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Freitag, 31. März 2017

Pendelzeit

Heute war mein letzter Tag in unserem Buero Downtown Manhattan - im Financial District. Zuletzt hatte mein Morgenpendel von Tuer zu Tuer selten unter zwei Stunden gedauert. Die Bahnfahrplaene haben sich in den letzten 2 Jahren so unguenstig veraendert, dass ich keine Chance mehr hatte vom Bus zum Zug ohne Wartezeit umzusteigen. Und ueberhaupt,  Uebergaenge von Bus zu Zug bzw. Zug zur U-Bahn sind die echten Zeitfresser beim Pendeln.

Dank eines Umzugs unseres Bueros von Downtown nach Midtown kann ich ab kommendem Montag komplett auf die U-Bahn verzichten. Es sind nur 2 (kurze) Blocks Fussweg vom Grand Central Terminal bis zu meinem neuen Arbeitsplatz. Der Spaziergang wird in etwa so lange dauern wie der den ich von der U-Bahnstation Fulton Street zu meinem alten Buero in der William Street hatte. Ich spare pro Weg gut und gerne 15-20 Minuten. Das macht pro Tag eine Zeitersparnis von bis zu 40 Minuten.

Um jetzt auch noch die MetroCard (U-Bahn und Busfahrkarte) entbehren zu koennen, was etwa 100$ pro Monat mehr in der Haushaltskasse sind, werde ich fortan auch auf den morgendlichen Bus verzichten um zum Bahnhof zu kommen (das heisst auch: byebye #busharo).

Ich koennte jetzt natuerlich ganz amerikanisch mit dem Auto fahren und neben den ganzen Autogrundkosten (Anschaffung, Steuer, Versicherung) auch noch 400$ Jahresgebuehr fuer den P&R Stellplatz bezahlen. Aber ganz ehrlich, fuer ein Auto das pro Tag nur 5 km faehrt und 90% seiner Lebenszeit rumsteht ist mir das Geld zu schade. Da ich aber auch nicht Laufen will (dauert etwa 45 Minuten) habe ich mit ein kleines Mopped ("How much is the fish!") gekauft, so eine 50er mit nervigem Kettensaegensound.
Damit darf man zum einen kostenlos am Bf parken und es verursacht kaum "Grundgebuehr" - also Steuer und Versicherung. Die Metrocard-Ersparnis deckt diese locker ab. Ich teste das Mopedfahrerleben mal in der kommenden Sommersaison 2017.

Pendelzeitmaessig rechne ich mit weiteren 10-15 Minuten Zeitgewinn pro Strecke, da ich genau dann losfahren kann, wenn ich auch einen Zug nehme. Wohoo...

Im Idealfall koennte ich es in etwa einer Stunde von Tuer zu Tuer schaffen - mal sehen, ich sende sicher noch den einen oder andere Tweet zu dem Thema.

Zum Abschied hier noch ein paar Fotos vom letzten Uebergang vom Zug der Metro North zur Subway 4,5,6 gen Downtown.

Hier verlaesst man den schicken Terminal Bau um sich in die weniger schicke U-Bahnabteilung New Yorks zu begeben. Hinter den Tueren geht der Tunnel nach links zur Ubahnstation 4,5,6 und der darunter liegenden Linie 7. Folgt man dem Tunnel nach rechts, kommt man gleich zur Station einer der Subwayshuttels. Hier Pendeln die Zuege nur zwischen 2 Stationen hin und her. Das hier fahrenden Shuttle bringt einen in 3 Minuten zum Times Square. Dem Platz von New York mit der hoechsten Elmo-Dichte.

Der Tunnel links runter zur Lexiton Avenue Line (4,5,6) und der Flushing Line (7)

Die provisorischen Kartenleser um in die Station zu gelangen. Diese Station der U-Bahn ist uebrigens genau genommen Grand Central Station! Das schicke Ding oben, das ist das Grand Central Terminal. Falls Euch mal einer fragt.

Yay, ein Downtown Express. Aber meist ist es so, dass man einen oder zwei fahren lassen muss (Pups) bevor man in den Zug kommt. Heute ist Freitag, da ist nich so viel los, aber trotzdem muss ich 5 Minuten warten bis das naechste Baehnchen kommt.

Voll...zug.

Und Stoerungen im Betriebsablauf. Wobei ich hier fairerweise sagen muss, dass es auf die letzten 6 Jahre betrachtet in denen ich diese Strecke hier gefahren bin, wirklich kaum nennenswerte Stoerungen gab. Dafuer, dass das Ubahn-Netz 365/24/7 in Betrieb ist, flutscht das ziemlich gut.


Dienstag, 3. Januar 2017

Neues

Neben der groessten Neuerung, der langersehnten Eroeffnung der 2nd-Avenue-Line, habe ich heute frueh auf meiner Stamm-U-Bahnlinie andere, an die neuen Gegebenheiten angepassten, Ansagen gehoert.

