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Donnerstag, 30. September 2010

Ich ziehe um

(Sollte ich dann auch solch nette Flyer verteilen, wenn's soweit ist? ;)

Von Fahrbier

Der Fahrscheinautomat im Zug zieht um - ab sofort Ticket vor Fahrtantritt lösen.

Der Automat im Zug geht nach 10 Jahren in Rente

  • Im Gebiet des VRS übernehmen 168 neue Fahrscheinautomaten den Verkauf.
  • Ab sofort bitte gültiges Ticket vor Fahrtantritt lösen.
  • Ohne gültigen Fahrausweis ist ein erhöhtes Beförderungsentgelt von 40 Euro zu zahlen.
  • Die neuen Automaten an allen Bahnhöfen bieten Ihnen eine einfache Bedienung und sorgen für einen schnellen Kauf.
Wir wünschen Ihnen allzeit gute Fahrt.

Es geht voran!

Habe lange kein Update mehr bzgl. des Baufortschritts gezeigt, daher jetzt nochmal eine handvoll per Handy gemachter Schlechtwetterbilder vom Bahnhof Euskirchen.


Von Fahrbier
Die Überdachungen über den Abgängen in den neuen Tunnel sind nun alle fertig. rechtzeitig zum Herbstanfang und den regnerischen Tagen. Jetzt hat auch der Regen keine Chance mehr in den Tunnel zu tropfen und dieser Baumangel hier wird wohl hoffentlich nicht mehr so sehr auffallen.



Von Fahrbier
Die Einhausungen für die Aufzüge stehen ebenfalls fertig auf den Bahnsteigen und die Installateure sind fleißig dabei, dem Innenleben Funktion zu geben. Leider scheint nicht geplant zu sein, dass man vom Aufzug trockenen Fußes unter die Bahnsteigüberdachungen kommt. Schade. Wäre eine gute Gelegenheit gewesen.



Von Fahrbier
Der parkplatzseitige Tunneleingang wid auch langsam ansprechend, und natürlich auch barrierefrei, hergerichtet. Der alte Tunneleingang ist hier schon verfüllt und versteckt sich hinter einer Betonmauer.


Von Fahrbier
Was ich ein bißchen bedenklich finde, ist das der neue Tunnel schon aussieht "wie Sau". Der Dreck scheint hier besonders gut am Boden zu kleben. Und natürlich ist hier auch das Volk dran schuld. Müll, Kippen und Kaugummis haben sich sehr schnell auf der neuen Bausubstanz angesiedelt. Echt schade, das Volk kriegt einen neues, schönen Bahnhof geschenkt (nunja, fast ;) und geht schon vor der Fertigstellung sehr lieblos mit ihm um.

Montag, 27. September 2010

Bombenfund am Bahnhof Euskirchen - schonwieder

Am Euskirchener Bahnhof wird ja bekanntermaßen gebaut. Heute wurde nun bei Erdarbeiten wieder einmal eine Bombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Das hat dazu geführt, dass der Bahnhof gesperrt wurde und auch die Züge natürlich den Bf. nicht anfahren konnten. Ich war auf dem Weg nach Köln und wollte eigentlich den RE22 um 9.00 ab Euskirchen nehmen.

Ein Streifenhörnchen wartete aber - wie schon beim letzten Mal - am Verteilerkreis an der Kölner Straße und ließ niemanden passieren. Auf Nachfrage, wie ich am schnellsten nach Köln komme, sagte der Polizeimann mir, dass die Züge zwischen Köln und Derkum pendeln. Ok. Gesagt, hingefahr'n. Gegen kurz nach 9 war ich in Derkum und fand mich inmitten vielener Pendler vor dem Bahnhof, die aus Köln kamen um weiter wollten, und ein paar weniger Pendlern am Bahnsteig, die wir ich nach Köln wollten.

Gegen zehn nach 9 sind dann die Bahnschranken runtergekurbelt worden und das Signal stellte sich auf Durchzug. Und siehe da - ein Zug näherte sich aus Richtung Euskirchen. Hmmmm... aus Euskirchen. Wie kann das sein? Zeitmäßig müsste das mein RE22 sein, den ich nehmen wollte. Nun gut, die Bombe scheint entschäft zu sein und man fährt wieder.

