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Freitag, 27. Februar 2009

Baggerloch

Die Bauarbeiten am Euskirchener Bahnhof gehen weiter. Seit heute früh 1.25 Uhr macht man sich am neuen Tunnel zu schaffen. Ein Stück Gleis 1 wurde herausgetrennt und viele gelbe, fleißige Bauarbeiter wuseln im ausgehobenen Loch um Spundwände zu setzen, Kabel zu verlegen (im Sinne von umlegen, also anders hinlegen).

Ein paar Handyfotos des morgendlichen Treibens am und unter Gleis 1 in Euskirchen anbei:






















Mittwoch, 25. Februar 2009

Bahnexperten

Eine handvoll, offenbar wehrpflichtige junge Männer aus Gerolstein, saßen gestern Abend im letzten RE12 und fuhren in die Eifel. Als der Kontrolleur kam und die Tickets checkte, zeigten alle ihre Fahrkarten vor. Auf den ersten Blick waren alle gleich - eine offenbar nicht. Der Zivilschaffner stellte ein 40er Ticket aus und zog von dannen. Die Jungs natürlich etwas ratlos - war der junge Mann doch bisher immer mit dieser Fahrkarte weitergekommen.

Aus der Ratlosigkeit heraus redetet man sich dann gemeinsam etwas heiß und machte etwas "Bahnbashing". Einer der Soldaten - offenbar aus Frankfurt - kommentiert die Züge in der Eifel dann mit: "Sowas hier fährt bei uns in Frankfurt als U-Bahn rum. Das darf sich bei uns garnicht Zug nennen.". Fragend sein Gegenüber:"Und was habt ihr in Frankfurt für Züge?" - "Na, IC, ICE und so." - "Wow.". Der Frankfurter setzte noch einen drauf:"Der hier fährt bestimmt noch mit Diesel - oder so. Vorne stehen bestimmt noch 3 Kerle und schippen. Und so."

So, oder so. Die Talent-Züge in der Eifel fahren sogar irgendwie mit allem (Strom, erzeugt aus einem Dieselaggregat), nur geschippt werden muß da nicht mehr.

Aber legt Ihr Buschen Euch in der kommenden Woche erst einmal ins Biwak. Prost!

Mittwoch, 18. Februar 2009

Küssen verboten...

Bei den Kollegen von www.bahn-spass.de lese ich gerade, dass es an einem englischen Bahnof wohl ausdrücklich verboten ist zu küssen. Wegen Stau vor dem Bahnhof, den Leute verusachen, die sich mit mehr als einem Handschlag voneinander verabschieden.



Irgendwie finde ich da unsere vielgeschundene und beschimpfte alte DB toleranter. Vor etwa anderthalb Jahren berichtete ich bereits über eine explizite "Kiss & Ride"-Zone am Kölner Hauptbahnhof.

Dienstag, 10. Februar 2009

Weitere Verspähtung bei der Bahn

Verspätetes publik werden einer weiteren Verspähtung.

Ohne H ja schon fast obligatorisch, aber die jetzt geballt auftretenden Enthüllungen in Spähdorns Unternehmen sind nicht gut für's Image:

Affäre ohne Ende: Die Bahn hat zwei weitere Kontrollaktionen mit Mitarbeiterdaten 1998 und 2005/2006 eingeräumt - bei letzterer wurden auch Führungskräfte überprüft. Bisher waren nur drei Überwachungsfälle bekannt. (Quelle: spiegel.de)

Montag, 9. Februar 2009

Fahrgastheniker in der U-Bahn

Fahrgasthenie - ein immer größeres Problem unserer Gesellschaft. Selbst einfachste Parolen werden von den schmierenden Fahrgästen nicht mehr ohne Fehler an den Straßenbahnen niedergeschrieben.



Mir, wäre ich auch solch ein Schmierfink (okay, ich bin als ein bloggendes Lästermaul auch eine Art Schmierfink), wäre sowas peinlich.

Mittwoch, 4. Februar 2009

Telefonterrorgeschädigter stört

Heute früh in der RB24 nach Köln bot sich ein völlig normales Bild mit einer normalen, unauffälligen Geräuschkulisse. Zeitung lesende Mitfahrer, Musik hörende Schüler, schlafende Zeitgenossen und auch der eine oder andere telefonierende.

Kurz hinter Derkum wurde diese allmorgendliche Pendleridylle in der RB24 jäh unterbrochen: Ein aufgebrachter Mitfahrer hat sich sehr lautstark und mit durchdringender Stimme über eine Mitfahrerin beschwert die telefonierte. Das ganze auch noch in einem sehr frechen, unhöflichen Ton: "Kannst Du mit Deinem Telefon nicht auf den Klo gehen. Du nervst den ganzen Zug."
Zwei Erwachsene Leute, wohlbemerkt. Sie scheine sich auch nicht zu kennen. Das "Du" ist also einfach nur respektlos und nicht angebracht. Nachdem sie einfach weiter telefoniert fasst er nochmal (laut) nach "Ey, hörst Du nicht?".

Bis hierher hab ich nichtmal wahrgenommen, dass die Dame eine Liste von Leuten abtelefoniert und irgendetwas erfragt. Sie hat das auch in einer normalen Lautstärke gemacht in der man sich auch mit seinem Sitznachbarn unterhalten würde. Also kein lauter Telefonterrorist.

Die Dame, zunächst unbeeindruckt, macht weiter.

Hinter Erftstadt blustert sich der gestörte Mitfahrer wieder auf und blökt lautstark durch den Zug "Mann, geh auf's WC zum telefonieren. Du regst mich auf." Dieses Mal dreht dich die Frau um und erwiderte, dass Sie am arbeiten sei und sie nunmal die Zeit für ihren Zweitjob im Zug braucht. Der Gestörte meckerte nur zurück, dass ihm das Scheißegal sei. Er hat sich aber im direkten Gespräch allerdings auf die Anrede "Sie" eingelassen.

Nunja, die Frau telefonierte weiter - störte eigentlich niemanden und der Gestörte saß mit geschlossenen Augen bis Köln bewegslos auf seinem Sitz.

Wäre der gestörte Mitfahrer freundlich auf die Telefonfrau zugegangen und hätte freundlich gebeten leiser zu sein, wäre das Problem mit Sicherheit aus der Welt gewesen. Aber das laute (und verzweifelte) Profilierungsgehabe des Gestörten hat hier zu rein garnichts aber dafür zu mehr Unruhe im Zug geführt.

Menschen, versteh' sie einer...

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