Am Union Square wird nun auch der Umstieg zur W Linie angesagt.
Die Dabbelju wurde ja in Vorbereitung auf die neu verlaufende Q wieder eingefuehrt und fand nun auch ihren Weg in die automatischen Umsteigeansagen in den Zuegen.

An der Fulton-Street wird auch der Uebergang zum PATH train angesagt.

Nachdem Mitte 2016 der neue Downtown-Bahnhof' "Oculus" eroeffnet wurde, kann man hier nun von einem U-Bahnsystem (PATH) in das andere (MTA) wechseln. Der Bahnhof Oculus ist mit der Station Fulton Street verbunden. Letztendlich wurde nun auch die Zugansage geaendert um den Reisenden besser zu informieren. Wohlgemerkt, der Uebergang PATH/MTA ist nicht kostenlos - da stecken verschiedene Betreiber dahinter.

Bald werden direkt am Oculus auch noch die MTA Linie 1 (westliches Ende) und Linie R (oestliches Ende) anhalten.


Montag, 7. November 2016

W wie "wieder da"

Nachdem viele Jahrzehnte lange kein Meter Gleis zum New Yorker U-Bahnnetz hinzu kam, geht es jetzt Schlag auf Schlag.

Im letzten Jahr wurder die Linie 7 an Ihrem Manhattan-Ende um eine Station verlaengert und in diesem Jahr wird es einen weiteren neuen Ast im Netz geben.

Die langersehnte Second-Avenue Line geht mit dem ersten Teilstueck in Betrieb. Drei neue Stationen werden ab 2017 den Osten von Manhattan zwischen der 96. und 66. Strasse bereichern.

In Vorbereitung auf die Eroeffnung wurde heute die Linie W in Betrieb genommen. Sie faehrt auf dem Kurs der bisherigen Linie Q von Astoria/Ditmars Boulevard in Queens bis Canal Street. Ab Canal Street fogt die Linie W dem Kurs der R bis zum Endhald "Whitehall/South Ferry".

Die Linie Q hat heute ihren vorlaeufigen, noerdlichen Endhalt am suedlichen Ende des Central Parks, 57th Street/7th Avenue.


Auf der folgende Karte ist bereits der neue Ast der Q-Linie engezeichnet, der aber erst zum Jahreswechsel befahren wird.


Dank der (wieder)einfuehrung der Linie W, ergibt sich auf der U-Bahnkarte nun auch eine Erwaehnung meiner alten Heimat NRW ;)




Freitag, 7. Oktober 2016

Lobgereime an den Barmherzigen

Am Halt Brooklyn Bridge schob eine junge Mutter ihren Kinderwagen samt schlafendem Kind in den uptown-fahren Zug der Linie 4. Abgekämpft und müde setzte sie sich hin. Ja, so sieht man als Elternteil aus, wenn man nach einem langen Tag abends samt Nachwuchs in die New Yorker Subway steigt. Die Stirn gesenkt, die linke Hand am Kinderwagen, die rechte haelt ein Buch fest. Wer Kinderwagennutzer ist weiss, dass neben dem Kind auch noch Wechselkleidung, kleines Snacks, etwas zu trinken und Spielzeug als Ladung zu finden ist.
Sie hatte auch noch eine Gitarre dabei. Scheinbar aber ohne die Absicht in der Bahn zu spielen sondern es eher dem Kind gleichtun und ein wenig entspannen. 

Der Zug fuhr mit einem Ruck los in Richtung Union Square und aus dem Lastfach unter der Schlafkoje des Kinderwagens war ein lautes Rappeln zu hoeren. Während ich stehend durch das gesprungene Glas meines Telefons auf meine Runde Solitär blickte, zog das Geraeuch meine Aufmerksamkeit auf den Kinderwagen. Unten zwischen den Wechselklamotten sah man eine Dose die bodenbedeckend mit ein paar Münzen gefüllt war. Ein Zettel mit "Need to pay my rent." klebte dran. Mein Blick ging von der Dose aus am Kinderwagen hoch und oben in dem Fach am Schiebegriff war zudem eine Foodstamp-Karte zu erkennen. Eine Art Sozialhilfe, die aber dem Vernehmen nach nicht wirklich fuer ein Leben in NYC reicht. Und schon gar nicht fuer zwei Leben von Mutter und Kind. Offensichtlich waren die beiden also in der Gegend um die City-Hall unterwegs, um sich ein paar Dollar dazu zu verdienen und der spärlichen Füllung der Dose nach mit nur maessigem Erfolg.

