Heute haben mich die streikenden Kutscher bei der Bahn volles Programm erwischt. Genau der Zug, der mich heute zur Arbeit bringen sollte, ist nicht gefahren.
Ich habe dann auf gut Glück und mit Rückversicherung bei einem in Euskirchen rumlungernden Kontrolleur (also dass wenigstens meine Karte gilt) einen gerade abfahrbereite RB23 in Richtung Bonn genommen. Ich wurde zwar auch unterwegs schon von @clekis angetwittert, dass in Bonn nichts fährt - aber zu spät. Ich war schon drin. Glücklicherweise konnte ich dann in Bonn nach einem Hindernissprint von Gleis 5 zu Gleis 1, einen RE5 nach Köln erwischen. So war ich immerhin 10 Minunten früher in Köln als der nächste erwartete Zug der in Euskirchen gefahren wäre.
Und nein, ich habe kein Verständnis für Streik.
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Dienstag, 26. Oktober 2010
Donnerstag, 24. Juni 2010
Personenfußmelder reloaded
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| Von Fahrbier |
In der RB24 Köln Hbf ab um 20.29 war heute mal wieder der lustig, redselige Lokfahrer den ich schonmal vor etwa 3 Jahren im Blog verarbeitet habe. Erkannt hab ich ihn am schönen Wort "Personenfußmelder". Gibt's das Wort wirklich im Bahnjargon? Schlimmi schlimmi schlimmi...
Es ging zunächst am Hfb los mit "Ja junge Frau, wenn Sie sich entschließen könnten einzusteigen könnten wir dann auch die Türen schliessen und losfahren."
Bis Köln Süd kamen wir dann verzögerungsfrei. Beim Losfahren dann aber wieder die Meldung "Bitte aus dem Bereich des Personenfußmelders raustreten."
In Erftstadt sprach der Ansager: "Bitte beachten Sie, dass wir erst dann losfahren können wenn Sie sich aus dem Erfassungsbereich des Personenfußmelders entfernt haben."
In Weilerswist - als abermals etwas in der Lichtschranke rumstand - nochmals etwas ausführlicher die Erklärung: "Vielleicht haben Sie schon festgestellt, dass sich de Türen erst schliessen wenn alle Personen und Gegenstände aus dem Abtestbereich des Personenfußmelders entfernt sind."
Bis Euskirchen gab es dann keine weiteren Vorfälle mehr.
Zum Abschluss dann noch die Ansage, dass der hintere Zugteil in Euskirchen verbleibt und nur der vordere nach Trier weiterfährt.
Donnerstag, 17. Juni 2010
Komm ich jetzt im Fernsehn?
Zeitung lesend saß ich heute früh in der RB24 (8.30h ab Euskirchen) auf dem Weg nach Köln. In Hürth sah ich im Augenwinkel eine Frau samt einem aufgeschlagenen Ordner in der Hand auf dem Bahnsteig stehen. Sie winkte aufgeregt in Richtung Zug und fuchtelte mit der freien Hand in der Luft rum.
Ich schaute auf und ihr unentspannter Gesichtsausdruck erzeugte zunächst ein wenig Besorgnis in mir. War etwas passiert beim Ein- und Aussteigen. Ich schaute mit die Szene noch ein paar Sekunden an, da schloss sich die Tür und ein Mädchen stellte sich direkt von das Fenster an dem ich saß und klopfte an die geschlossene Zugtür und rief irgendwas. Einen Augenblick später kam dann hinter der jungen Frau ein ebenso junger Mann zum Vorschein. Einer mit einer geschulterten Kamera der flink um die Klopfende herumstromerte.
Aha - es wurde als irgendwas gedreht. Großes Kino? Nein, wohl nicht. Ein Fernsehteam. Der Ausstattung des Sets nach zu urteilen, war das eher eine Produktion für eine der vielen Daily-Soaps als für einen Kinofilm. Es gab einen zappeligen Kameramann, eine Schauspielerin und eine Frau die hektisch Anweisungen gab. Viel mehr Personal konnte ich nicht ausmachen.
Man filmte etwa 2 Minuten lang diese Szene und der Kameramensch zielte auch mehrmals durchs Fenster in den wartenden Zug rein. Wenn die Scheiben nicht zu sehr gespiegelt haben, bin ich voll im Bild. Ich hab mir auch albernes winken etc. verkniffen :). Das Handyfoto, das ich noch schnell vor der Weiterfahrt geschossen habe, wird vermutlich rausgeschnitten werden.
Wenn jemand eine Idee hat wer die Schauspielerin ist und auch welche Serie das sein könnte... Es würde mich ja schon interessieren, ob man mein dummes Gesicht dann im Fernsehn sieht. Meine steile TV Karriere startete ja vor einingen Jahren bei "Mein Leben und ich"- da aber leider nur als "Backgroundsänger" und ohne dass man mich gesehen hat. Das wäre also jetzt ein richtiger Karriereschub!
Leute - das endet alles noch am Broadway mit mir - ihr werdet es sehen!
Ich schaute auf und ihr unentspannter Gesichtsausdruck erzeugte zunächst ein wenig Besorgnis in mir. War etwas passiert beim Ein- und Aussteigen. Ich schaute mit die Szene noch ein paar Sekunden an, da schloss sich die Tür und ein Mädchen stellte sich direkt von das Fenster an dem ich saß und klopfte an die geschlossene Zugtür und rief irgendwas. Einen Augenblick später kam dann hinter der jungen Frau ein ebenso junger Mann zum Vorschein. Einer mit einer geschulterten Kamera der flink um die Klopfende herumstromerte.
Aha - es wurde als irgendwas gedreht. Großes Kino? Nein, wohl nicht. Ein Fernsehteam. Der Ausstattung des Sets nach zu urteilen, war das eher eine Produktion für eine der vielen Daily-Soaps als für einen Kinofilm. Es gab einen zappeligen Kameramann, eine Schauspielerin und eine Frau die hektisch Anweisungen gab. Viel mehr Personal konnte ich nicht ausmachen.
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| Von Fahrbier |
Man filmte etwa 2 Minuten lang diese Szene und der Kameramensch zielte auch mehrmals durchs Fenster in den wartenden Zug rein. Wenn die Scheiben nicht zu sehr gespiegelt haben, bin ich voll im Bild. Ich hab mir auch albernes winken etc. verkniffen :). Das Handyfoto, das ich noch schnell vor der Weiterfahrt geschossen habe, wird vermutlich rausgeschnitten werden.
Wenn jemand eine Idee hat wer die Schauspielerin ist und auch welche Serie das sein könnte... Es würde mich ja schon interessieren, ob man mein dummes Gesicht dann im Fernsehn sieht. Meine steile TV Karriere startete ja vor einingen Jahren bei "Mein Leben und ich"- da aber leider nur als "Backgroundsänger" und ohne dass man mich gesehen hat. Das wäre also jetzt ein richtiger Karriereschub!
Leute - das endet alles noch am Broadway mit mir - ihr werdet es sehen!
Dienstag, 20. April 2010
Sicherheitseinrichtung
Feierabend, Heimweg. RB24 Abfahrt 17h15 in West. Soweit, so unspektakulär. Dann im Landeanflug auf den Bahnhof Weilerswist halten wir kurz vorher einfach so an. Ruppige Bremsung des Zugs und sogleich eine Ansage: "Veehrte Fahrgäste. Ich hab' leichte Probleme mit der Sicheheitseinrichtung. Wird aber sicher gleich weiter gehen."
Tstststs...
In Zeiten von fliegenden Türen, brechenden Achsen und berstenden Radreifen keine Ansage, die man bei der Bahn als Fahrgast gerne hört.
Tstststs...
In Zeiten von fliegenden Türen, brechenden Achsen und berstenden Radreifen keine Ansage, die man bei der Bahn als Fahrgast gerne hört.
Freitag, 26. Februar 2010
Freitagabend...
Ein Arbeitskollege hatte das Vergnügen mich aus Büdingen nach Gelnhausen zum Bahnhof zu bringen. Ich wollte den Zug um Achtzehnuhrpaarundreißig nehmen. Die geplante Verbindung hätte mich gegen kurz vor 10 nach Euskirchen gebracht.
