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Montag, 12. Dezember 2016

Getraenkeverkauf am Bahnsteig ausgesetzt

Metro North betreibt u.a. kleine Snack-Wagen (sie nennen es "Bar Carts") die an den Bahnsteigen und in den Fussgaengertunneln die zu den Zuegen fuehren stehen und den Zugreisenden quasi als letzte Moeglichkeit vor betreten des Zuges noch Snacks und Getraenke zu kaufen. Sehr nuetzlich, und gekuehltes Bier gibt's auch.
Oder sagen wir "gab" es. Metro North hat alle "Bar Carts" heute geschlossen. Es ist Geld verschwunden. Die Verkaufsstaende waren allesamt "Cash-Only" und dementsprechen viel Bargeld wurde zur Rush-Hour am Abend hier umgesetzt.

Metro North hat verfuegt, dass die Verkaufsstaende geschlossen bleiben bis die Ermittlungen abgeschlossen sind.

Metro-North has suspended the sale of beer and alcohol on Grand Central Terminal platforms amid an investigation into missing funds, a probe that could lead to a dry holiday commute in the weeks leading up to Christmas, the Journal News/lohud.com has learned.
The investigation turned up an unspecified amount of money missing from the sale of beer and alcohol out of bar carts stationed at the front of passenger platforms at Grand Central, officials say. Three Metro-North employees have been taken out of service while the investigation continues.
Metro-North discovered the money missing when a vendor's complaint prompted a spot audit last month. The commuter rail enlisted the help of investigators from the office of MTA’s Inspector General Barry Kluger, who conducted a full-scale audit.

http://www.lohud.com/story/news/2016/12/12/metro-north-probes-missing-funds-alcohol-sales-grand-central/95349748/
 

Montag, 30. Januar 2012

Kleiner Fahrbierwegweiser für das Grand Central Terminal

Beer haven 

Am hochwertigsten und besten sortiert ist der Beer Haven am GCT. Hier gibt es ein wechselndes Sortiment von internationalen Flaschenbieren und zur Abfuellung in so genannte "Growler" immer 3 oder mehr Sorten aus der eigenen Brauerei. Die Flaschbiere sind mit $4 bis $8 recht teuer - dafuer sind aber auch exklusive und vor allem weitgereiste Marken dabei. Das Bier gibt es auch gekuehlt, so dass es als Fahrbier durchaus taugt. Die Growler (die eine halbe Gallone fassen) kosten ab $12 zzgl. $5 Pfand. Der Beer haven befindet sich im oberen Bereich "Upper Level" des Terminals in der Gray Bar Passage, vis a vis zu Gleis 11. Von der Uhr in der Haupthalle auf den Apple Store blickend geht man an der Gleisseite links unter dem Balkon auf dem der Apple Store ist vorbei und laeuft dort bis man rechter Hand den Beer haven findet.

Rite Aid 

Vom teuersten und exklusivsten nun zur guenstigsten Variante. Man glaubt es kaum, aber die günstigste Alternative um sich eine Dose Fahrbier zu kaufen ist tatsächlich die Apotheke Rite Aid, die im Westflügel des Bahnhofs untergebracht ist. Hier gibt es auch eine grosse Auswahl an gekühlten Dosenbieren. Angefangen bei Miller oder Coors etwa 2$ die Dose (700ml) über Heinecken, Samuel Adams und natürlich Bud hin zu Fosters. Der Nachteil ist, dass man hier nicht mal eben schnell einkauft, da die Schlange an der Kasse immer recht lang ist. Und wer amerikanische Kassierer kennt weiss auch, dass die schnarchlangsam sind sich noch für ihre Kunden Zeit nehmen. Mindestens 10 Minuten vor Abfahrt des Zuges sollte man hier einplanen. Aber wenn man mit mehreren Leuten unterwegs ist und auch noch einen Snack (Prezels, Chips..) braucht sollte man sich die Zeit nehmen und so in der Apotheke beim Bierkauf sparen. Ein weiterer Vorteil: Man kann auch mit nur einer Dose an der Kasse auftauchen und eine Kreditkarte wird kommentarlos akzeptiert.