Am Union Square stieg ein junger Mann ein, der sich nachdem die Türen geschlossen waren in der Mitte des Wagens aufbaute und seine Stimme erhob: "Ladies and Gentlemen..." - ach Gott, dachte ich während ich mich stumm auf mein Solitär konzentrierte, schon wieder so ein unehrenhaft entlassener Veteran, der hier ungewaschen mit seiner Lebensgeschichte nervt. Ich mag die nicht. Künstler allerdings, Musiker oder Artisten, eigentlich alle die mich irgendwie unterhalten und mir die Trostlosigkeit meines zweistündigen Wegs von und zur Arbeit etwas bunter machen, können sich in der Regel drauf verlassen, daß ich ihnen einen George Washington abtrete. Aber Prediger, ungepflegte Bettler und dergleichen eigentlich nicht. Gut, alte klapprige Öhmchens und Opis am Ender der Rolltreppe runter zur Ubahn, solche mit leeren Augen und die Dir mit zittrigen Händen einen kaum klimpernden mit Münzen bestückten Kaffeebecher entgegen halten - die erweichen von Zeit zu Zeit mein Herz. 

Aber zurück zum Union Square. Ich schaute rüber zu dem um Aufmerksamkeit buhlenden Herrn uns sah einen gut gekleideten jungen Mann, der sich als Kunststudent vorstellte und eines seiner Gedichte vortragen wollte. Nun gut, da hab ich schon echt gutes Gehört in der Ubahn - und ja, auch mit einem Dollar belohnt.

Die Show begann. Der Hobby-Poet hatte einen sehr starken Dialekt, wie man ihn zuweilen im Bezirk nördlich von Manhatten oft zu hören bekommt. Seine Poesi reimte sich wie eine schleche Rede auf einer Kappensitzung eines beliebigen Eifeldorfs. Das Werk handelte - warum wundert es mich nicht - über die unendliche Gnade des Herrn und Jesus Christus. Aber Gut, wenn seine Religion diesen Jungen bewegt, dann ist es völlig okay wenn er sie besingt oder er um sie herum dichtet. Von mir aus kann er eine Ode an "grobe Leberwurst" vortragen - wenn er das gut macht und es mich unterhält, finds ich's super. Aber der nuschelnde, reimende Nordstadt-Poet hier war einfach nur fürchterlich. Er hat sein eigenes Werk so fürchterlich emotionslos vorgetragen, dass es hier definitiv kein Geld von mir zu erwarten war. Nachdem sein holpriges Lobgereime an den Barmherzigen dann nach langen 5 Minuten endlich vorbei war, machte er sich auf den Weg durch den Wagen, seine Tantiemen einzusammeln. Scheinbar hat es noch mehrern nicht gefallen. Keiner stellte sich an von seinem Handy oder seiner Zeitung abzulassen, um das dichterische Meisterwerk zu honorieren. 

Keiner? Halt, es klimperte zu meiner linken. Die Musikfrau, die ihre Miete per Gitarre betreitet, die griff doch tatsächlich in ihre Büchse und hole ein paar Quarter raus. Sie war echt sie einzige, die dem jungen Freund etwas für seine Darbietung gegeben hat. Vermutlich ist sie auch die einzige, die wirklich nachvollziehen kann, was es bedeutet um jeden Dime kämpfen zu müssen. 

Diese Geste hat mich nachdenklich gemacht. Der Zug bog in den leichten Rechtsknick zu meinem Zielhalt Grand Central ein und die ersten Mitfahrer bewegten sich zur Tür um auf den Bahnsteig und dann nach oben zu eilen. Ich war immer noch in Gedanken bei der Musikerin und dem Gottes-Reimer und griff kurzentschlossen in die Tasche und zog meinen Geldbeutel raus. Ich glaube, ich hätter der Gittarrenmutter auch einen Zwanziger in die Sammeldose gesteckt - hatte aber nur noch 4 lumpige Dollar. Egal, für den Wurf der Scheine in ihre Mietsammeldose habe ich mir eine strahlendes Lächeln zum Wochenende erkauft und sie hat mit ihrer Geste dem glücklosen Hobbypoeten gegenüber ihren Einsatz mindestens vervierfacht. 

Hoffentlich hilft's. Ich musste heute nur auf ein Fahrbier verzichten und ich hab es gerne getan.

Dienstag, 5. April 2016

Neue Haltestellenanzeige

In der U-Bahn 4 auf der Lexington Line ist mir heute eine kleines Detail aufgefallen. Die Folie auf der man die folgenden Haltestellen sieht, ist fuer 2 Linien ausgelegt. Bisher habe ich nur welche gesehen die entweder die Haltestellen der roten Linie 2 aufgedruckt hatten oder die der gruenen 5. War also einmal ein Zug der Linie 2 auf dem Kurs der 5 unterwegst, war die Karte immer als gekennzeichnet mit "This map is not in use".


Da es wohl haeufiger vorkommt, dass die roten 2er Zuege auch auf der gruenen Linie 5 fahren (oder umgekehrt) hat man hiermit eine pragmatische Loesung des Problems gefunden.

Andere Linien wir z.B. die blaue E haben sind Anzeigentechnische bereits in der Gegenwart angekommen und haben ein Display das direkt die kommenten Haltestellen anzeigt.

Aber, es gibt auch noch aeltere Wagen. Auf der blauen Linie C zum Beispiel gibt es noch Zuege, da wird gar nichts angezeigt - hier muss man auf eine halbwegs verstaendliche Ansage des Fahrers hoffen oder aber die Augen aufhalten wenn man in einen Station faehrt.