Das "hätte" läßt an dieser Stelle schon erahnen, dass es natürlich anders kommen sollte. Der Kollege Fabian fuhr mit mir mehr als rechtzeitig los und peilte grob den Bahnhof Gelnhausen an. Nur leider wusste er nicht genau, wie man denn nun dahin kommt. Und es kam wie es kommen musste - wir irrten durchs Städchen und der Zug fuhr ohne mich. (Seither nenne ich ihn nur noch verFa(hr)bian.) Laut Fahrplan fährt der nächste zwar schon in 25 Minuten, aber das Endziel wird trotzdem erst eine Stunde später erreicht. Und das an einem Freitagabend. Man ist geschafft und will einfach nur noch heim.
Den kommenden Regionalzug nach Frankfurt habe ich dann auch bequem erreicht und bis los und stand kurz vor Hanau vor der Wahl den ICE26 zu nehmen, der durch das Rheintal über Bonn nach Köln fährt. Diese Verbindung hätte mich planmäßig nicht später nach Hausegebracht als die über Montabaur. Ich habe mich aber gegen die Rheinstrecken entschieden - im dunkeln sieht man da eh nix vom Weltkulturerbe Mittelrheintal.
Im Landeanflug auf Frankfurt Hauptbahnhof habe ich dann nochmal kurz den Fahrplan gechecked um nach evtl. verspäteten ICE, die ich noch nehmen könnte, zu fahnden. Und da - der DB Railnavigator verriet mir doch tatsächlich, dass der ICE120 nach Amsterdam etwa 15 Minuten später abfährt. Hooray! Ich konnte noch bequem umsteigen und mir sogar noch einen Cheesburger kaufen. Der Zug war noch nicht am Bahnsteig.
Im Zug angekommen habe ich sogar noch einen Platz auf den bahn.comfort Sitzen gefunden und die Reise ging dann mit etwa 20 Minuten Verspätung los. Nicht weiter tragisch, da mein Anschlußzug in die Eifel in Köln ca. 35 Minuten später fährt als die planmäßige Ankuft des ICE120 ist. Also noch einen Puffer von etwa einer Viertelstunde.
Unterwegs begab sich noch ein kleines Episödchen mit einem Mitfahrer (ebenfalls BC100 Nutzer) der vom Schaffner Nr.1 (ein resoluter, niederländischer Kollege) einen Zangenaufdruck auf irgendwas haben wollte um damit einen Beleg zu haben, dass er im ICE120 sitzt. Wegens des Verspätungsgutscheins. Der Schaffner meinte aber, dass er das erst ab einer Stunde machen darf. Der BC100er wollte noch rumdiskutieren und zog auch gleich (!) die Beförderungsbedingungen zur BC100 aus der Jackeninnentasche, aber der Schaffner war schon weg. Ich versuchte dem anderen 100er Nutzer zu erklären, dass er auf den Zangenabdruck sch**ßen soll - einfach zum Infopunkt gehen und sagen was mal will, dann kriegt man einen freigestempelten Antrag auf Verspätungsdingenserstattung. Auf dem im übrigen auch nochmal haarklein dargeklegt werden muss, wo man mit welchen Zügen hinwollte und letztendlich wann man da angekommen ist. Das füllt man (plausibel) aus, schickts weg und nach ca. 3 Wochen kriegt man als 100er-Kunde seinen 10€ Gutschein. Zack - bums - aus.
Wollte der andere aber alles nicht hören. Er griff sich dann den 2. Schaffner und der tackerte ihm einen Stempel in den "Ihr Reiseplan"-Flyer. Der dicke Holländer hat das auch noch aus der Ferne kommentiert, aber der andere 100er war zufrieden.
Nachdem kurzen Intermezzo rollten wir so mit dem ICE120 gen Amsterdam und irgendwo hinter Montabaur sprachs (in 3 Sprachen - *schnauf*) von der Decke: "Meine Damen und Herren, wegen eines Problems mit dem Triebfahrzeug endet unser Zug heute ausserplanmäßig in Köln Hbf.", "Dames n Heeres...Keulen Centraaal.","Ladies and Genleman...Cologne Central Station." Es ging nach der obligatorischen Wiederholung weiter mit: "Am Bahnsteig gegenüber wird ein ICE gegen 21h20 die Fahr nach Amsterdam fortsetzen."
Kurz nachdem den Ansager das alles in 3 Sprachen runtergebetet hatte, gingen im Zug alle Reservierungs und Zugzielanzeigen aus. Hoffentlich bleibts dabei und es geht nicht noch mehr aus - dachte ich mir. Nach ein paar Minuten gingen zunächst - einer nach dem anderen - die Reservierungsschilder wieder an und auch der Zugzielanzeiger erwachte wieder. Da stand nun "ICE227 von Amsterdam nach Frankfurt". Hmmmm...
In Köln angekommen stand auch am Bahnsteig an dem unser Zug hielt "ICE227 mit Ziel Frankfurt/Main". Und ich dachte, der Zug sei kaputt. Es kam auch gleich ein Caterer an mit frischem Futter und der Zug schien sich bereit zu machen für die Rückreise nach Frankfurt. Vielleicht war einfach das gelbe Nummernschild abgelaufen und er durfte nicht ins Niederländle - wer weiß...
Vom Bahnsteig am Gleis 9 - wo ich auf meine RB24 wartete - beobachtete ich noch die Ankuft der Zuges, der die Reisenden nach Amsterdam bringen soll. Er kam nicht wie versprochen am Bahnsteig gegenüber an sondern auf dem Gleis direkt daneben. Das bedeutete für die Reisenden nach Düsseldorf, Oberhausen, ..., Amsterman: Koffer schultern, Treppe runter, Treppe rauf und rein in den Zug. Doof organisiert. Aber nunja, mir war's Latte. Unterm Strich war ich eine Stunde früher daheim als durch verFa(hr)bians Extratour zunächst befürchtet.
Das "hätte" läßt an dieser Stelle schon erahnen, dass es natürlich anders kommen sollte. Der Kollege Fabian fuhr mit mir mehr als rechtzeitig los und peilte grob den Bahnhof Gelnhausen an. Nur leider wusste er nicht genau, wie man denn nun dahin kommt. Und es kam wie es kommen musste - wir irrten durchs Städchen und der Zug fuhr ohne mich. (Seither nenne ich ihn nur noch verFa(hr)bian.) Laut Fahrplan fährt der nächste zwar schon in 25 Minuten, aber das Endziel wird trotzdem erst eine Stunde später erreicht. Und das an einem Freitagabend. Man ist geschafft und will einfach nur noch heim.
Den kommenden Regionalzug nach Frankfurt habe ich dann auch bequem erreicht und bis los und stand kurz vor Hanau vor der Wahl den ICE26 zu nehmen, der durch das Rheintal über Bonn nach Köln fährt. Diese Verbindung hätte mich planmäßig nicht später nach Hausegebracht als die über Montabaur. Ich habe mich aber gegen die Rheinstrecken entschieden - im dunkeln sieht man da eh nix vom Weltkulturerbe Mittelrheintal.
Im Landeanflug auf Frankfurt Hauptbahnhof habe ich dann nochmal kurz den Fahrplan gechecked um nach evtl. verspäteten ICE, die ich noch nehmen könnte, zu fahnden. Und da - der DB Railnavigator verriet mir doch tatsächlich, dass der ICE120 nach Amsterdam etwa 15 Minuten später abfährt. Hooray! Ich konnte noch bequem umsteigen und mir sogar noch einen Cheesburger kaufen. Der Zug war noch nicht am Bahnsteig.
Im Zug angekommen habe ich sogar noch einen Platz auf den bahn.comfort Sitzen gefunden und die Reise ging dann mit etwa 20 Minuten Verspätung los. Nicht weiter tragisch, da mein Anschlußzug in die Eifel in Köln ca. 35 Minuten später fährt als die planmäßige Ankuft des ICE120 ist. Also noch einen Puffer von etwa einer Viertelstunde.
