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Donnerstag, 31. Juli 2014

Cowboy Trail

Auf der aufgegebenen Trasse der Chicago and North Western Railway zwischen Norfolk und Valentine (Chadron) im nördlichen Nebraska, ist der derzeit längste Rail-Trail der USA. Auf einer länge von 517 km (321 Meilen) kann man radeln, reiten oder wandern. 


Brücke über den Niobrara River südöstlich von Valentine NE



Kabelloser Telefonmast an der Strecke mit Kilometrierung. Nun, eigentlich ja "Meilierung".

Meile 240 - gemessen von Norfolk NE aus.

Der Rail Trail ist vollständig unbefestigt, er dürfte sich als eher zum reiten als zum radeln eignen.

Freitag, 25. Juli 2014

Union Station Gary/Indiana

Letztes Wochenende war ich an einer sehr interessanten Lokation. Einen aufgegebenen Bahnhof an den Strecken der Lake Shore and Michigan Southern Railway (kurz: Lake Shore) und Baltimore & Ohio Railroad (kurz: B&O).

An der Ostseite des Broadway in Gary/Indiana wurde das Bahnhofsgebäude 1910 zwischen den beiden Linien Lake Shore und B&O mit dem Haupteingang in Richtung Westen errichtet. Der Bahnhof war nur 40 Jahre in Betrieb bevor er 1950 geschlossen wurde und seither langsam vor sich hin verfällt. Der Bundenstaat Indiana hat den Beaux-Art Bau allerdings auf die Liste der 10 am meisten gefährdeten Plätze gesetzt - man hat also erkannt, das ein Stück Zeitgeschichte vor der Zerstörung steht.


GaryStationcardlarge.jpg
"GaryStationcardlarge" by Chris Light (talk). Original uploader was Chris Light at en.wikipedia - Transferred from en.wikipedia; transferred to Commons by User:Xnatedawgx using CommonsHelper. (Original text : Scanned image from the actual postcard). Licensed under Public domain via Wikimedia Commons.
Haupteingang, Blick vom Broadway in Gary aus.

An der rechten Seite muss früher der Übergang zu den Gleisen gewesen sein, wie man oben auf der Postkarte sieht. Von der Brücke war aber nichts mehr zu erkennen.

Bevor ich mich dann in den verfallenen Bahnhof hineingewagt habe, erst mal noch ein paar Detailaufnahmen von der Fassade. Wer weiss wer oder was mich darin erwartet. Vielleicht wohnt da ja jemand? Die Kinder und die Frau bleiben auf jeden Fall im Auto. Gibt bestimmt auch genügend Gelegenheiten sich zu verletzen in so einem alten Bau.





Auf der rechten Seite vom Bahnhof war ein - eigentlich zugenagelter - Eingang offen. Ich konnte also einen Blick in den Bahnhof werfen und auch einen Schritt in die grosse Eingangshalle tun. Zwei Stockwerke hoch, im hinteren Teil eine Treppe nach oben. Ich nehme an, den Weg nahmen einst die Reisenden um zu den Zügen auf den hoch gelegenen Strecken zu gelangen.







Und zum Abschluss noch mal den in Sandstein gemeisselten Bahnhofsnamen: GARY.


Begrünter Balkon

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