Freitag, 17. Juli 2015

Pendelexperiment: Der Abschluss

Nachdem meine 2 Wochen ohne die "geliebte" Monatskarte in der Tasche heute zu Ende gehen, habe ich mir eine letzte, noch ungefahrene  Routenvariation auf den Experimentiertisch gelegt.

Ich nehme ab Croton-Harmon einen AMTRAK Zug in die City. Ich erhoffe mir mehr Komfort, einen Kaffee und Eibroetchen im Speisewagen und eine kuerzere Reisezeit.

Das wird zudem meine "Premierenfahrt" mit einem AMTRAK Zug. Woohoo!


Die Route soll von daheim wie ueblich im 6.09 Uhr Bus starten, den ich bis Croton nutze. Hier kann ich dann in 5 Minuten zum Bahnsteig eilen um um 6.43 den "Empire Service 230" zu erwischen.
Der Zug ist planmaessig gegen 7.30 an der Penn Station an der 34th Street in New York City und somit schonmal am Uebergabepunkt in das U-Bahnsystem 8 Strassen naeher dran als Grand Central mit seinem Standort in ther 42nd Street.

Den Uebergang in Croton habe ich knapp geschafft - der Bus hat natuerlich heute frueh ein wenig getroedelt - aber egal, ich bin mit qualmenden Socken am Bahnsteig und die AMTRAK aus Albany bimmelt ran.


Die Schaffner steigen aus und checken meine Fahrkarte bevor ich ueberhaupt in den Zug rein darf. Hier setze ich mich gleich in den (meschenleeren) Speisewagen, in der Hoffnung gleich einen kleinen Snack in mich zu stopfen.



Leider ist das "Cafe" in diesem Zug nicht bewirtschaftet. Also, kein Kaffee, kein Mampf. Egal. Aussicht geniessen.

Die George Washington Bridge. Per MTA Zug kann ich die auch nur aus der Ferne sehen da der Weg zm Grand Central Terminal ein andere ist. Die MNR Zuege biegen kurz vorher bei Spuyten Duvel links ab um noch ein wenig durch die Bronx zu fahren.



Der Zug stoppt tatsaechlich um 7.30 Uhr am Bahnsteig in der Penn Station als ich noch ein wenig drin bleibe um ein paar Fotos zu machen. Dann irre ich durch die Verteiler-Ebene um die U-Bahn zu finden. Ganz schoen unuebersichtlich, dieser Bahnhof. Was ist das Grand Central Terminal dagegen doch schoen aufgerauemt und nicht mit irgendwelchen Konzessionsstaenden zugemuellt!



Um 7.39 fahre ich dann per Subway 3 (Express) in Richtung Fulton Street ab - Zehn Minuten spaeter steige ich schon aus der Bahn und bin um 7.51 im Buero.

Diese Zeit schaffe ich zwar im Normalmodus auch, aber fuer das Pendelexperiment was das absolute Rekordzeit.

Die Kosten:

Ich hatte das Glueck als AAA Mitglied (das US-Aequivalent zum ADAC) einen Sparpreis zu buchen - 10% Rabatt wenn man 3 Tage vorher kauft: $16.20 (Normalpreis waere $18). Mit $2.75 fuer U-Bahn und Bus kommen wir zu einem Einfachnormalpreis von $20,75. Somit $1.50 teurer als das Einzelticket zum Grand Central Terminal.

Nicht die guenstigste, aber sicher die schnellste und auch die bequemste Art zu Pendeln.

Zum taeglichen Zur-Arbeit-Fahren ist die AMTRAK fuer Angestellte in meiner Gehaltsklasse leider zu teuer - es werden  weder Wochen- noch Monatskarten fuer die Strecke die ich braeuchte angeboten. Man muesste also einen Arbeitsmonat mit Einzeltickets - und es braucht ja 2 pro Tag - bestreiten.


Dienstag, 14. Juli 2015

Pendelexperiment: Bus14 - MNR#732 - Subway 1 und A

Heute fahre ich nur eine Variation der Strecke die ich schon am 6.7. gefahren bin. Im wesentlichen eben bis Marble Hill und von da per 1/A zur Fulton Street. Das scheint mir - trotz Umstieg - die schnellste Verbindung ueber Manhatten zu sein. Man koennte auch sagen eine 1A Verbindung.

Im Zulauf zur Metro North gibt es heute zwei Abweichungen:
  1. Ich starte mit dem zweiten 14er Bus am Morgen um 6h34 und
  2. fahre bis Croton
Heute per 6.34er


Viel mehr gibt es hier nicht zu berichten.

Die Details:

6h32 Haus verlassen, 6h34 Einstieg in den Bus 14, 7h02 Ausstieg Croton, 7h08 am Bahnhof, 7h28 Abfahrt Croton in Zug #732, 8h16 Ankunft Marble Hill, bis 8h21 am Bahnsteig Subway 1, 8h22 ab Subway 1 225th Street, 8h32 Ankuft 168th Street, 8h37 Abfahrt 168th Street per A-Train, 9h11 Ankunft Fulton Street, 9h14 Ankuft Buero.