Unterwegs begab sich noch ein kleines Episödchen mit einem Mitfahrer (ebenfalls BC100 Nutzer) der vom Schaffner Nr.1 (ein resoluter, niederländischer Kollege) einen Zangenaufdruck auf irgendwas haben wollte um damit einen Beleg zu haben, dass er im ICE120 sitzt. Wegens des Verspätungsgutscheins. Der Schaffner meinte aber, dass er das erst ab einer Stunde machen darf. Der BC100er wollte noch rumdiskutieren und zog auch gleich (!) die Beförderungsbedingungen zur BC100 aus der Jackeninnentasche, aber der Schaffner war schon weg. Ich versuchte dem anderen 100er Nutzer zu erklären, dass er auf den Zangenabdruck sch**ßen soll - einfach zum Infopunkt gehen und sagen was mal will, dann kriegt man einen freigestempelten Antrag auf Verspätungsdingenserstattung. Auf dem im übrigen auch nochmal haarklein dargeklegt werden muss, wo man mit welchen Zügen hinwollte und letztendlich wann man da angekommen ist. Das füllt man (plausibel) aus, schickts weg und nach ca. 3 Wochen kriegt man als 100er-Kunde seinen 10€ Gutschein. Zack - bums - aus.
Wollte der andere aber alles nicht hören. Er griff sich dann den 2. Schaffner und der tackerte ihm einen Stempel in den "Ihr Reiseplan"-Flyer. Der dicke Holländer hat das auch noch aus der Ferne kommentiert, aber der andere 100er war zufrieden.
Nachdem kurzen Intermezzo rollten wir so mit dem ICE120 gen Amsterdam und irgendwo hinter Montabaur sprachs (in 3 Sprachen - *schnauf*) von der Decke: "Meine Damen und Herren, wegen eines Problems mit dem Triebfahrzeug endet unser Zug heute ausserplanmäßig in Köln Hbf.", "Dames n Heeres...Keulen Centraaal.","Ladies and Genleman...Cologne Central Station." Es ging nach der obligatorischen Wiederholung weiter mit: "Am Bahnsteig gegenüber wird ein ICE gegen 21h20 die Fahr nach Amsterdam fortsetzen."
Kurz nachdem den Ansager das alles in 3 Sprachen runtergebetet hatte, gingen im Zug alle Reservierungs und Zugzielanzeigen aus. Hoffentlich bleibts dabei und es geht nicht noch mehr aus - dachte ich mir. Nach ein paar Minuten gingen zunächst - einer nach dem anderen - die Reservierungsschilder wieder an und auch der Zugzielanzeiger erwachte wieder. Da stand nun "ICE227 von Amsterdam nach Frankfurt". Hmmmm...
In Köln angekommen stand auch am Bahnsteig an dem unser Zug hielt "ICE227 mit Ziel Frankfurt/Main". Und ich dachte, der Zug sei kaputt. Es kam auch gleich ein Caterer an mit frischem Futter und der Zug schien sich bereit zu machen für die Rückreise nach Frankfurt. Vielleicht war einfach das gelbe Nummernschild abgelaufen und er durfte nicht ins Niederländle - wer weiß...
Vom Bahnsteig am Gleis 9 - wo ich auf meine RB24 wartete - beobachtete ich noch die Ankuft der Zuges, der die Reisenden nach Amsterdam bringen soll. Er kam nicht wie versprochen am Bahnsteig gegenüber an sondern auf dem Gleis direkt daneben. Das bedeutete für die Reisenden nach Düsseldorf, Oberhausen, ..., Amsterman: Koffer schultern, Treppe runter, Treppe rauf und rein in den Zug. Doof organisiert. Aber nunja, mir war's Latte. Unterm Strich war ich eine Stunde früher daheim als durch verFa(hr)bians Extratour zunächst befürchtet.
Mittwoch, 11. November 2009
Alle Jahre wieder
Nichts Böses ahnend bin ich wie fast immer zum RE22 der mich um 9.00 Uhr nach Köln bringen sollte am Bahnhof in Euskirchen erschienen. Auf dem Pendlerparkplatz alles normal, im Tunnel nichts auffälliges zu sehen aber dann, am Gleis 1 angekommen, blickte ich rüber zum Bahnsteig wo die Züge in Richtung Köln festmachen:
Bären, Tiger, Piraten, Kapitäne, Katzen, Krankenschwestern, Müllmänner, Hunde,...
Verdammt, es ist 11.11. - Karnevalsbeginn im ach so lustigen Rheinland. Hatte ich irgendwie gar nicht auf dem Schirm. Ich schlich also vorsichtig hinter 6 in bunte Clownskostümen gehüllten, Alkohol konsumierenden Jecken her um mich am Gleis 5 zwischen all den Jecken einzufinden.
Es war schon fünf vor neun, und der Bahnsteig und die meisten der dort wartenden wurde(n) immer voller. Normalerweise lauert am Westende des Bahnhofs immer ein leerer Triebwagen um sich dann an den meist schon sehr vollen Zug aus der Eifel ranzuhängen. Dieser Triebwagen stand natürlich heute nicht bereit. Ich ahnte schlimmes.
Um neun Uhr dann die Ansage, dass der RE22 ca. 20 Minuten Verspätung hat. Jucheissasa, zu spät wegen schon am frühen morgen besoffener Karnevalisten.
Um zwanzig Minuten nach Neun knackte es wieder aus den Ansagelautsprechern und die Bahnhofsmoderatorin sprach zur inzwischen stetig weiter wachsenden Narrenmenge: *knarks* "...bitte beachten Sie, dass in Euskirchenen keine weitere Triebwageneinheit angehangen wird." *knarks* Die Narrenmenge mit Pendlerschaft raunt, seuftz und stöhnt. Einzelne antworten: "Scheisse. Mist. Ohnein... Alaaf." *knarks* Bahnhofsmoderatorin: "...die weitere Triebwageneinheit hängt schon dran." *knarks*
Man glaubt es kaum, die Planer haben dran gedacht, dass heute etwas mehr los sein könnte. Immerhin läuft der Verstärkertriebwagen schon mit am Zug. Top wäre natürlich gewesen man hätte gleich zwei weitere angehangen, aber wir wollen mal nicht unverschämt sein. Aber es folgte eine weitere Ansage: *knarks* "Bitte steigen Sie nicht mehr in den eh schon überfüllten RE22 ein. Die RB24 folgt unmittelbar auf den Express und hat noch mehr Platz!" *knarks*
Ich glaube ich brauche nicht groß auzuführen, dass dieser Hinweis von keinem der kostümierten Zeitgenossen irgendwie als ernstzunehmender Tipp aufgefasst wurde. Zug hielt an, Türen gingen auf. Betrunkene Masse quetscht sich in den Zug.
Nachdem die Bahnhofsmoderatorin noch ein paarmal gesagt hat, dass die RB24 schon vorm Bahnhof steht und wartet, ist dann auch der letzte aus den noch offenen Türen zurückgetreten und eine schrecklich überfüllte Bahn machte sich auf die Reise ins jecke Köln.
Ohne mich, versteht sich.
In der darauf folgenden RB24 waren zwar auch verkleidete Jecken drin, und es wurde gesungen und getrunken, aber es konnte jeder sitzen. Nur auf mein Buch konnte ich mich wegen des Lärms nicht konzentrieren. Egal, ich habe gesessen und meine gegenüber sitzenden Fastnachter beim Whisky-Cola mischen beobachtet. Oh wei, wie viele andere werden die um 11.11 schon so blau sein, dass sie vom eigentlichen Akt des Sessionseröffnung am Alter Markt nicht mehr viel mitbekommen werden.
Jahaaa - das ist Köln. (Ich muss hier dringend weg - bald und dauerhaft)
Bären, Tiger, Piraten, Kapitäne, Katzen, Krankenschwestern, Müllmänner, Hunde,...
Verdammt, es ist 11.11. - Karnevalsbeginn im ach so lustigen Rheinland. Hatte ich irgendwie gar nicht auf dem Schirm. Ich schlich also vorsichtig hinter 6 in bunte Clownskostümen gehüllten, Alkohol konsumierenden Jecken her um mich am Gleis 5 zwischen all den Jecken einzufinden.