Der RE22 dachte natürlich auch nicht daran, die wartenden in Derkum mitzunehmen. Mit Vollgas durch den Bahnhof. Ein älterer Herr stand noch mit erhobenem Schirm am Bahnsteig und schimpfte wie ein Rohspatz. Er käme aus Rheinbach (RB23) und man hat seinen Zug in Odendorf angehalten. Alle raus und die mit Reiseziel Köln hat man nach Derkum geschickt, da hier ja Züge nach Köln fahren. Tja, tun sie zwar irgendwie aber vorbei. Alles sehr ärgerlich.

Da keine Ansagen und Anzeigen den ahnungslosen Pendler erhellen, bin ich zur Infosäule und habe den "Info" Knopf gedrückt. Eine blecherne Stimme kündigte an, dass nun eine Verbindung zur nächsten 3S Zentrale aufgebaut wird. Es klingelte irgendwo am anderen Ende genau 16x und keiner ist rangegangen. Ja, so wünscht man sich das.

Ob der "SOS" Knopf, der an der gleichn Säule hängt, genausogut funktioniert? Ich habe es nicht getestet...

Nachdem der RE nun durch war, schimpfte das Pendlervolk noch ein bißchen vor sich hin, aber was nützts. Nüscht. Kontrollierte Desinformation ist ja eines der Unternehmensziele des Eisenbahnbetriebs :)

Die RB24 die in Derkum planmäßig um 9.37 ablegt, kam mit 5 Minuten Verspätung an und man ließ die Wartenden nun endlich in einen warmen Zug gen Köln steigen.



Presse:

Mittwoch, 22. September 2010

Sonderansage

Heute früh bei der Ankunft des RE22 in Köln Hbf (9.39 Uhr) wurde am Gleis 1 die übliche "Willkommen in Köln..."-Ansage abgespult und gleich danach folgender Zusatz: 
"Achtung eine Personenmeldung. Wir wünschen der Gesamtschule Weilerswist viel Spaß im Römisch-Germanischen Museum. Ich wiederhole, wir wünschen den Schülern der Gesamtschule Weilerswist viel Spaß im Römisch-Germanischen Museum."
 Ob hier wohl eine Mutter aus Weilerswist, deren Nachwuchs ebendiese Schule besucht, heute Ansagerinnendienst hatte? :o)

Montag, 20. September 2010

Ups, ein Bus!

Ein Bus, der dem Vernehmen nach ausser Kontrolle war, konnte sich nur stoppen, indem er gegen einen geparkten Lieferwagen fuhr und diesen 10 Meter vor sich her schob.

Zum Glück wurde niemand ernsthaft verletzt und alle kamen mit dem Schrecken davon!

Bus war nicht mehr kontrollierbar
Von Thomas Schmitz, 20.09.10, 13:39h
Vor dem Euskirchener Rathaus stieß ein Bus frontal gegen einen Transporter eines Paketdienstes. Insgesamt wurden dabei zum Glück nur zwei Menschen verletzt, die Busfahrerin war eingeklemmt.
http://www.euskirchen-online.ksta.de/html/artikel/1284751473993.shtml

Sonntag, 5. September 2010

Die High Line in New York City

Hierzulande ist es nicht unüblich auf alten, nicht mehr benötogten Eisenbahnstrecken, einen Rad- und Wanderweg anzulegen um dem (Rad-)Wanderer die Möglichkeit zu geben abseits der mit Autos befahrenen Strassen oder der meist zu steilen Wanderpfaden, per Rad oder per Pedes die Gegend zu erkunden.
Die Schienen werden abgebaut und eingeschmolzen und der Bahndam wird planiert. Ein paar Brücken ideralerweise saniert und dann ist der Bahntrassenradweg fertig.


Eine Umnutzung die der hier üblichen recht ähnlich ist, findet sich seit kurzem in New York City. Und zwar im Meatpacking District auf Manhattan. Dieser Ende des 19.Jahrhunders so entstandene Stadtteil war der Fleischverarbeitenden Industrie gewidmet und hier fand sich die größte Dichte an Schlachtereien der Stadt New York.
Um den An- und Abtransport der Fleischwaren nicht über die damals schon verstopften Strassen laufen zu lassen, baute man zunächst eine Güterstraßenbahn, die aber wegen der vielen Unfälle zu einer Güter-Hochbahn umgebaut wurde. Der sogenannten High Line.