Man sieht schon wo hier die Zeit verloren geht: Die lange Busfahrt bis Croton (Local, ihr wisst schon...) und das Warten in Croton auf einen Zug, der auch in Marble Hill anhaelt.

Von den Kosten her ist diese Route allerdings nicht wie am 6.7. $10,25 sondern wie am 7.7. $8

Rueckfahrt

Am Uptown-Bahnsteig der Subway 1 in der Haltestelle 168th Strasse. Blick in Richtung Downtown.

Am Uptown-Bahnsteig der Subway 1 in der Haltestelle 168th Strasse. Blick in Richtung Uptown.


5h40 am Bahnsteig der Subway A, Fulton Street, 5h42 Abfahrt per A Train, 6h17 Ankunft 168th Street, 6h21 per stickigem Aufzug runter zum Bahnsteig der Subway 1, 6h25 Abfahrt per 1 von 168th Street, expressartige 1 erwischt die bis Dykmann Street durchfaehrt und somit 2 Halte auslaesst, 6h34 Ankunft 225th Street, 6h39 am Bahnhof MNR Marble Hill, 6h50 ab per Zug #771, 7h34 Ankunft Croton, 7h40 Bushaltestelle 14, 8h16 per 14 Abfahrt (Bus hatte 24 Minuten Verspaetung &  kostenloser Uebergang am Arsch) 8h40 Ankunft zu Hause. Schnauf.



Dienstag, 7. Juli 2015

Pendelexperiment: Bus14 - MNR#724 - Subway4

Zug MNR#724 ab Croton.
Der Pendelplan heute: Per Bus dieses Mal bis zum Bahnhof Croton - eine Tarifzone näher an NYC ran. Hier in einen Zug der mich auch wirklich an der Station "Yankees Stadium" rauslässt und dann da in die Subway Linie 4, die mich direkt zur Fulton Street bringt.

Auf den ersten Blick: Weniger Umstiege als gestern und nochmal ein paar Dollar günstiger, da ich eine Tarifzone mit der Bahn spare. Der Bus kostet hier (wie die New Yorker U-Bahn) immer gleich viel, egal wie weit die Reise geht.

Das scheint mir eine gute Route zu sein. Also los!

Um Fünfnach raus aus dem Haus und mein Bus Nr. 14 liest mich um 6.08 auf und zuckelt gemütlich übers Land. Mit dem Auto wäre es auf direktem Weg etwa eine Viertelstunde bis zum Bf Croton. Der Bus dreht aber noch ein paar Schleifen durch bewohntes Gebiet und durch einen grossen Klinikkomplex der alleine 3 eigene Haltestellen hat. Es dauert also etwa doppelt so lange bis ich in der Nähe des Bahnhofs in Croton aussteigen kann. Gegen 6.37 steige ich aus und muss noch etwa 5 Minuten gehen bis zum Bahnhof. Aber wie man dem Screenshot links schon entnehmen kann habe ich einen komfortablen Zeitpuffer. Der nächste Local MNR Zug, der auch in Yankees stopped geht erst in einer knappen halben Stunde. Also erstmal ein Ticket ziehen...



...und den Zugverkehr beobachten. Man erahnt schon, dass die Tour heute eher nicht so optimal ist: Langsamer Bus, lange Wartezeiten - das alles braucht man nicht auf dem Weg zur Arbeit. Aber gut, ich tue es ja der Pendelwissenschaft (das klingt so esoterisch - Christus Kolumbus und so) zu Liebe - das Pendelexperiment2015.

Um 7 Uhr wird dann auch Zug 724 bereitgestellt und natürlich nicht am Gleis 2, wo ich warte, sondern heute abweichend auf Gleis 4. Um 7.03 geht's dann auch pünktlich los. Um 7.50 haette ich auch - wie bereits gestern - in Marble Hill aussteigen können. Aber ich will ja bis Yankees und eben eine andere Route testen. Knapp 10 Minuten später sind wir dann auch an der Stadionsbahnhaltestelle und ich steige aus. Hier ist jetzt ein etwas längerer Fussmarsch zu absolvieren als gestern von Regionalbahn zur U-Bahn. Nochmal etwa 10 Minuten bevor ich am Bahnsteig stehe und auf eine 4 warte, die mich dann - schwupps - zur Fulton Street bringt.

Aufgang zur U-Bahn Station am Yankees Stadium. Leider is der her verschlossen - wird vermutlich nur bei Spielen geoeffnet. Man muss hier, trotzdem das eine Hochbahn ist, unter die Erde und durch das riesige Labyrinth der Station durch. Das dauert alleine durch den U-Bahnhof durch so lange wie der komplette Uebergang vom Zug zur U-Bahn in Marble Hill!