Es war schon fünf vor neun, und der Bahnsteig und die meisten der dort wartenden wurde(n) immer voller. Normalerweise lauert am Westende des Bahnhofs immer ein leerer Triebwagen um sich dann an den meist schon sehr vollen Zug aus der Eifel ranzuhängen. Dieser Triebwagen stand natürlich heute nicht bereit. Ich ahnte schlimmes.
Um neun Uhr dann die Ansage, dass der RE22 ca. 20 Minuten Verspätung hat. Jucheissasa, zu spät wegen schon am frühen morgen besoffener Karnevalisten.
Um zwanzig Minuten nach Neun knackte es wieder aus den Ansagelautsprechern und die Bahnhofsmoderatorin sprach zur inzwischen stetig weiter wachsenden Narrenmenge: *knarks* "...bitte beachten Sie, dass in Euskirchenen keine weitere Triebwageneinheit angehangen wird." *knarks* Die Narrenmenge mit Pendlerschaft raunt, seuftz und stöhnt. Einzelne antworten: "Scheisse. Mist. Ohnein... Alaaf." *knarks* Bahnhofsmoderatorin: "...die weitere Triebwageneinheit hängt schon dran." *knarks*
Man glaubt es kaum, die Planer haben dran gedacht, dass heute etwas mehr los sein könnte. Immerhin läuft der Verstärkertriebwagen schon mit am Zug. Top wäre natürlich gewesen man hätte gleich zwei weitere angehangen, aber wir wollen mal nicht unverschämt sein. Aber es folgte eine weitere Ansage: *knarks* "Bitte steigen Sie nicht mehr in den eh schon überfüllten RE22 ein. Die RB24 folgt unmittelbar auf den Express und hat noch mehr Platz!" *knarks*
Ich glaube ich brauche nicht groß auzuführen, dass dieser Hinweis von keinem der kostümierten Zeitgenossen irgendwie als ernstzunehmender Tipp aufgefasst wurde. Zug hielt an, Türen gingen auf. Betrunkene Masse quetscht sich in den Zug.
Nachdem die Bahnhofsmoderatorin noch ein paarmal gesagt hat, dass die RB24 schon vorm Bahnhof steht und wartet, ist dann auch der letzte aus den noch offenen Türen zurückgetreten und eine schrecklich überfüllte Bahn machte sich auf die Reise ins jecke Köln.
Ohne mich, versteht sich.
In der darauf folgenden RB24 waren zwar auch verkleidete Jecken drin, und es wurde gesungen und getrunken, aber es konnte jeder sitzen. Nur auf mein Buch konnte ich mich wegen des Lärms nicht konzentrieren. Egal, ich habe gesessen und meine gegenüber sitzenden Fastnachter beim Whisky-Cola mischen beobachtet. Oh wei, wie viele andere werden die um 11.11 schon so blau sein, dass sie vom eigentlichen Akt des Sessionseröffnung am Alter Markt nicht mehr viel mitbekommen werden.
Jahaaa - das ist Köln. (Ich muss hier dringend weg - bald und dauerhaft)
Donnerstag, 5. November 2009
Zu spät - überfüllt - vorbei gefahren
Heute früh stand ich um kurz vor 7 Uhr an der Bushaltestelle und hab ein bißchen vor mich hin gefroren. Mein Begehr war, den um 7:03 verkehrenden Bus zu nehmen. Gegen 7:15 - also bereits mit einer Verspätung von über 10 Minuten - kam der Bus angefahren. Voll mit Schülern - wie immer. Aber nicht so voll, als dass ich nicht hätte da noch reingekonnt.
Da der Busfahrer keine Anstalten machte anzuhalten, habe ich schließlich zitternd und zeternd an der Haltestelle gestanden und dem Bus hinterhergewunken. Scheisse. Ich muss um 7:29 die RB nach Köln kriegen. Termine, Termine, Termine. Und der Bus fährt einfach vorbei! Schei-ße. Aber gut, eine kleine Chance bleibt mir noch. Es gibt frühmorgens einen zweiten Bus, der 2 Minuten später fährt. Allerdings fährt der nur bis zum Ring den Linienweg der 869 und ab da den (längeren) der Linie 872. Dieser planmäßig um 7:04 verkehrende Bus kam dann ca. 2 Minuten später als sein Vorausfahrender gegen 7:17 an und nahm mich dann dankenswerter Weise mit.
Des längeren Wegs wegen bin ich natürlich knapp zu spät am Bahnhof angekommen: 8:30 Uhr. Die RB24, die auch noch wegen der Bauarbeiten am entferntesten Bahnsteig 5 ablegt, dockt gerade am Bahnhof an. Ich renne über die Straße, Treppe hoch, Treppe runter und stolpere schnaufend in die Bahn.
Es ist natürlich klar, dass an solch Tagen Murphy immer dabei ist, und den Zug noch 5 Minuten stehen lässt, da noch ein Triebwagen vorne vorgehangen wird. Letztendlich gings dann mit 10 Minuten Verspätung in der Bahn los in Richtung Köln.
Unterm Strich hat's also gepasst. Aber entspannt den Arbeitstag beginnen geht definitiv anders - und der Busfahrer, der mich heute hat stehen lassen wird nicht in mein Gute-Nacht-Gebet eingeschlossen. So.
Da der Busfahrer keine Anstalten machte anzuhalten, habe ich schließlich zitternd und zeternd an der Haltestelle gestanden und dem Bus hinterhergewunken. Scheisse. Ich muss um 7:29 die RB nach Köln kriegen. Termine, Termine, Termine. Und der Bus fährt einfach vorbei! Schei-ße. Aber gut, eine kleine Chance bleibt mir noch. Es gibt frühmorgens einen zweiten Bus, der 2 Minuten später fährt. Allerdings fährt der nur bis zum Ring den Linienweg der 869 und ab da den (längeren) der Linie 872. Dieser planmäßig um 7:04 verkehrende Bus kam dann ca. 2 Minuten später als sein Vorausfahrender gegen 7:17 an und nahm mich dann dankenswerter Weise mit.
Des längeren Wegs wegen bin ich natürlich knapp zu spät am Bahnhof angekommen: 8:30 Uhr. Die RB24, die auch noch wegen der Bauarbeiten am entferntesten Bahnsteig 5 ablegt, dockt gerade am Bahnhof an. Ich renne über die Straße, Treppe hoch, Treppe runter und stolpere schnaufend in die Bahn.
Es ist natürlich klar, dass an solch Tagen Murphy immer dabei ist, und den Zug noch 5 Minuten stehen lässt, da noch ein Triebwagen vorne vorgehangen wird. Letztendlich gings dann mit 10 Minuten Verspätung in der Bahn los in Richtung Köln.
Unterm Strich hat's also gepasst. Aber entspannt den Arbeitstag beginnen geht definitiv anders - und der Busfahrer, der mich heute hat stehen lassen wird nicht in mein Gute-Nacht-Gebet eingeschlossen. So.
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Ende vom Lied...
So, bin zu Hause. Sogar noch halbwegs so wie ich es geplant hatte. Der RE12 der zunächst mit +40 angezeigt war kam dann an Stelle der ausgefallenen RB24 mit etwas mehr als 80 Minuten Verspätung an. Schnell bei der AST Zentrale in Euskirchen angerufen anrufen lassen (mein Händi pfiff akkutechnisch auf dem letzten Loch und es war nur noch ein Chat mit dem geliebten Weib daheim möglich) und dann mit +105 in Euskirchen ins AST gewechselt. So war ich jetzt unterm Strich etwa 15 Minuten zu spät daheim.
Und wie ich gerade schon aus den Kommentaren lesen konnte: Es war ein Personenschaden in Mechernich. Wohl ein Mann, der bei geschlossener Schranke die Schienen überquert hat und so eben vom Zug erfasst wurde. Daraufhin war die Strecke mehr als eine Stunde gesperrt.