Track Side Beverage 

Von der günstigsten nun zur schnellsten Variante. Es gibt von der MTA lizensierte Verkaufsstände unmittelbar am Gleis. Diese fahrbaren Bierwagen stehen im oberen Bereich des Terminals ausserhalb der Haupthalle unmittelbar vor den Gleisen auf dem Kopfbahnsteig und im unteren Bereich direkt vor den Ausgängen zu den Bahnsteigen, aber noch im schicken Bereich des Terminals. Das günstigste Bier ist auch hier Coors, das mit 2,75$ pro Dose (500ml) zu Buche schlägt und Heinecken kostet in einer Drittelliterflasche stolze 3,75$. Es gibt auch Wein, Cola, Limo und eine kleine Auswahl an Snacks wie Prezel oder Chips. Hier stehen zwar auch immer 2-3 Leute in Warteschleife, aber die Bierhändler wissen, dass hier meist Eile geboten ist und es geht zügig voran. Ein kleiner Nachteil: Es wird nur Bargeld akzeptiert. Keine Kartenzahlung möglich.

Weitere Bierquellen ohne zuordnungswürdigen Superlativ wie schnellste, teuerste oder billigste sind die Bäckerei Zaro’s auf Höhe der Verlängerung von Gleis 34 und auf gleicher Linie ist etwa 50 Meter weiter in Richtung U-Bahn noch ein kleiner Getränkekiosk, die Beverage Bar. Bei beiden kann man mit Kreditkarte zahlen und es geht relativ zügig. Preise habe ich gerade nur von der Beverage Bar präsent: Für eine 700ml Dose Budweiser zahlt man etwas über 3$ und für eine 700ml Dose Heinecken knapp 5$. Snacks und Ohnealkoholisches gibt es selbstverständlich auch.

Die meisten Getränkequellen befinden sich also mit Rite Aid, Beverage Bar und Zaro's im Westteil des Bahnhofs. Alles auf der Verlängerung von Gleis 34.
Im Ostteil, in der Greybarpassage, gibt es den Beer Haven mit der größten Auswahl. Schräg gegenüber ist zwar auch noch eine kleine Filiale von Zaro’s, ich bin mir aber nicht sicher, ob die Fahrbier führen. In den Zügen der Metro North selber gibt es nichts zu kaufen. Bier trinken wird geduldet und man muss die Dose auch nicht in einer braunen Tüte verstecken. Es ist wie überall, wenn die Leute sich benehmen ist das ok. An einzelnen Tagen im Jahr wird ein explizites Alkoholverbot ausgesprochen. Das wird dann bereits Tage vorher schon per Plakat angekündigt und auch bei Ansagen erwähnt. Ein Beispiel ist da der St. Patricks Day, der vom Verhältnis Nüchterne zu angeschickerten Fahrgästen dem Weiberdonnerstag im Rheinland sehr nahe kommt.

Freitag, 26. August 2011

Brooklyn beer haven now in grand central

In der Graybar Passage im Grand Central Terminal hat die Tage ein kleiner Verkaufsstand einer lokalen Brauerei das Licht der Welt erblickt. Ein Bierhafen (Beer heaven wuede dem Kiosk aber auch gut zu Gesicht stehen - eine recht gut sortierte Auslage hat's - himmlisch)
Es gibt neben dieser grossen Auswahl an selbstgebrauten Flaschenbieren wohl auch die Moeglichkeit gleich eine ganze Gallone frisch vom Fass abfuellen zu lassen und mit heim zu nehmen.

Ich war gestern gleich mal da und habe mich kundig gemacht - leider ist die Abfuellanlage noch nicht installiert. Der schicke, glaeserne Bierpitcher wird aber fuer einen Pfand von 5$ zu haben sein und die Fuellung irgendwas zwischen 10-15$ kosten. Je nach Sorte die im Anschlag ist.


Ein Bierhafen im Zughafen. Welch wunderbare Kombination fuer diesen Blog hier :)

http://www.brooklynbrewery.com/

http://www.brooklynbrewery.com/blog/

Sonntag, 2. Januar 2011

Frohes neues Jahr

Liebe Leser, ein frohes neues Jahr wünsche ich Euch!

Neues Jahr, neue Headline: "Ein Fahrbier aus New York, und das ohne maximale Pigmentierung."
Unglücklicherweise hat der designierte Co-Autor, der den Kölner Südwesten weiter bebloggen sollte und wollte, leider keine Zeit das Projekt für den ehemaligen Standort weiterzuführen. Da ich selber nicht mehr live mit dabei bin, werde ich mich auf "Fundstücke" im Internet beschränken und darauf verweisen, wenn es im Zusammenhang mit der Eifelbahn und Voreifelbahn steht.

Aber es gibts hier im New Yorker Norden und im Städchen selber auch genug zu berichten um den Blog in gewohnter Qualität und mit Geschichten aus dem Pendleralltag am Leben zu erhalten.