Ja, Schwupps - druff geschissen.




Um 8.11 (vor über 2 Stunden bin ich in den Bus gestiegen und ich bin noch nichtmal auf Manhattan!) rollt dann eine pickepacke volle 4 ran. Und die soll auch im weiteren Verlauf nicht leerer werden - ganz im Gegenteil. Gegen 8.41 passieren wir Grand Central Terminal. Hier steige ich ja im Normalmodus erst in die U-Bahn ein. Etwa 8.52 bin ich dann endlich an der Fulton Street.

Noch 5 Minuten laufen und dann bin ich um 2 Minuten vor 9 Uhr im Büro.

Zwei Stunden und Dreiundfünfzig Minuten von Tür zu Tür. Das ist zu lange. Damit hat sich diese Route schon als Alternative dauerhaft disqualifiziert.

Hier nochmal die Fakten in Kürze:

6h05 Haus verlassen, 6h08 Einstieg in den Bus 14, 6h37 Ankunft Croton, 6 Minuten Laufen, 20 Minuten warten, 7h03 Einstieg in Zug #724 und Abfahrt, 7h59 Ankunft Yankees Stadium, bis 8h09 - 10 Minuten - Fussmarsch zur Subway 4, 8h11 ab per Subway 4, 8h52 Ankunft Fulton Street, 8h58 Ankunft Buero
Man sieht schon wo die Mehrzeit steckt. In den Übergängen. Warten und Laufen.

Preis Einzelfahrt

$8 (Bus, MetroNorth und Subway) das sind $11 (etwa 58%) Ersparnis zum Einzelfahrpreis von $19 (Bus, MetroNorth und Subway) wenn ich per Metro North bis Grand Central fahre und dann per Subway weiter. Zeitmässig spare ich - wie ausgeführt - gar nichts. Aber das hier scheint mir die kostengünstigste Variante zu sein.


Rückfahrt am Abend

Um etwa halb 7 bin ich los und habe um etwa 5 Minuten nach halb eine Subway der Linie A gekriegt. Express, Uptown. Bisher ging es per A-Express noch am schnellsten einmal quer über Manhatten. Etwa 10 Minuten nach 7 konnte ich auch schon an der 168. Strasse in die Linie 1 umsteigen, die mich nach Marble Hill bringt. Da ich mitten in der Heimfahr-Rush-Hour bin, dauert der Übergang von A zu 1 etwa 7 Minuten (hier muss man einen Aufzug nutzen, und das dauert wesentlich länger bei Hochbetrieb als Rolltreppe oder laufen). 

Viertel nach 7 steige ich dann in einen Zug der Linie 1 und fahren bis kurz vor halb 8 mit ihm bis 225th Strasse/Marble Hill. Ein paar Minuten später bin ich dann schon am MNR Bahnhof und warte auf meinen Zug der planmässig 7.43 fahren soll und mit 6 Minuten Verspätung an den Bahnsteig rollt.

Zeit ein paar Handybilder von anderen Zügen zu machen, die hier lang kommen...

Zwei U-Bahnen der Linie 1 treffen sich auf den Zugbrücke über den Harlem River. Diese Brücke ist übrigens das nördliche Ende des Broadways der sich vom Süden Manhattans bis hierher einmal quer über die Insel zieht.


Hier kommt ein Express nach Poughkeepsie - einer der Züge die ich normalerweise nehme und die von Manhattan bis Croton ohne Halt durchfahren.


Zug #777 bringt mich schliesslich nach Croton wo ich kurz vor halb 9 ankommen. Hier muss ich jetzt nochmal warten bis ein Express aus NYC kommt, der ab hier bis zur Endstation als Local fährt und mich bis Cortlandt mitnimmt.

Laut plan kommt der Zug 7.39 und mit seinen 3 Minuten Verspätung setzt er mich letztendlich um 8.49 in Cortlandt ab.

Der nächste Bus würde in etwa 45 Minuten fahren, nach Hause laufen dauert etwa genau so lange. Aber ich habe ja zum Glück mein Weib samt Auto, die mich am Bf aufliest und gegen kurz nach 9 zu Hause abliefert.

Mittwoch, 29. April 2015

Union Square skipped

Die U-Bahnstation Union-Square (Linie 4,5,6) liegt ja so kurvig in den Untergrund eingebettet, dass man dort so genannten "Gap-Filler" an den Bahnsteigen hat. Ich hatte darueber schonmal vor etwa 4 Jahren geschrieben.

Diese ausklappbaren Bahnsteigstuecke haben heute frueh ihren Dienst verweigert und die suedwaerts fahrenden Expresszuege haben nicht angehalten.

Im ersten Moment denkt man "...diese MTA traut ihren Fahrgaesten nicht einmal zu einen 30cm Spalt zu ueberschreiten um in den Zug zu kommen." Aber wenn man sich erinnert wo man hier ist, naemlich in den USA wo man ja gerne auf hohen Schadenersatz klagt, dann kann man die Entscheidung den Halt aus zu lassen schon verstehen. Better safe (and money saved) than sorry. 

