Durchsuche diesen Blog

Mittwoch, 29. April 2015

Union Square skipped

Die U-Bahnstation Union-Square (Linie 4,5,6) liegt ja so kurvig in den Untergrund eingebettet, dass man dort so genannten "Gap-Filler" an den Bahnsteigen hat. Ich hatte darueber schonmal vor etwa 4 Jahren geschrieben.

Diese ausklappbaren Bahnsteigstuecke haben heute frueh ihren Dienst verweigert und die suedwaerts fahrenden Expresszuege haben nicht angehalten.

Im ersten Moment denkt man "...diese MTA traut ihren Fahrgaesten nicht einmal zu einen 30cm Spalt zu ueberschreiten um in den Zug zu kommen." Aber wenn man sich erinnert wo man hier ist, naemlich in den USA wo man ja gerne auf hohen Schadenersatz klagt, dann kann man die Entscheidung den Halt aus zu lassen schon verstehen. Better safe (and money saved) than sorry. 

Zudem schaut ja heutzutage keiner mehr wo er/sie hin laeuft. Der Blick ist auf's Smartphone gerichtet und nicht nach vorne. Irgend ein Schussel waere bestimmt in den Spalt getreten, der ja normalerweise durch einen"Gap-Filler" geschuetzt ist, und das haette den morgentlichen Bahnverkehr auf der Strecke wesentlich mehr eingeschraenkt.

So mussten die Aussteigewilligen bis Brooklyn Bridge fahren um dann von da wieder per Express nordwaerts zum Union Square zu fahren.

Einsteigewillige am Union Square die gen Sueden wollten hatten es etwas einfacher, da die Local-Zuege die an der anderen Bahnsteigseite fahren, weiterhin anhielten.

Samstag, 4. April 2015

Nahverkehrsvielfalt in San Francisco

Wer an San Francisco denkt, denkt unweigerlich and die Cable-Cars. Die an Drahtseilen durch die Stadt gezogenen Wagen.

Aber in Punkto oeffentlicher Personennahverkehr gibt es natuerlich noch mehr. Die Kabelwagen sind zwar in's Netz der Fortbewegungsmittel integriert, dienen heute aber mehr dem Touristenvergnuegen als einer effizienten Transfairmoeglichkeit von A nach B.

Auch wenn es in diesem Artikel um den Nahverkehr geht sei kurz erwaehnt, dass San Francisco aus der Ferne nicht direkt per AMTRAK zu erreichen ist.

Nun aber zu den schienengebundenen Nahverkehren...

CALTRAIN - eine Linie zwischen San Francisco Downtown und dem suedlich gelegenen San Jose. Dieser Zug kann wohl am ehesten mit einer Regionalbahn verglichen werden.

BART - das Schnellbahnsystem der Stadt das neben dem Flughafen auch weiter entfernte "Sub-Urbs" an die Innenstadt anbindet und auch die andere grosse Stadt an der Bay - Oakland - samt ihres Flughafens mit einschliesst. Sucht man eine parallele zur heimischen Bahnfauna ist der BART am ehesten mit einer S-Bahn zu vergleichen.




Muni Metro - ein innerstaedtisches Strassenbahnsystem, dass den BART Zug ergaenzt und downtown, wie der BART, unterirdisch gefuehrt ist. Man kann es mit dem Stadtbahnnetz in Koeln oder Frankfurt vergleichen. Halb U-Bahn, halb Strassenbahn.

erstes Untergeschoss: Muni Metro Zug, ganz unten: BART.

F-Linie - jetzt wird's schon touristisch. Auf der Linie F verkehren nur alte, historische Strassenbahnwagen, die aus vielen amerikanischen Staedten kommend, hier ihren Lebensabend verbringen und die Besucher der Stadt erfreuen. Die Linie F laeuft entlang der Market Strett parallel zu den andere (unterirdischen) Strassenbahnen und BART und bringt einen vom Haltepunkt Embarcadero aus zum Touristenschmelztiegel Nr.1: Fishermans Wharf.