Nachtrag: Presseschau
Kölner Rundschau: "72-Jähriger von Zug überrollt"
Kölner Rundschau: "72-Jähriger von Zug erfasst"
Kölner Stadtanzeiger: "Mann wurde vom Zug erfasst"
Und wie ich gerade schon aus den Kommentaren lesen konnte: Es war ein Personenschaden in Mechernich. Wohl ein Mann, der bei geschlossener Schranke die Schienen überquert hat und so eben vom Zug erfasst wurde. Daraufhin war die Strecke mehr als eine Stunde gesperrt.
Nachtrag: Presseschau
Kölner Rundschau: "72-Jähriger von Zug überrollt"
Kölner Rundschau: "72-Jähriger von Zug erfasst"
Kölner Stadtanzeiger: "Mann wurde vom Zug erfasst"
Sonntag, 16. August 2009
E-Lok auf der Eifelbahn
Heute Nachmittag bin ich von Köln in Richtiun Heimat unterwegs gewesen. Per RB24 um 14.46 ab Hauptbahnhof.
Zunächst war alles wie immer. In Erftstadt allerdings stellte der Lokfahrer den Motor ab. Dachte ich zumindest. Nach etwa einer Minute zündete er wieder und die Fahrt ging weiter.
Kurz vor Weilerswist musste der Zug dann anhalten, da das Signal noch Halt anzeigte, Während wir ganz langsam auf das Signal zurollten, ist der Motor schonwieder ausgegangen. Somit war klar, dass der Zug ein Problem hatte und bei zu niedriger Drehzahl der Motor einfach nicht mehr wollte.
Das Bemerkenswerte war allerdings, dass der Zug trotzdem weiterfuhr - und zwar nicht ausrollenderweise, sondern er beschleunigste sogar noch.
Gleiches im Bahnhof Weilerswist. Der Zug hielt an, Motor ging aus. Allerdings fuhr der Loführer wieder los, ohne den Motor zu starten. Schön leise alles...
Das liegt wohl daran, dass die Talentzüge per Elektromotor angetrieben werden und dieser wiederum per Dieselaggregat mit Strom versogt wird. Und es scheint so, dass neben dem Stromerzeuger an Bord auch noch Strom aus Akkus vorhanden ist, die man nutzen kann um den Zug zu bewegen. Ich vermute, dass Bremsenergie im Strom gewandelt wird und in diesen Akkus gespeichert wird.
Wie gesagt: Vermutungen. Experten mögen das gerne richtig stellen oder mich in meiner Ahnung bestätigen.
Zunächst war alles wie immer. In Erftstadt allerdings stellte der Lokfahrer den Motor ab. Dachte ich zumindest. Nach etwa einer Minute zündete er wieder und die Fahrt ging weiter.
Kurz vor Weilerswist musste der Zug dann anhalten, da das Signal noch Halt anzeigte, Während wir ganz langsam auf das Signal zurollten, ist der Motor schonwieder ausgegangen. Somit war klar, dass der Zug ein Problem hatte und bei zu niedriger Drehzahl der Motor einfach nicht mehr wollte.
Das Bemerkenswerte war allerdings, dass der Zug trotzdem weiterfuhr - und zwar nicht ausrollenderweise, sondern er beschleunigste sogar noch.
Gleiches im Bahnhof Weilerswist. Der Zug hielt an, Motor ging aus. Allerdings fuhr der Loführer wieder los, ohne den Motor zu starten. Schön leise alles...
Das liegt wohl daran, dass die Talentzüge per Elektromotor angetrieben werden und dieser wiederum per Dieselaggregat mit Strom versogt wird. Und es scheint so, dass neben dem Stromerzeuger an Bord auch noch Strom aus Akkus vorhanden ist, die man nutzen kann um den Zug zu bewegen. Ich vermute, dass Bremsenergie im Strom gewandelt wird und in diesen Akkus gespeichert wird.
Wie gesagt: Vermutungen. Experten mögen das gerne richtig stellen oder mich in meiner Ahnung bestätigen.
Donnerstag, 23. April 2009
Von allem etwas...
Heute früh in der vollbesetzten RB24 (8.29 ab Eu) waren neben den Fahrgästen auch eine Menschen zählende Dame unterwegs, zwei Sicherheitskräfte der Bahn und zwei zivile Kontrolleure.
Nicht schlecht: Der VRS/die Bahn hat alles aufgefahren was sie so zu bieten hat. Ob im Zug wohl jemand von der Geschäftsleitung anwesend war?
"Bringen sie mir das Gerät mit dem BING!"
Nicht schlecht: Der VRS/die Bahn hat alles aufgefahren was sie so zu bieten hat. Ob im Zug wohl jemand von der Geschäftsleitung anwesend war?
"Bringen sie mir das Gerät mit dem BING!"
Mittwoch, 4. Februar 2009
Telefonterrorgeschädigter stört
Heute früh in der RB24 nach Köln bot sich ein völlig normales Bild mit einer normalen, unauffälligen Geräuschkulisse. Zeitung lesende Mitfahrer, Musik hörende Schüler, schlafende Zeitgenossen und auch der eine oder andere telefonierende.
Kurz hinter Derkum wurde diese allmorgendliche Pendleridylle in der RB24 jäh unterbrochen: Ein aufgebrachter Mitfahrer hat sich sehr lautstark und mit durchdringender Stimme über eine Mitfahrerin beschwert die telefonierte. Das ganze auch noch in einem sehr frechen, unhöflichen Ton: "Kannst Du mit Deinem Telefon nicht auf den Klo gehen. Du nervst den ganzen Zug."
Zwei Erwachsene Leute, wohlbemerkt. Sie scheine sich auch nicht zu kennen. Das "Du" ist also einfach nur respektlos und nicht angebracht. Nachdem sie einfach weiter telefoniert fasst er nochmal (laut) nach "Ey, hörst Du nicht?".
Bis hierher hab ich nichtmal wahrgenommen, dass die Dame eine Liste von Leuten abtelefoniert und irgendetwas erfragt. Sie hat das auch in einer normalen Lautstärke gemacht in der man sich auch mit seinem Sitznachbarn unterhalten würde. Also kein lauter Telefonterrorist.
Die Dame, zunächst unbeeindruckt, macht weiter.
Hinter Erftstadt blustert sich der gestörte Mitfahrer wieder auf und blökt lautstark durch den Zug "Mann, geh auf's WC zum telefonieren. Du regst mich auf." Dieses Mal dreht dich die Frau um und erwiderte, dass Sie am arbeiten sei und sie nunmal die Zeit für ihren Zweitjob im Zug braucht. Der Gestörte meckerte nur zurück, dass ihm das Scheißegal sei. Er hat sich aber im direkten Gespräch allerdings auf die Anrede "Sie" eingelassen.
Nunja, die Frau telefonierte weiter - störte eigentlich niemanden und der Gestörte saß mit geschlossenen Augen bis Köln bewegslos auf seinem Sitz.
Wäre der gestörte Mitfahrer freundlich auf die Telefonfrau zugegangen und hätte freundlich gebeten leiser zu sein, wäre das Problem mit Sicherheit aus der Welt gewesen. Aber das laute (und verzweifelte) Profilierungsgehabe des Gestörten hat hier zu rein garnichts aber dafür zu mehr Unruhe im Zug geführt.
Menschen, versteh' sie einer...
Kurz hinter Derkum wurde diese allmorgendliche Pendleridylle in der RB24 jäh unterbrochen: Ein aufgebrachter Mitfahrer hat sich sehr lautstark und mit durchdringender Stimme über eine Mitfahrerin beschwert die telefonierte. Das ganze auch noch in einem sehr frechen, unhöflichen Ton: "Kannst Du mit Deinem Telefon nicht auf den Klo gehen. Du nervst den ganzen Zug."
Zwei Erwachsene Leute, wohlbemerkt. Sie scheine sich auch nicht zu kennen. Das "Du" ist also einfach nur respektlos und nicht angebracht. Nachdem sie einfach weiter telefoniert fasst er nochmal (laut) nach "Ey, hörst Du nicht?".
Bis hierher hab ich nichtmal wahrgenommen, dass die Dame eine Liste von Leuten abtelefoniert und irgendetwas erfragt. Sie hat das auch in einer normalen Lautstärke gemacht in der man sich auch mit seinem Sitznachbarn unterhalten würde. Also kein lauter Telefonterrorist.
