 10 Minuten kein Zug der 4 oder 5 an der Fulton Street in Richtung Uptown an.
Der Bahnsteig war ruck zuck voll und ich musste letztendlich 2 Züge fahren lassen bevor ich mir einen Fleck in einer 5 zum Grand Central Terminal sichern konnte.





Cold Spring

Ein Hudsonline Express Zug auf seinem Weg nach Poughkeepsie kurz nachdem er den Halt Cold Spring hinter sich gelassen hat.

Lok 231 der New Haven Line zieht einen Zug mit sieben Shorelinern flussaufwärts.


Hier nochmal für Interessierte die Überleitstelle im Detail und ohne Zug:

Das kleine mit den bunten Lichtern vorne im Bild sind die Signale an der Hudsonline. Die gibt es allenfalls noch in der Form, dass sie auf einem ein bis anderthalb Meter hohen Mast stehen. Das Signalbild ist aber immer das gleiche.

Freitag, 11. Mai 2012

MTA Lok 114

Leider nur kurz abgelichtet während ich zu meinem Zug gespurtet bin. In Gleis 36 stand eine Zuggarnitur mit Shorelinern und am Steuerwagenende war eine Lok angehangen.


Nachtrag: Was ich gerade auf dem Bild noch entdecke ist, dass hinter dem Zug ein AMTRAK Wagen zu sehen ist. Das ist ebenfalls ungewoehnlich - denn die Amtrak faehrt schon lange nicht mehr von und zum Grand Central Terminal. Die Amtrak ist an der Penn Station zu Hause.

Aber Moment mal, ich glaube ich weiss was es mit den ungewöhnlichen Fahrzeugen hier auf sich hat: Dieses Wochenende ist der "National Train Day". Da ist bestimmt so eine Art Fahrzeugausstellung.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Ueber den Harlem River in die Bronx und zurueck

Feierabend, Heimfahrt. Kurz hinter dem letzten Halt auf Manhattan, der 125. Strasse, fahren alle Zuege vom Grand Central Terminal kommend ueber eine Zugbruecke gen Norden/Osten.

Hier der Blick aus dem Fenster nach Sued-Osten:


Nach vollendetem Feierabend geht's dann fruehmorgens wieder zurueck nach Manahata, das alte Indianerdorf am Hudson:


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