Zudem schaut ja heutzutage keiner mehr wo er/sie hin laeuft. Der Blick ist auf's Smartphone gerichtet und nicht nach vorne. Irgend ein Schussel waere bestimmt in den Spalt getreten, der ja normalerweise durch einen"Gap-Filler" geschuetzt ist, und das haette den morgentlichen Bahnverkehr auf der Strecke wesentlich mehr eingeschraenkt.

So mussten die Aussteigewilligen bis Brooklyn Bridge fahren um dann von da wieder per Express nordwaerts zum Union Square zu fahren.

Einsteigewillige am Union Square die gen Sueden wollten hatten es etwas einfacher, da die Local-Zuege die an der anderen Bahnsteigseite fahren, weiterhin anhielten.

Montag, 26. Januar 2015

Alle reden vom Wetter...

... wir verstecken uns.

In der Metropolregion Boston - New York City braut sich mal wieder ein Unwetter zusammen. Dieses Mal ein Blizzard, der bis zu 80cm Schnee bringen soll.

Damit die U-Bahn nicht beschaedigt wird, werden Zuege ab heute Abend ca. 8 Uhr in den Tunneln der U-Bahn auf den Express-Gleisen abgestellt, sodass nur noch die lokalen Linien betrieben werden.
Lokale Linien, was ist das? Die meisten U-Bahnlinien auf Manhattan sind 4-gleisig ausgelegt. Die beiden Gleise in der Mitte haben nicht in jeder Station einen Bahnsteig, die Zuege kommen schneller voran, da sie nicht so oft anhalten - die Express Trains. Die beiden auesseren Gleise hingegen haben an jeder Station einen Bahnsteig und U-Bahnen halten auch an jeder Station an. Die letzteren nennt der New Yorker "Local Subways"

Gegen 23 Uhr heute abend verlassen dann auch die letzten Regionalzuege der MEtro North und Long Island Rail Road das Grand Central Terminal bzw. die Penn Station.


Donnerstag, 22. Januar 2015

Alle (2) Jahre wieder - es wird teurer

Der Vorstand der MTA hat heute die ab 1. Maerz 2015 anstehende Preiserhoehung beschlossen. Wie zuletzt Anfang 2013.



In der New Yorker U-Bahn kostet eine Einzelfahrt (wenn eine Metrocard genutzt wird) ab dann $2,75 (jetzt $2,50). Der Preis der 30-Tageskarte wird von heute $112 auf $116,50 angehoben werden und die Wochenkarte kostet dann $31 statt heute $30.

Ein einzelnes Ticket (ohne Metrocard) kostet ab Maerz dann $3 statt im Moment noch $2,75.

Als ein kleines Zuckerstückchen werden beim Aufladen der Metrocard dann 11% Bonus statt heute nur 5% dazugebucht. Sprich, wenn ich $55 Dollar auflade, gibt es $6,05 obendrauf - also hat die Metrocard nach der Aufladung einen Wert von $61,05 die man verfahren kann. Immerhin 2 zusaetzliche Einzelfahrten.

Ob die Vorortzüge der Metro North und Long Island Rail Road dieses Mal auch betroffen sind, weiss ich noch nicht - aber ich gehe start davon aus.

Dann werde ich dann wohl abermals mal meine U-Bahn-fahr-Anleitung überarbeiten muessen...

Quelle u.a.:
Siehe Proposal 1, das wird es werden: http://www.mta.info/press-release/mta-headquarters/mta-announces-limited-fare-and-toll-proposals

Sonntag, 2. November 2014

"SIGNAL STRENGTH" the first NYC wifi orchestra

"Music under New York City" - heisst die offizielle Initialtive der MTA. Jeder Musiker steht in einer anderen Station und unterhaelt die Reisenden. Jeder fuer sich, mit seiner eigenen Musik. Dank moderner Technik, geht es heutzutage aber auch gemeinsam:


Mittwoch, 29. Oktober 2014

Spiegel.de: Investitionsstau bei der New Yorker U-Bahn

Spiegel-Online hat einen Artikel, vermutlich anlässlich des 110. Geburtstags der U-Bahn, über das marode U-Bahnnetz in New York City.

Die New Yorker U-Bahn hat so viele Passagiere wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Doch sie ist chronisch unterfinanziert und überlastet. Die Verkehrsplaner hoffen, dass künftig mehr Menschen daheim bleiben.
Artikel bei spiegel.de weiterlesen... 

Montag, 6. Oktober 2014

Zweieinhalb Stunden einfach...

...er Weg zur Arbeit.

...zu lang! Ok, das ist nicht die Regelpendelzeit, aber heute hat es eben nochmal so lange gedauert. Das kommt vielleicht 3-4x pro Jahr vor.