Die Dame, zunächst unbeeindruckt, macht weiter.
Hinter Erftstadt blustert sich der gestörte Mitfahrer wieder auf und blökt lautstark durch den Zug "Mann, geh auf's WC zum telefonieren. Du regst mich auf." Dieses Mal dreht dich die Frau um und erwiderte, dass Sie am arbeiten sei und sie nunmal die Zeit für ihren Zweitjob im Zug braucht. Der Gestörte meckerte nur zurück, dass ihm das Scheißegal sei. Er hat sich aber im direkten Gespräch allerdings auf die Anrede "Sie" eingelassen.
Nunja, die Frau telefonierte weiter - störte eigentlich niemanden und der Gestörte saß mit geschlossenen Augen bis Köln bewegslos auf seinem Sitz.
Wäre der gestörte Mitfahrer freundlich auf die Telefonfrau zugegangen und hätte freundlich gebeten leiser zu sein, wäre das Problem mit Sicherheit aus der Welt gewesen. Aber das laute (und verzweifelte) Profilierungsgehabe des Gestörten hat hier zu rein garnichts aber dafür zu mehr Unruhe im Zug geführt.
Menschen, versteh' sie einer...
Dienstag, 6. Januar 2009
Winterfreuden...
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Fröstelnd bei -12°C wartet man in Euskirchen auf den RE22 der um 9.01 Uhr nach Köln fährt. Dann die Ansage: "In 5 Minuten fährt die verspätete RB24, planmäßige Abfahrt 8.29 Uhr, ein". Die Bahn kam also mit 20 Minuten Verspätung auf der Uhr in Euskirchen an.
Nachdem dann die fröstelnde Pendlerschar im Zug saß sprach's von der Decke zu uns:"Ja meine Damen und Herren, et is emal wieder soweit. Wir ham wieder ne Türstörung. Ich geh mal nach hinten und guck mal wat wir da machen können." Um 9.02 sind wir in Eu dann losgefahren. In der Fahrplanlage des nachfolgenden RE22. Die Tür scheint dann auch der Grund für die bereits eingefahrene Verspätung zu sein.
Derkum, 9.10 Uhr. Ansage:"So meine Damen und Herren. Isse mal wieder soweit. Wir haben schon wieder ne Türstörung. Die Trittbretter fahren net richtig rein. Ich muss mal gucken gehen."
Derkum, 9.15 Uhr: Ansage: "So meine Damen und Herren. Hier spricht nochmal der Lokführer. Jetzt hamwer die Türen zu, jetzt müssen wir noch warten bis wir die Ausfahrt bekommen."
Es ging knapp eine Minute später weiter. Die weitere Fahrt verlief dann soweit reibungslos.
Kurz vor Köln-Süd knacken dann nochmal die Lautsprecher. Ansage:"Ja, mein Dam...". Ansage reißt ab, Zug bremst scharf.
Zug fährt weiter, Ansage:"So meine Damen und Herren, jetzt hatten wir noch eine kleine Störung aber die macht's jetzt auch nicht mehr. Wir haben jetzt 44 Minuten Verspätung aber Köln ist in Sicht - mir hannet jeschafft. Unser nächster Halt ist Köln-Süd. Danke für ihre Mitarbeit und Ihre Geduld. Einen schönen Tag noch."
Abschließend frage ich mich allerdings: An welcher Stelle haben wir mitgeholfen?
Dienstag, 30. Dezember 2008
Herrenloser Koffer
In der einteiligen, gut besetzten RB in Richtung Köln hat wohl ein Fahrgast seinen großen Koffer nicht ins Gepäckfach über dem Sitz bekommen und ihn stattdessen im Mehrzweckabteil stehen lassen.
Soweit, sogut.
Ein aufmerksames Pärchen stieg wohl in Derkum ein und wunderte sich offesichtlich über das alleine rumstehende Gepäckstück.
Kurz nach Abfahrt kam die Frau nach vorne zum Lokfahrer gelaufen und hat ihn darauf hingewiesen, dass ein Koller mutterlseelenalleine im Mehrzweckabteil rumsteht. Ist ja in der heutigen Zeit auch verständliche, wenn man sich da Sorgen macht, führte sie erklärend hinzu.
Zufälligerweise war der Kofferinhaber auch in der Nähe und löste das Rätsel gleich auf. Er gab sich als Besitzer des Gepäckstücks zu erkennen, und die Frau zog wieder von dannen.
Keine Minute später kam der Typ (übrigens der seltsame Fleischmützenmann (FMM), über den ich schon seit Monaten mal ausführlicher schreiben will) auch an un zitierte den Kofferbesitzer zu sich und erklärte ihm, dass es ja wohl eine Unverschämtheit sei ... leider sidn die beiden dann weggegangen und ich konnte das Gespräch nicht weiter verfolgen. Der Inhaber des Reisegepäcks kam aber kurz darauf kopfschüttelnd und lachend wieder.
Der FMM ist im übrigen kein VRS-Kontrolleur (die waren aber auch im Zug unterwegs) oder ein DB-Sicherheitsdienstler sondern irgend ein sich wichtig fühleder Privatmann. Ich glaube, ich habe den auch schonmal mit einer "SECURITY" Jacke im Zug sitzen sehen.
Soweit, sogut.
Ein aufmerksames Pärchen stieg wohl in Derkum ein und wunderte sich offesichtlich über das alleine rumstehende Gepäckstück.
Kurz nach Abfahrt kam die Frau nach vorne zum Lokfahrer gelaufen und hat ihn darauf hingewiesen, dass ein Koller mutterlseelenalleine im Mehrzweckabteil rumsteht. Ist ja in der heutigen Zeit auch verständliche, wenn man sich da Sorgen macht, führte sie erklärend hinzu.
Zufälligerweise war der Kofferinhaber auch in der Nähe und löste das Rätsel gleich auf. Er gab sich als Besitzer des Gepäckstücks zu erkennen, und die Frau zog wieder von dannen.
Keine Minute später kam der Typ (übrigens der seltsame Fleischmützenmann (FMM), über den ich schon seit Monaten mal ausführlicher schreiben will) auch an un zitierte den Kofferbesitzer zu sich und erklärte ihm, dass es ja wohl eine Unverschämtheit sei ... leider sidn die beiden dann weggegangen und ich konnte das Gespräch nicht weiter verfolgen. Der Inhaber des Reisegepäcks kam aber kurz darauf kopfschüttelnd und lachend wieder.
Der FMM ist im übrigen kein VRS-Kontrolleur (die waren aber auch im Zug unterwegs) oder ein DB-Sicherheitsdienstler sondern irgend ein sich wichtig fühleder Privatmann. Ich glaube, ich habe den auch schonmal mit einer "SECURITY" Jacke im Zug sitzen sehen.
Mittwoch, 17. Dezember 2008
Seekrank
Unser Zug (Plan: 8.29 ab in Richtung Köln) heute morgen kam schon mit ca. 10 Minuten Verspätung in Euskirchen an. Der Gegenzug nach Kall, kam irgendwie garnicht - es wurde nämlich die aus Bonn kommende RB23 geteilt und die eine Hälfte fuhr als RB24 nach Kall und die andere Hälfte als RB23 nach Bad Münstereifel weiter.
Unser verspäteter Zug kam dann endlich angefahren und lies die Wartenden schon wegen seiner Länge - es gab nur einen Triebwagen - auf das kuschlige Miteinadern bis Köln freuen.
Natürlich ist es an solchen Tagen wie heute auch so, dass gleich 2 Schulklassen nach Köln zum Weihnachtsmarkt wollen und so den eh schon zu vollen Zug so richtig voll machen.
Soweit so gut, der Grund für die Verspätung war wohl irgendwie in der Bremse des Zugs zu suchen. Der Zug bremste nämlich ständig ab und beschleunigte wieder - man wurde fast Seekrank. Sogar der Lokfahrer sah sich gezwungen zwischendurch anzusagen, dass nicht er für das Gebremse zuständig ist sondern der zug das Selbstständig macht.
