Heute früh in der RB24 nach Köln bot sich ein völlig normales Bild mit einer normalen, unauffälligen Geräuschkulisse. Zeitung lesende Mitfahrer, Musik hörende Schüler, schlafende Zeitgenossen und auch der eine oder andere telefonierende.
Kurz hinter Derkum wurde diese allmorgendliche Pendleridylle in der RB24 jäh unterbrochen: Ein aufgebrachter Mitfahrer hat sich sehr lautstark und mit durchdringender Stimme über eine Mitfahrerin beschwert die telefonierte. Das ganze auch noch in einem sehr frechen, unhöflichen Ton: "Kannst Du mit Deinem Telefon nicht auf den Klo gehen. Du nervst den ganzen Zug."
Zwei Erwachsene Leute, wohlbemerkt. Sie scheine sich auch nicht zu kennen. Das "Du" ist also einfach nur respektlos und nicht angebracht. Nachdem sie einfach weiter telefoniert fasst er nochmal (laut) nach "Ey, hörst Du nicht?".
Bis hierher hab ich nichtmal wahrgenommen, dass die Dame eine Liste von Leuten abtelefoniert und irgendetwas erfragt. Sie hat das auch in einer normalen Lautstärke gemacht in der man sich auch mit seinem Sitznachbarn unterhalten würde. Also kein lauter Telefonterrorist.
Die Dame, zunächst unbeeindruckt, macht weiter.
Hinter Erftstadt blustert sich der gestörte Mitfahrer wieder auf und blökt lautstark durch den Zug "Mann, geh auf's WC zum telefonieren. Du regst mich auf." Dieses Mal dreht dich die Frau um und erwiderte, dass Sie am arbeiten sei und sie nunmal die Zeit für ihren Zweitjob im Zug braucht. Der Gestörte meckerte nur zurück, dass ihm das Scheißegal sei. Er hat sich aber im direkten Gespräch allerdings auf die Anrede "Sie" eingelassen.
Nunja, die Frau telefonierte weiter - störte eigentlich niemanden und der Gestörte saß mit geschlossenen Augen bis Köln bewegslos auf seinem Sitz.
Wäre der gestörte Mitfahrer freundlich auf die Telefonfrau zugegangen und hätte freundlich gebeten leiser zu sein, wäre das Problem mit Sicherheit aus der Welt gewesen. Aber das laute (und verzweifelte) Profilierungsgehabe des Gestörten hat hier zu rein garnichts aber dafür zu mehr Unruhe im Zug geführt.
Menschen, versteh' sie einer...
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Mittwoch, 4. Februar 2009
Mittwoch, 9. Januar 2008
Rollende Telefonzelle
Es geht um einen Wechsel vom Vertrieb in die Technik. Als Techniker verdient er in der Firma 3.400 Euro/Monat. Der Kollege Peter hingegen bleibt im Vertrieb - kriegt aber einen neuen Vertrag. Der telefonierende Teamleiter macht die Stellenbeschreibungen fertig und der Herr Sowieso die neuen Verträge.
Zu guter letzt muss Uschi noch den Telefontermin mit Herrn Gedöns absagen, da über das zu sagende noch eine Nacht geschlafen werden will. Uschi soll sagen, er ist auf dem Weg nach Bayern.
5 Telefonate, mit einer lauten unangenehmen Stimme hat mein schräg hinter mir sitzender Mitpendler heute zwischen Euskirchen und Köln geführt. Mit recht sensiblen Personalthemen die eigentlich niemanden etwas angehen und in der auch ein schrecklich wichtiger Im-Zug-Telefonierer eigentlich Ruhe und Konzentration braucht.
Zuerst hat er intensiv mit dem in die Technik zu versetzenden Menschen gesprochen, dann mit seinem Chef, dann mit Peter (den er im übrigen auf dem Klo erwischt hat) , dann nochmal der Chef - weil Peter noch auf seinen neuen Vertrag wartet und am Ende dann mit Uschi.
Wann werden endlich "Nichttelefonierabteile" eingeführt - diese Leute gehen mir sowas von auf den Zünder.
Zu guter letzt muss Uschi noch den Telefontermin mit Herrn Gedöns absagen, da über das zu sagende noch eine Nacht geschlafen werden will. Uschi soll sagen, er ist auf dem Weg nach Bayern.
5 Telefonate, mit einer lauten unangenehmen Stimme hat mein schräg hinter mir sitzender Mitpendler heute zwischen Euskirchen und Köln geführt. Mit recht sensiblen Personalthemen die eigentlich niemanden etwas angehen und in der auch ein schrecklich wichtiger Im-Zug-Telefonierer eigentlich Ruhe und Konzentration braucht.
Zuerst hat er intensiv mit dem in die Technik zu versetzenden Menschen gesprochen, dann mit seinem Chef, dann mit Peter (den er im übrigen auf dem Klo erwischt hat) , dann nochmal der Chef - weil Peter noch auf seinen neuen Vertrag wartet und am Ende dann mit Uschi.
Wann werden endlich "Nichttelefonierabteile" eingeführt - diese Leute gehen mir sowas von auf den Zünder.
Freitag, 24. August 2007
Gemischtes am Freitag
5 Fotofreaks in West. Scheint eine Tradition unter Eisenbahnfotografen zu sein sich am Westbahnhof am Freitagnachmittag die Beine in den Bauch zu stehen. 4 Am südlichen Ende und 1 Fotomann am Nordend des Bahnhofs.
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Ein Junge mit einem Böhse Onkelz Sweatshirt zieht sich ein Snickers aus dem Wurlitzer Automaten.
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Horden laut singender 1.FC Fans steigen aus allen am Westbahnhof haltenden Zügen. Fahrbier in der Hand, Schal um den Hals und "Deutscher Meister FC" am singen. Unbeschwertes Fanvolk. Beneidenswert ;)
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Ein, dem Tonfall und einigen Äußerungen nach, schwuler Mitfahrer telefoniert im Zug die ganze Zeit mit dem Jochen. In einer Lautstärke, dass er durch meinen Kopfhörer - der mich mit Musik berieselt - deutlich zu hören und verstehen ist. Er hat übrigens gerade eben einen Job im ersten Kölner Subway Restaurant angeboten bekommen. Eine Teilzeitstelle - kein Aushilfsjob. Eine richtige Teilzeitstelle. [..ganz.viel.sülz..] Der Jochen scheint besorgt, dass er wegen sowas sein Studium aufgibt/unterbricht/nicht beginnt.
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Schöne Wochenende!
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Ein Junge mit einem Böhse Onkelz Sweatshirt zieht sich ein Snickers aus dem Wurlitzer Automaten.
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Horden laut singender 1.FC Fans steigen aus allen am Westbahnhof haltenden Zügen. Fahrbier in der Hand, Schal um den Hals und "Deutscher Meister FC" am singen. Unbeschwertes Fanvolk. Beneidenswert ;)
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Ein, dem Tonfall und einigen Äußerungen nach, schwuler Mitfahrer telefoniert im Zug die ganze Zeit mit dem Jochen. In einer Lautstärke, dass er durch meinen Kopfhörer - der mich mit Musik berieselt - deutlich zu hören und verstehen ist. Er hat übrigens gerade eben einen Job im ersten Kölner Subway Restaurant angeboten bekommen. Eine Teilzeitstelle - kein Aushilfsjob. Eine richtige Teilzeitstelle. [..ganz.viel.sülz..] Der Jochen scheint besorgt, dass er wegen sowas sein Studium aufgibt/unterbricht/nicht beginnt.
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