Heute haben mich die streikenden Kutscher bei der Bahn volles Programm erwischt. Genau der Zug, der mich heute zur Arbeit bringen sollte, ist nicht gefahren.
Ich habe dann auf gut Glück und mit Rückversicherung bei einem in Euskirchen rumlungernden Kontrolleur (also dass wenigstens meine Karte gilt) einen gerade abfahrbereite RB23 in Richtung Bonn genommen. Ich wurde zwar auch unterwegs schon von @clekis angetwittert, dass in Bonn nichts fährt - aber zu spät. Ich war schon drin. Glücklicherweise konnte ich dann in Bonn nach einem Hindernissprint von Gleis 5 zu Gleis 1, einen RE5 nach Köln erwischen. So war ich immerhin 10 Minunten früher in Köln als der nächste erwartete Zug der in Euskirchen gefahren wäre.
Und nein, ich habe kein Verständnis für Streik.
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Dienstag, 26. Oktober 2010
Montag, 27. September 2010
Bombenfund am Bahnhof Euskirchen - schonwieder
Am Euskirchener Bahnhof wird ja bekanntermaßen gebaut. Heute wurde nun bei Erdarbeiten wieder einmal eine Bombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Das hat dazu geführt, dass der Bahnhof gesperrt wurde und auch die Züge natürlich den Bf. nicht anfahren konnten. Ich war auf dem Weg nach Köln und wollte eigentlich den RE22 um 9.00 ab Euskirchen nehmen.
Ein Streifenhörnchen wartete aber - wie schon beim letzten Mal - am Verteilerkreis an der Kölner Straße und ließ niemanden passieren. Auf Nachfrage, wie ich am schnellsten nach Köln komme, sagte der Polizeimann mir, dass die Züge zwischen Köln und Derkum pendeln. Ok. Gesagt, hingefahr'n. Gegen kurz nach 9 war ich in Derkum und fand mich inmitten vielener Pendler vor dem Bahnhof, die aus Köln kamen um weiter wollten, und ein paar weniger Pendlern am Bahnsteig, die wir ich nach Köln wollten.
Gegen zehn nach 9 sind dann die Bahnschranken runtergekurbelt worden und das Signal stellte sich auf Durchzug. Und siehe da - ein Zug näherte sich aus Richtung Euskirchen. Hmmmm... aus Euskirchen. Wie kann das sein? Zeitmäßig müsste das mein RE22 sein, den ich nehmen wollte. Nun gut, die Bombe scheint entschäft zu sein und man fährt wieder.
Der RE22 dachte natürlich auch nicht daran, die wartenden in Derkum mitzunehmen. Mit Vollgas durch den Bahnhof. Ein älterer Herr stand noch mit erhobenem Schirm am Bahnsteig und schimpfte wie ein Rohspatz. Er käme aus Rheinbach (RB23) und man hat seinen Zug in Odendorf angehalten. Alle raus und die mit Reiseziel Köln hat man nach Derkum geschickt, da hier ja Züge nach Köln fahren. Tja, tun sie zwar irgendwie aber vorbei. Alles sehr ärgerlich.
Da keine Ansagen und Anzeigen den ahnungslosen Pendler erhellen, bin ich zur Infosäule und habe den "Info" Knopf gedrückt. Eine blecherne Stimme kündigte an, dass nun eine Verbindung zur nächsten 3S Zentrale aufgebaut wird. Es klingelte irgendwo am anderen Ende genau 16x und keiner ist rangegangen. Ja, so wünscht man sich das.
Ob der "SOS" Knopf, der an der gleichn Säule hängt, genausogut funktioniert? Ich habe es nicht getestet...
Nachdem der RE nun durch war, schimpfte das Pendlervolk noch ein bißchen vor sich hin, aber was nützts. Nüscht. Kontrollierte Desinformation ist ja eines der Unternehmensziele des Eisenbahnbetriebs :)
Die RB24 die in Derkum planmäßig um 9.37 ablegt, kam mit 5 Minuten Verspätung an und man ließ die Wartenden nun endlich in einen warmen Zug gen Köln steigen.
Presse:
Ein Streifenhörnchen wartete aber - wie schon beim letzten Mal - am Verteilerkreis an der Kölner Straße und ließ niemanden passieren. Auf Nachfrage, wie ich am schnellsten nach Köln komme, sagte der Polizeimann mir, dass die Züge zwischen Köln und Derkum pendeln. Ok. Gesagt, hingefahr'n. Gegen kurz nach 9 war ich in Derkum und fand mich inmitten vielener Pendler vor dem Bahnhof, die aus Köln kamen um weiter wollten, und ein paar weniger Pendlern am Bahnsteig, die wir ich nach Köln wollten.