Metro North war puenktlich und hat mich um halb neun im Bahnhof abgesetzt. Ab hier folgt eine 15 Minuten kurze U-Bahnfahrt in die Spitze Manhattans und gut ist. Heute lief aber irgendwas schief auf der gruenen Linie. Wenn es den Weg runter zur Station schon so aussieht, laesst das meist nichts Gutes erahnen...




Die Kurse 4,5 und 6 waren allesamt mehr als ausgelastet und die U-Bahnsteige am Grand Central auch voller Leute. Auf dem Local-Gleis, wo eigentlich nur die 6er fahren, kam auch die eine oder andere ueberfuellte Expressbahn der Linie 4 und 5 durch aber in die ersten Zuege war fuer mich kein reinkommen. Kuscheln und warten war angesagt.

Als ich dann endlich nach etwa 20 Minuten osmoseartig durch die massive Menschenmasse in eine einfahrende 6 reindiffundiert bin, dauerte es von hier nochmal gut 40 Minuten, bis der Zug dann den Financial District erreicht hat - wir muessten staendig wegen vorausfahrenden Bahnen anhalten.

Ich bin also laenger mit dieser Sch*-Ubahn unterwegs gewesen als mit dem Zug von Jwd in die Stadt rein.


Freitag, 23. Mai 2014

New York - Die City schlaeft nie

Eine nette Doku von DMAX ueber das 8-Millionenstaedchen am Hudson. Es geht u.a. auch um den Nahverkehr und die Rushhour an den New Yorker Bahnhoefen und dem Herz des regionalen Schienenverkehrs: dem Grand Central Terminal.


18 Minuten

Mit einer Unlimited MetroCard, egal ob 30 Tage oder 7 Tage gueltig, kann man nicht mehrere Leute ins System lassen - zumindest nicht unmittelbar nacheinander. Nach Kartendurchzug ist diese Karte an dieser Station (also an allen Drehkreuzen in allen Eingaengen) fuer 18 Minuten gesperrt.

Die Eintrittschranke entgenet einem dann "JUST USED".

Warum die 30 Tage Karte am 31. Maerz 2015 ungueltig wird obwohl es noch mehr als 30 Tage bis dahin sind?

Dieses Ablaufdatum ist fest in die Karte "einprogrammiert" wenn ich sie kaufe, das eigentlich Datum ab dem ich sie nicht mehr nutzen kann ist abhaenging von dem Tag der ersten Benutzung. Ab dem ersten Durchziehen in einer Station oder einem Bus ist eine 30-Tageskarte genau 30 Tage lang bis Mitternacht des 30. Tages gueltig.

Sonntag, 5. Januar 2014

NYC Tours by Gary

Ich hatte heute das Vergnuegen an einer Stadtfuehrung entlang der aeltestens U-Bahnlinie New Yorks - der Linie 6 - teilzunehmen.

Gary, ein offiziell lizensierter Stadtfuehrer, bietet eine Tour "Underground Manhattan" an, in der er von der Suedspitze aus bis zum Timesquare entlang der U-Bahn einiges zeigt aber noch viel, viel mehr zu erzaehlen hat.

Es geht (leider) nicht hinter die Kulissen der U-Bahn oder in geheime Gaenge etc, aber es gibt auch in den fuer die Oeffentlichkeit zugaenglichen Teilen dieses Abschnitts genug spannendes zu entdecken auf das Gary hinweist.

Wer in New York ist und sich fuer eine wirklich authentische Fuehrung eines Einheimischen interessiert, der sollte sich mit Gary in Verbindung setzen.


Seinen Blog incl. einer Beschreibung der Tour findet ihr hier:

Blog: New York Tours by Gary
Tourbeschreibung: Underground Manhattan Tour

Ueber den Ausflug und das eine oder andere Detail auf das wir bei der Fuehrung aufmerksam gemacht wurden, werde ich noch einen oder zwei separate Artikel schreiben.

Mittwoch, 24. April 2013

W-Lan in der New Yorker U Bahn

Die MTA hat 30 weitere U-Bahnstationen mit Wifi, oder wie wir Deutschen zu sagen pflegen: W-LAN, ausgestattet. Neben den wichtigen Halten  am Times Square, Lincoln Center und Columbus Circle sind die meisten der neuen verfunkten Stationen auf der Westseite Manhattans zwischen der 18. und 96. Strasse.

Neben kabellosem Internet sind auch die Mobilfunknetze von AT&T und T-Mobile in den U-Bahnstationen verfuegbar. Das ist fuer Besucher aus Europa besonders nuetzlich, da diese beiden Mobilfunkprovider als einzige GSM Netze betreiben in die sich ein europaeischen Handy einbuchen kann.

Bis zum Jahr 2016 will die MTA alle U-Bahnstationen in New York City mit WiFi und Mobilfunk ausgestattet haben. Bis Ende 2013 sollen noch weitere Stationen in Queens - ich nehme an in erster Linie die Stationen die man auf dem Weg vom Flughafen JFK in die Stadt passiert - ausgebaut werden.

Eine Seite die es wert ist sich im Smartphone als Lesezeichen zu setzen:





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