Auf ein großartiges Jahr 2011!
Prost, Holger

Montag, 13. Dezember 2010

Fahrbeer

Hier ist es ja nicht so gerne gesehen, wenn man auf der Strasse mit einer Flasche oder Dose Bier rumläuft. Innerhalb öffentlich Verkehrsmittel gilt sicherlicht das gleiche Gesetz, aber das scheint den einen oder anderen nicht davon abzuhalten ab und an ein lecker Fahrbier zu trinken.
Im Express raus auf der Huson Line habe ich in den letzten Tagen immer mal wieder Mitfahrer gesehen, die sich am GCT noch mit einem kühlen, gebrauten Getränk ausgerüstet haben um es dann auf dem Weg in den Feierabend zu trinken.

Fein! Also habe ich es am Freitagabend denen gleich getan. Mein erstes, offizielles Fahrbier auf amerikanischen Gleisen. Prost!


Achja, Fahrwasser scheint es hier ganz offiziell und ohne Zusatzkosten in den Zügen zu geben...

Sonntag, 5. September 2010

Die High Line in New York City

Hierzulande ist es nicht unüblich auf alten, nicht mehr benötogten Eisenbahnstrecken, einen Rad- und Wanderweg anzulegen um dem (Rad-)Wanderer die Möglichkeit zu geben abseits der mit Autos befahrenen Strassen oder der meist zu steilen Wanderpfaden, per Rad oder per Pedes die Gegend zu erkunden.
Die Schienen werden abgebaut und eingeschmolzen und der Bahndam wird planiert. Ein paar Brücken ideralerweise saniert und dann ist der Bahntrassenradweg fertig.


Eine Umnutzung die der hier üblichen recht ähnlich ist, findet sich seit kurzem in New York City. Und zwar im Meatpacking District auf Manhattan. Dieser Ende des 19.Jahrhunders so entstandene Stadtteil war der Fleischverarbeitenden Industrie gewidmet und hier fand sich die größte Dichte an Schlachtereien der Stadt New York.
Um den An- und Abtransport der Fleischwaren nicht über die damals schon verstopften Strassen laufen zu lassen, baute man zunächst eine Güterstraßenbahn, die aber wegen der vielen Unfälle zu einer Güter-Hochbahn umgebaut wurde. Der sogenannten High Line.

1980 ist der letzte Zug über diese Trasse gefahren und die Stadt hat geplant die alte, stählerne Trasse durch den District abzureissen um Platz für neue Häuser zu schaffen. Eine Bürgerinititive für den Erhalt der Highline hat es sich zur Aufgabe gemacht die Trasse zu erhalten. Die Schienen blieben auf dem Stahlgerüst liegen und es wurde ein Fußweg auf der vorwiegend 2-gleisigen Trasse angelegt. Im übrigen Bereich wurden Grünanlagen, Sitzbänke und auf einem Abschnitt Sonnenliegen angelegt bzw. aufgebaut. Einige der Liegen sind mit Rädern versehen und können auf den Gleisen hin und her geschoben werden können. So gibt es sogar noch Schienenverkehr ;).

Dieser grüne Streifen zieht sich seither also als ca. 12 Meter hoher Park quer durch den ehemaligen Meatpacking District New Yorks, der heute vorwiegend von Künstlern und jungen Familien bewohnt ist. (Anmerkung am Rande: Für die Freunde von Sex and the City: Nicht weit weg von der High Line befindet sich die Adresse 66 Perry Street. An diesem Haus befindet sich die Treppe, die zu Carrie's Filmwohnung führt.)

So, genug erzählt - hier ein paar Fotos vom Spaziergang um und über der High Line in New York:


Das (heutige) südliche Ende der High Line und der Beginn des High Line Parks:






Der aktuelle und geplante Verlauf des Hoch Parks:




Die Wanderung beginnt.


Gleisreste in den Grünanlagen zeugen von der ehemaligen Nutzung der Trasse:








Sonnenliegen laden zum Verweilen ein:


Und hier, wie schon berichtet, ein der rollbaren Liegen:


Hier kreuzt die High Line die 10th Avenue und man hat eine Aussichtsplattform mit großen Fenstern errichten durch die man einen weiten Blick die 10.Strasse hinauf werfen kann:




Und von unten, dem Fußgängerüberweg ein Häuserblock weiter, sieht die Aussichtsplattform so aus:



Alles in allem ist die Highline echt einen Besuch wert. Auch für Nicht-Eisenbahninfrastrukturinteressierte.