1980 ist der letzte Zug über diese Trasse gefahren und die Stadt hat geplant die alte, stählerne Trasse durch den District abzureissen um Platz für neue Häuser zu schaffen. Eine Bürgerinititive für den Erhalt der Highline hat es sich zur Aufgabe gemacht die Trasse zu erhalten. Die Schienen blieben auf dem Stahlgerüst liegen und es wurde ein Fußweg auf der vorwiegend 2-gleisigen Trasse angelegt. Im übrigen Bereich wurden Grünanlagen, Sitzbänke und auf einem Abschnitt Sonnenliegen angelegt bzw. aufgebaut. Einige der Liegen sind mit Rädern versehen und können auf den Gleisen hin und her geschoben werden können. So gibt es sogar noch Schienenverkehr ;).

Dieser grüne Streifen zieht sich seither also als ca. 12 Meter hoher Park quer durch den ehemaligen Meatpacking District New Yorks, der heute vorwiegend von Künstlern und jungen Familien bewohnt ist. (Anmerkung am Rande: Für die Freunde von Sex and the City: Nicht weit weg von der High Line befindet sich die Adresse 66 Perry Street. An diesem Haus befindet sich die Treppe, die zu Carrie's Filmwohnung führt.)

So, genug erzählt - hier ein paar Fotos vom Spaziergang um und über der High Line in New York:


Das (heutige) südliche Ende der High Line und der Beginn des High Line Parks:






Der aktuelle und geplante Verlauf des Hoch Parks:




Die Wanderung beginnt.


Gleisreste in den Grünanlagen zeugen von der ehemaligen Nutzung der Trasse:








Sonnenliegen laden zum Verweilen ein:


Und hier, wie schon berichtet, ein der rollbaren Liegen:


Hier kreuzt die High Line die 10th Avenue und man hat eine Aussichtsplattform mit großen Fenstern errichten durch die man einen weiten Blick die 10.Strasse hinauf werfen kann:




Und von unten, dem Fußgängerüberweg ein Häuserblock weiter, sieht die Aussichtsplattform so aus:



Alles in allem ist die Highline echt einen Besuch wert. Auch für Nicht-Eisenbahninfrastrukturinteressierte.

Hier noch ein paar Links zum Thema:



Zum Abschluss noch ein interessantes kleines Video:



Und als "Zugabe" noch ein Bild dieser berühmten Treppe, die auch gerne mal als Fotokulisse für die Fans herhalten muss. Sozusagen für die geplagten Partner der Eisenbahninfrastrukturinteressierten.

Donnerstag, 2. September 2010

Grand Central Station - GCT

Ich bin etwas ab von der täglichen Route und treibe mich gerade in New York rum. Gestern war ich am Abend mit der U-Bahn noch zum Hauptbahnhof dem Grand Central Terminal - GCT unterwegs und habe mich dort ein bißchen umgesehen.



So wenig prunkvoll und ebenso wenig einladent wie die U-Bahn von New York ist, umso großartiger ist der New Yorker Hauptbahnhof.

Das Grand Central Terminal ist beim Durchschreiten der prunkvollen Hallen gar nicht als ein Gebäude auszumachen, in dem auch Züge halten. Kein Gleis ist zu sehen und keine Bahntypischen Durchsagen zu hören.





Es gibt dann allerdings doch noch das eine oder andere Bahntypische Detail. Nur lange nicht so vordergründig wie man es von zu Hause in Deutschland kennt. Man scheint sich für die Züge und Gleise zu schämen, so gut tritt das alles hier in den Hintergrund.

Hier eine Abfahrttafel der nächsten Züge einer Linie mit einer Batterie von Ticketcountern darunter.



Die Station hat mehrere Ebenen, die alle aussehen, als wäre man in einem Schloss unterwegs. Aber Gleise gibts auch. gut versteckt in den unteren Ebenen gibt es Zugänge zu den einzelnen Bahnsteigen. Die Bahnsteige selber sehen nicht annähernd so einladend aus wie der Rest der Station.



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