Bis nach Köln hatten wir dann eine Verspätung von ca. 25 Minuten auf der Uhr. Wegen dem Gezuckel und der viel zu vielen Leute die beim Einsteigen nicht aus den Lichtschranken der Türen gingen.
Unser verspäteter Zug kam dann endlich angefahren und lies die Wartenden schon wegen seiner Länge - es gab nur einen Triebwagen - auf das kuschlige Miteinadern bis Köln freuen.
Natürlich ist es an solchen Tagen wie heute auch so, dass gleich 2 Schulklassen nach Köln zum Weihnachtsmarkt wollen und so den eh schon zu vollen Zug so richtig voll machen.
Soweit so gut, der Grund für die Verspätung war wohl irgendwie in der Bremse des Zugs zu suchen. Der Zug bremste nämlich ständig ab und beschleunigte wieder - man wurde fast Seekrank. Sogar der Lokfahrer sah sich gezwungen zwischendurch anzusagen, dass nicht er für das Gebremse zuständig ist sondern der zug das Selbstständig macht.
Bis nach Köln hatten wir dann eine Verspätung von ca. 25 Minuten auf der Uhr. Wegen dem Gezuckel und der viel zu vielen Leute die beim Einsteigen nicht aus den Lichtschranken der Türen gingen.
Dienstag, 18. November 2008
Lahmer Güterzug
Die RB24 nach Euskirchen hat an allen Unterwegsbahnhöffen auffällig lange gestanden, sodass wir kurz vorm Ziel eine Verspätung von etwa 15 Minuten auf der Uhr hatten.
Der Fahrer hat dann in Großbüllesheim zu uns gesprochen und meinte nur: "Die Weiterfahrt unseres Zuges verzögerte sich leider ein wenig durch einen Güterzug vor uns, der neddesu richtig aus den Füßen kam."
Der Fahrer hat dann in Großbüllesheim zu uns gesprochen und meinte nur: "Die Weiterfahrt unseres Zuges verzögerte sich leider ein wenig durch einen Güterzug vor uns, der neddesu richtig aus den Füßen kam."
Mittwoch, 22. Oktober 2008
Erstklassiger Sicherheitsdienst in der Eifelbahn

Gestern in der RB um 18h50 ab Köln-West in Richtung Gerolstein fuhr wohl "zur Verbesserung der Sicherheit" ein DB-Sicherheitsdienst-Pärchen mit.
Gemerkt hat man das als Fahrgast aber auch nur daran, dass die beiden erstklassigen Sicherheitskräfte sich in Euskirchen aus den bequemen Sitzen der 1.Klasse erhoben haben um den Zug zu verlassen.
Zwei Kontrolleure, die sich in Erftstadt zum Zug gesellten, kommentierten den Anblick der First Class Security mit einer abfälligen Bemerkung... "Guck, da sitzen die in der ersten Klasse..."
Zunächst wusste ich garnicht wen oder was die meinen. Erst in Euskirchen konnte ich den Spruch der Prüfer zuordnen.
Ich meine, es ist ja nett, dass man die normalerweise unbegleiteten Züge mit sporadisch auftauchenden Sicherheitspatroullien beschickt, aber es nützt ja niemandem wenn die sich in der Ersten Klasse verstecken.
Irgendwie wäre es das Mindeste gewesen, wenn man einmal hin- und her gelaufen wäre um a) den redlichen Reisenden zu zeigen, dass jemand an Bord ist und helfen kann und b) den unredlichen Mitfahren warnend vor Augen zu führen, dass hier zwei Aufpasser an Bord sind.
So kosten die beiden unmotivierten Leute nur Geld, blockieren hochwertige Reiseplätze und nützen nix.
Ich will hier auf keinen Fall die gesamte Zunft von DB-Sicherheit schlecht machen - aber es sind eben leider immer einzelne, die eine ganze Berufsgruppe doof dastehen lassen. Und sobald ich uniformierte sehe, dann erwarte ich nicht nur dass die alle gleich aussehen sondern sich auch uniform (=gleich) verhalten. Und bei Sicherheitsleuten gehört da sicher nicht gelangweiltes-aus-dem-Fenster-schauen dazu.
Nachdem ich in dann Euskirchen ausgestiegen war und am Bahnsteig am Gleis 1 noch ein wenig das Treiben im Euskirchener Bahnhof beoachtete sah ich dann auf Gleis 2 die RB nach Köln-Deutz abfahren. Tja, werte Leser: Ratet mal wer da in der ersten Klasse saß und Löcher in die Luft geguckt hat...
Donnerstag, 4. September 2008
Wiedererkannt!
Der nette Fahrer der vor ca. einem Jahr bereits ausführlich erklärt hat warum man die Füße aus der Tür nehmen soll, war heute wieder im selben Zug (RB24 K-West ab 18h50) wie ich und sprach ins Mikrofon: "An der offenen Tür bitte aus dem Erfassungsbereich des Personenfußmelders heraustreten."
Freitag, 1. August 2008
SOS Knopf auf dem WC
Der Tag hat bahntechnisch bescheiden Angefangen. Warum also soll er nicht auch bahntechnisch bescheiden aufhören.
Auf der Rückfahrt kam die RB24 (West ab 18h51) bereits 5 Minuten zu spät an den Bahnsteig gefahren. In West wurde dann noch ca. 5 Minuten gewartet. Keine Ahnung warum.
Wir fuhren dann schließlich los und kurz vor Süd sprach's von der Decke: "Im 3. Triebwagen ist jetzt zum wiederholfen mal der SOS Knopf gedrückt worden. Das hat zur Folge, dass wir jetzt noch mehr Verspätung kriegen."
In Köln-Süd sah ich dann den Fahrer am Zug entlang spazieren um das Klo im 3. Wagen zu überprüfen. Es war offensichtlich nichts los da, nur ein doofer Streich. Sonst hätten wir da wohl noch länger gestanden.
Dank der Klonotfälle hatten wir bis Euskirchen 10 Minuten Verspätung.
Auf der Rückfahrt kam die RB24 (West ab 18h51) bereits 5 Minuten zu spät an den Bahnsteig gefahren. In West wurde dann noch ca. 5 Minuten gewartet. Keine Ahnung warum.
Wir fuhren dann schließlich los und kurz vor Süd sprach's von der Decke: "Im 3. Triebwagen ist jetzt zum wiederholfen mal der SOS Knopf gedrückt worden. Das hat zur Folge, dass wir jetzt noch mehr Verspätung kriegen."
In Köln-Süd sah ich dann den Fahrer am Zug entlang spazieren um das Klo im 3. Wagen zu überprüfen. Es war offensichtlich nichts los da, nur ein doofer Streich. Sonst hätten wir da wohl noch länger gestanden.
Dank der Klonotfälle hatten wir bis Euskirchen 10 Minuten Verspätung.
Mittwoch, 30. Juli 2008
Verspätung, Zugfolge vertauscht
Einen Personenschaden hat es wohl wieder gegeben. Hatten wir ja auch lange nicht mehr auf meiner Route. Ich hab nur noch das Abklingen der Ansage in West gehört, als ich die Treppe hochkam. Eigentlich in der Absicht die RB24 ab 18h51 zu nehmen. Ich war nocht recht früh dran - aber schon zu spät um den RE22 18h25 oder den Vorläufer 18h15 zu erwischen. Zumindest dachte ich das.
Am Bahnsteig oben war an der Anzeige die RB24 mit 20min Verspätung angezeigt. Fein, die würde ich ja dann noch kriegen - dank der beschädigten Person.
Der RE22 war aber ebenso verspätet und die Fahrplanstrategen haben wohl die beiden Züge kurzerhand vertausch. Eine sinnvolle Sachen meiner Meinung nach - der RE kann auf der langen Fahrt nach Trier sicher eher noch ein paar Minuten gut machen. Allerdings nicht, wenn er bis Eu hinter der verspäteten RB herzuckeln muss.
Na jedenfalls war ich früher zu Hause als erwartet... wenn auch für einen hohen Preis den ein anderer zahlen muß. :|
Am Bahnsteig oben war an der Anzeige die RB24 mit 20min Verspätung angezeigt. Fein, die würde ich ja dann noch kriegen - dank der beschädigten Person.