Cable Cars - und last, but not least, das Markenzeichen der Stadt wenn es um Schienenfahrzeuge geht: Die kabelgezogenen Wagen, die wie eine Seilbahn in den Bergen, die steilen Huegel der Stadt hoch gezogen werden um eine direkte Verbindung zwischen touristisch, wichtigen Zielen der Stadt zu ermoeglichen.

Linienende Fishermans Wharf.

Einer der Cable Car Wagen wird durch China - Town gezogen

Zu erwaehnen ist noch, dass man fuer alles separate Fahrkarten braucht. Es gibt keinen "Verkehrsverbund" oder kostenlosen Uebergang zwischen all den Schienensystemen. Und auch wenn die Stationen fuer BART und Muni Metro die gleichen sind - man kommt nicht von den Strassen-/Stadtbahnsteigen zu den BART-Bahnsteigen.

Freitag, 3. April 2015

Fahrkartenkauf in San Francisco (BART)

San Francisco's U-Bahn System BART (Bay Area Rapid Transit) ist nicht ganz so gross wie das New Yorker aber das Bezahlen dafuer etwas komplizierter. Es gibt nicht nur eine Tarifzone mit einem Netzweiten Fahrpreis wie wir das aus New York City kennen, hier gibt er mehrere. Das heisst, dass man die Fahrkarte am Ende der Fahrt auch nochmal "durchziehen" muss um aus der Station zu kommen. Soweit, so ungewoehnlich. Andere Weltstaedte wie London handhaben das ganz genau so und kommen damit gut klar.

Was ich anfangs ein wenig "unrund" fand, war der Fahrkartenkauf. Ich musste mich zunaechst ueber den Fahrpreis informieren - und zwar nicht am Automaten. Tabellen geben anhand von Start und Ziel und auch ob es wieder zurueck geht darueber Auskunft.
Nachdem ich aus der augehangenen Informationen den Preis ermittelt hatte, konnte ich mir die Fahrkarte, die eigentlich mehr eine Guthabenkarte ist, kaufen.

Die Fahrt von Milbrae nach San Francisco Downtown kostete pro Nase $9 - hin und zurueck.

Im ersten Schritt muss man den Automaten mit Geld fuellen. 2x5$ reinschieben ...

... da meine Fahrt aber nur $9 kostet muss man den einen Dollar vom aufzuladenden Betrag abziehen ...
... danach klimperts im Muenzfach und neben dem Wechselgeld spukt's die Fahrkarte aus.

Leider sind diese Karten, im Gegensatz zur New Yorker Metrocard, nicht wieder aufladbar. Wenn das Guthaben verbrauch ist und man aus der Station geht, sammelt die Ausganzschranke das Ticket ein und gibt's nicht wieder her.

Freitag, 6. März 2015

Festgefroren

Heute hab ich auf dem Weg in die Stadt Glueck gehabt. Ich hab' den 6.46 Express ab Cortlandt genommen, der mich auch ohne nennenswerte Verspätung am Grand Central Terminal ausgespuckt hat.

Pendler, die heute etwas später unterwegs waren kamen mit über einer Stunde Verspätung an ihr Ziel. Auf dem Stück zwischen Harlem 125th Strasse und der Endstation sind innerhalb von 15 Minuten 3 Züge stecken geblieben. Die Stromabnehmer, die am so genannten "3.Gleis" entlang schleifen waren wohl so vereist, dass die Bahnen keinen Strom mehr zapfen konnten und demnach eben stehen blieben.

Metro-North riders endure hellish commute 
Thousands of Metro-North riders were stuck on trains for several hours Friday morning, capping a tough week of commuting.
Check out this story on lohud.com: http://lohud.us/1G7lhLc

Dienstag, 24. Februar 2015

Packeis auf dem Hudson

Hier ist so kalt, dass der Hudson an manchen Stellen fast ganz zugefroren ist. Die alten Leute hier erzählen sich, dass man früher über den Fluss bis ans andere Ufer laufen konnte - jahaa, das waren noch richtige Winter. Damals, anno Tobak.

Aber ganz ehrlich, mir reicht der demnach nicht-so-richtige Winter 2015 voll und ganz. Ausserdem gibt es heutzutage ja auch Brücken, die auf die andere Seite führen. :)

Donnerstag, 5. Februar 2015

Beliebte Posts