Gegen zehn nach 9 sind dann die Bahnschranken runtergekurbelt worden und das Signal stellte sich auf Durchzug. Und siehe da - ein Zug näherte sich aus Richtung Euskirchen. Hmmmm... aus Euskirchen. Wie kann das sein? Zeitmäßig müsste das mein RE22 sein, den ich nehmen wollte. Nun gut, die Bombe scheint entschäft zu sein und man fährt wieder.
Der RE22 dachte natürlich auch nicht daran, die wartenden in Derkum mitzunehmen. Mit Vollgas durch den Bahnhof. Ein älterer Herr stand noch mit erhobenem Schirm am Bahnsteig und schimpfte wie ein Rohspatz. Er käme aus Rheinbach (RB23) und man hat seinen Zug in Odendorf angehalten. Alle raus und die mit Reiseziel Köln hat man nach Derkum geschickt, da hier ja Züge nach Köln fahren. Tja, tun sie zwar irgendwie aber vorbei. Alles sehr ärgerlich.
Da keine Ansagen und Anzeigen den ahnungslosen Pendler erhellen, bin ich zur Infosäule und habe den "Info" Knopf gedrückt. Eine blecherne Stimme kündigte an, dass nun eine Verbindung zur nächsten 3S Zentrale aufgebaut wird. Es klingelte irgendwo am anderen Ende genau 16x und keiner ist rangegangen. Ja, so wünscht man sich das.
Ob der "SOS" Knopf, der an der gleichn Säule hängt, genausogut funktioniert? Ich habe es nicht getestet...
Nachdem der RE nun durch war, schimpfte das Pendlervolk noch ein bißchen vor sich hin, aber was nützts. Nüscht. Kontrollierte Desinformation ist ja eines der Unternehmensziele des Eisenbahnbetriebs :)
Die RB24 die in Derkum planmäßig um 9.37 ablegt, kam mit 5 Minuten Verspätung an und man ließ die Wartenden nun endlich in einen warmen Zug gen Köln steigen.
Presse:
Mittwoch, 17. Dezember 2008
Seekrank
Unser Zug (Plan: 8.29 ab in Richtung Köln) heute morgen kam schon mit ca. 10 Minuten Verspätung in Euskirchen an. Der Gegenzug nach Kall, kam irgendwie garnicht - es wurde nämlich die aus Bonn kommende RB23 geteilt und die eine Hälfte fuhr als RB24 nach Kall und die andere Hälfte als RB23 nach Bad Münstereifel weiter.
Unser verspäteter Zug kam dann endlich angefahren und lies die Wartenden schon wegen seiner Länge - es gab nur einen Triebwagen - auf das kuschlige Miteinadern bis Köln freuen.
Natürlich ist es an solchen Tagen wie heute auch so, dass gleich 2 Schulklassen nach Köln zum Weihnachtsmarkt wollen und so den eh schon zu vollen Zug so richtig voll machen.
Soweit so gut, der Grund für die Verspätung war wohl irgendwie in der Bremse des Zugs zu suchen. Der Zug bremste nämlich ständig ab und beschleunigte wieder - man wurde fast Seekrank. Sogar der Lokfahrer sah sich gezwungen zwischendurch anzusagen, dass nicht er für das Gebremse zuständig ist sondern der zug das Selbstständig macht.
Bis nach Köln hatten wir dann eine Verspätung von ca. 25 Minuten auf der Uhr. Wegen dem Gezuckel und der viel zu vielen Leute die beim Einsteigen nicht aus den Lichtschranken der Türen gingen.
Unser verspäteter Zug kam dann endlich angefahren und lies die Wartenden schon wegen seiner Länge - es gab nur einen Triebwagen - auf das kuschlige Miteinadern bis Köln freuen.
Natürlich ist es an solchen Tagen wie heute auch so, dass gleich 2 Schulklassen nach Köln zum Weihnachtsmarkt wollen und so den eh schon zu vollen Zug so richtig voll machen.
Soweit so gut, der Grund für die Verspätung war wohl irgendwie in der Bremse des Zugs zu suchen. Der Zug bremste nämlich ständig ab und beschleunigte wieder - man wurde fast Seekrank. Sogar der Lokfahrer sah sich gezwungen zwischendurch anzusagen, dass nicht er für das Gebremse zuständig ist sondern der zug das Selbstständig macht.
Bis nach Köln hatten wir dann eine Verspätung von ca. 25 Minuten auf der Uhr. Wegen dem Gezuckel und der viel zu vielen Leute die beim Einsteigen nicht aus den Lichtschranken der Türen gingen.
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