Der RE22 war aber ebenso verspätet und die Fahrplanstrategen haben wohl die beiden Züge kurzerhand vertausch. Eine sinnvolle Sachen meiner Meinung nach - der RE kann auf der langen Fahrt nach Trier sicher eher noch ein paar Minuten gut machen. Allerdings nicht, wenn er bis Eu hinter der verspäteten RB herzuckeln muss.
Na jedenfalls war ich früher zu Hause als erwartet... wenn auch für einen hohen Preis den ein anderer zahlen muß. :|
Donnerstag, 24. Juli 2008
Blumenpflückertempo
Ich stehe in der Hitze am Gleis 1 in West. Die RB24 um 18h15 ist mit 10 Minuten verspätung angezeigt. Nun gut, nicht weiter schlimm. Der Zug war gewohnt voll - nicht zuletzt weil er ja dank der Verspätung in der Fahrplanlage des nachfolgenden RE fuhr - und bis auf den letzten Stehplatz mit Beförderungsfällen bestückt.
Wir sind bis Hürth gekommen und haben dorft ungewöhnlich lange gewartet. Gefühlte 10 Minuten aber ich glaube, es waren nur 4-5 Minuten. Dann gings weiter. Allerdings im Schritttempo. Irgendwas war offenbar nicht in Ordnung. Leider teilte uns der Kutscher aber nicht mit, warum er im Blumenpflückertempo in die Eifel rauffuhr.
Kurz vor Kierberg bremste er dann nochmal tüchtig ab und schlich an den Bahnsteig. Kurz vor dem Bahnsteig sah man am Rand 2 Bundespolizisten am Gleis lang laufen. Es musste also irgendwer oder was im Busch sein.
Nach Kierberg ging es genau so langsam weiter wie zuvor. Schrittgeschwindigkeit bis nach Erftstadt. Kurz vor Erftstadt begegnete uns der RE12 aus Trier. Auch ziemlich verspätet. Den hätte ich eigentlich schon in Hürth erwartet.
Ab Erftstadt gings dann ein wenig zackiger weiter. Normaltempo. Weilerswist - keine besonderen Vorkommnisse. Derkum, vor dem Bahnhof. Der Zeug hält wieder an. Mitlerweile haben wir fast eine halbe Stunde Verspätung auf der Uhr. Die Leute werden unruhig und man fragt sich, was wohl los ist.
Aber der Kutscher läßt sich immer noch nicht herab zu seinen "Fahrgästen" zu sprechen. Als es dann kurz Zeit - gefühlte 10 Minuten, mal wieder - weiter ging stand in Derkum im Bahnhof die ebenfalls verspätete RB24 nach Köln und wartete. An diesem Zug sah man an der letzten Tür, die im Gegensatz zu den anderen, offen stand, dass sich ein paar Leute an herunterhängenden Kabeln zu schaffen machten. (?) Ich konnte es nicht genau erkennen, da wir schon wieder mit Wahnsinniger Geschwindigkeit losfuhren.
Weit kamen wir aber nicht - wir haben den Ort noch nicht verlassen, da standen wir schonwieder. Und was soll ich sagen? Keine Ansage was denn nun ist. Schon irgendwie doof.
Wir sind dann doch noch irgendwann in Euskirchen am Gleis 4 angekommen und dann sprachs kurz vom Führerstand aus zur schwitzenden Meute: "Für Anschlußzüge achten Sie bitte auf die Ansagen am Bahnsteig."
Als ich dann so in Richtung Unterführung schlenderte, lehnte der Kutscher vorne aus seinem Fenster und eine Mitfahrerin vor mir ging gleich auf ihn zu und fragte ihn, warum er nicht wenigstens mal angesagt hätte warum wir so langsam fuhren. Da lachte der olle Lokführer und antwortet nur: "Da muss die Beschallungsanlage im Zug kaputt gewesen sein, ich kann da nix dran machen. Ich hab immer alles angesagt."
Das fand ich ja schon sehr frech von ihm. Nicht dass er irgendwas für die Verspätung kann, aber er muss ja nun nicht den gestressten Pendlern noch ins Gesicht lügen. Das war nicht nett, lieber Lokfahrer!
Für mich persönlich hatte es am Ende aber doch noch etwas Gutes: Als ich heim kam war das Kind (derzeit in einer sehr schwierigen Lebensphase ;) gerade eingeschlafen. Wäre ich nur 10 Minuten früher da gewesen, hätte der Sproß wohl wieder voll aufgedreht und Mama und Papa bis 22h00 auf Trab gehalten.
Wir sind bis Hürth gekommen und haben dorft ungewöhnlich lange gewartet. Gefühlte 10 Minuten aber ich glaube, es waren nur 4-5 Minuten. Dann gings weiter. Allerdings im Schritttempo. Irgendwas war offenbar nicht in Ordnung. Leider teilte uns der Kutscher aber nicht mit, warum er im Blumenpflückertempo in die Eifel rauffuhr.
Kurz vor Kierberg bremste er dann nochmal tüchtig ab und schlich an den Bahnsteig. Kurz vor dem Bahnsteig sah man am Rand 2 Bundespolizisten am Gleis lang laufen. Es musste also irgendwer oder was im Busch sein.
Nach Kierberg ging es genau so langsam weiter wie zuvor. Schrittgeschwindigkeit bis nach Erftstadt. Kurz vor Erftstadt begegnete uns der RE12 aus Trier. Auch ziemlich verspätet. Den hätte ich eigentlich schon in Hürth erwartet.
Ab Erftstadt gings dann ein wenig zackiger weiter. Normaltempo. Weilerswist - keine besonderen Vorkommnisse. Derkum, vor dem Bahnhof. Der Zeug hält wieder an. Mitlerweile haben wir fast eine halbe Stunde Verspätung auf der Uhr. Die Leute werden unruhig und man fragt sich, was wohl los ist.
Aber der Kutscher läßt sich immer noch nicht herab zu seinen "Fahrgästen" zu sprechen. Als es dann kurz Zeit - gefühlte 10 Minuten, mal wieder - weiter ging stand in Derkum im Bahnhof die ebenfalls verspätete RB24 nach Köln und wartete. An diesem Zug sah man an der letzten Tür, die im Gegensatz zu den anderen, offen stand, dass sich ein paar Leute an herunterhängenden Kabeln zu schaffen machten. (?) Ich konnte es nicht genau erkennen, da wir schon wieder mit Wahnsinniger Geschwindigkeit losfuhren.
Weit kamen wir aber nicht - wir haben den Ort noch nicht verlassen, da standen wir schonwieder. Und was soll ich sagen? Keine Ansage was denn nun ist. Schon irgendwie doof.
Wir sind dann doch noch irgendwann in Euskirchen am Gleis 4 angekommen und dann sprachs kurz vom Führerstand aus zur schwitzenden Meute: "Für Anschlußzüge achten Sie bitte auf die Ansagen am Bahnsteig."
Als ich dann so in Richtung Unterführung schlenderte, lehnte der Kutscher vorne aus seinem Fenster und eine Mitfahrerin vor mir ging gleich auf ihn zu und fragte ihn, warum er nicht wenigstens mal angesagt hätte warum wir so langsam fuhren. Da lachte der olle Lokführer und antwortet nur: "Da muss die Beschallungsanlage im Zug kaputt gewesen sein, ich kann da nix dran machen. Ich hab immer alles angesagt."
Das fand ich ja schon sehr frech von ihm. Nicht dass er irgendwas für die Verspätung kann, aber er muss ja nun nicht den gestressten Pendlern noch ins Gesicht lügen. Das war nicht nett, lieber Lokfahrer!
Für mich persönlich hatte es am Ende aber doch noch etwas Gutes: Als ich heim kam war das Kind (derzeit in einer sehr schwierigen Lebensphase ;) gerade eingeschlafen. Wäre ich nur 10 Minuten früher da gewesen, hätte der Sproß wohl wieder voll aufgedreht und Mama und Papa bis 22h00 auf Trab gehalten.
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