Hier noch ein paar Links zum Thema:



Zum Abschluss noch ein interessantes kleines Video:



Und als "Zugabe" noch ein Bild dieser berühmten Treppe, die auch gerne mal als Fotokulisse für die Fans herhalten muss. Sozusagen für die geplagten Partner der Eisenbahninfrastrukturinteressierten.

Donnerstag, 2. September 2010

Grand Central Station - GCT

Ich bin etwas ab von der täglichen Route und treibe mich gerade in New York rum. Gestern war ich am Abend mit der U-Bahn noch zum Hauptbahnhof dem Grand Central Terminal - GCT unterwegs und habe mich dort ein bißchen umgesehen.



So wenig prunkvoll und ebenso wenig einladent wie die U-Bahn von New York ist, umso großartiger ist der New Yorker Hauptbahnhof.

Das Grand Central Terminal ist beim Durchschreiten der prunkvollen Hallen gar nicht als ein Gebäude auszumachen, in dem auch Züge halten. Kein Gleis ist zu sehen und keine Bahntypischen Durchsagen zu hören.





Es gibt dann allerdings doch noch das eine oder andere Bahntypische Detail. Nur lange nicht so vordergründig wie man es von zu Hause in Deutschland kennt. Man scheint sich für die Züge und Gleise zu schämen, so gut tritt das alles hier in den Hintergrund.

Hier eine Abfahrttafel der nächsten Züge einer Linie mit einer Batterie von Ticketcountern darunter.



Die Station hat mehrere Ebenen, die alle aussehen, als wäre man in einem Schloss unterwegs. Aber Gleise gibts auch. gut versteckt in den unteren Ebenen gibt es Zugänge zu den einzelnen Bahnsteigen. Die Bahnsteige selber sehen nicht annähernd so einladend aus wie der Rest der Station.



Sonntag, 18. Januar 2009

Über den Wolken...



Ein, schon länger versprochenes, weiteres Fundstück aus der Rubrik Fahrbier International. Ok, hier eigenltlich ein Flugbier. Aber ÖPNV und ÖPFV liegen soooo weit ja nicht auseinander. Hier schmeckt mir das Flugbier auf 10000 Meter Höhe auf dem vueling.com Flug von Madrid nach Mailand.

Sonntag, 7. Dezember 2008

In 116 Bieren um die Welt

Manomann, da kann ich ja nur vor Neid erblassen. Around the World in 116 Beers. Und alles sauber per Foto dokumentiert.

Dan kann ich mit meiner handvoll Fahrbier International Einträge nur staunend und beschämt in der Ecke stehen. Aber eine gute Gelegenheit die kommenden Tage mal nach dokumentarischen Bierfotos zu forschen - so ein, zwei sollte ich noch auftreiben im Urlaubsarchiv :D

Derweil Prost und eine erholsame Vorweihnachtszeit!

Mittwoch, 6. Februar 2008

Montag, 7. Januar 2008

Ausserhalb des VRS


Früher, als nicht nur alles noch besser war, da war ich auch oft ausserhalb des VRS unterwegs. Natürlich nie ohne das obligatorische Fahrbier. Beim wühlen in meinen alten Fotobeständen ist mir jetzt ein Bild untergekommen das hier ganz gut passt.

Ein Döschen lecker Heinecken am Bahnhof Zürich HB.
Prost!

Montag, 14. Juli 2003

Ausflug nach Barcelona, Spanien

Flug per Hapag Lloyd Express nach Spanien um eine Freundin in Barcelona zu besuchen. HLX flog seinerzeit von Koeln nach Reus und von dort aus ging es per Zug weiter nach Barcelona.

Hier mit Fahrbaguette Blick in Fahrtrichtung Barcelona. Also nicht ich, die Fotograefin.

Der Vollstaendigkeit halber auch nochmal in die andere Richtung geknipst.
Leider hab ich von dem Bahnhof nicht mehr Bilder gemacht. Ich konnte vor 12 Jahren ja auch noch nicht ahnen, dass ich mal so ein Eisenbahnblog-Dings habe :)

Donnerstag, 6. März 2003

Thalys am Gare du Nord in Paris


In 2002/2003 habe ich den Thalys von Koeln nach Paris sehr oft genutzt da ich einen Kunden in Paris betreut habe. Ein wunderbarer Zug und damals mit knapp 4 Stunden eine unschlagbar schnelle Verbindung von Stadtzentrum zu Stadtzentrum. Heute (2015) ist der Thalys ja noch schneller, da es wohl eine neue Ausbaustrecke in Belgien gibt.

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