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Montag, 14. Juni 2010

Nearly Happy Hour

Da war ich am Kölner Hbf und nahm um 19.53 den IC gen Nürnberg. Allerdings nur um via Bonn nach Hause zu fahren. Das AST ist eh erst um 21.15 am Bahnhof um mich zu chauffieren. Also kein Zeitverlust.

Ich mich bis zum Bistro vorgekämpft - zwecks Fahrbieraufnahme - und dort gegen 19.56 angekommen. Der Barkeeper meinte: "Warten Sie noch 2 Minuten, ich muss die Kasse noch anmachen.". Kein Problem. War wohl Personalwechsel in Köln und bis Bonn ist zwar nicht viel, aber doch genügend Zeit um ein lecker Fahrpilsbier zu inahlieren.

Gegen 19.59 wandte dann der Barkeeper sich mir zu und ich ersuchte ihn, dass er mir ein frisch gezapftes Becks herrichtet. Gesagt getan, bezahlt, genommen. 2.90 Euro. Ok. Bahnpreis, aber egal. Ich hab mich mit meinem blonden Mitfahrer dann auf einen der freien Bistrositze gesetzt und den Ausblick samt lecker Bier genossen.

Dann setzte der Zugansager zur Ansage an:".Meine Damen und Herren, ich möchte Sie auf unseren gastronomischen Service aufmerksam machen ...blabla... in Wagen 11... bla ... vorderen Zugteil. Ausserdem laden wir Sie ab jetzt ein, unsere Happy Hour zu geniessen. Zum Beispiel ein frisch gezapftes Becks vom Faß für nur Zweieurovierzig..." 

Grunz. Da hätte der Scheisskassencomputer auch noch gerne 2 Minuten länger booten können und mir so 50 Cent ersparen. Aber was solls. Ärgern nützt nichts. Bier war lecker, Platz war bequem und der Zug war pünktlich. Wann hat man das schon bei der Bahn ;)

Dienstag, 1. September 2009

Öffnen verboten

Ich war gestern Abend noch auf 3 Glas Kölsch mit Arbeitskollegen in Köln die Restsommersonne genießen. Gegen 20 Uhr habe ich mich dann in Richtung Hbf aufgemacht und kam etwa 20 Minuten zu früh am Bahnsteig an. Was macht man an so einem herrlischen Kölner Sommerabend als jemand der sein Blog "Fahrbier" nennt? Richtig, man besorgt sich ein ebensolches. Da ich den Abend bereits mit lecker Kölsch gestartet hatte, wollte ich auf er Heimfahrt auch mit einem gleichartigen Getränk weiter machen. Die kleinen roten Wurstbuden direkt am Gleis in Köln haben ja eingedostes Gaffel-Kölsch in ihrem Sortiment. Also hin zum Wurstverkäufer und einmal Kölsch geordert.

Ein Griff in den Kühlschrank und er hielt mir eine Flasche Dom Kölsch vor die Nase und wies mich gleich darauf hin: "Aufmachen darf ich die Ihnen aber nicht." Nachdem ich auch nach längerem Suchen keinen Öffner fand um selber öffnend tätig zu werden, fragte ich gezielt nach Dosenbier. Es gab allerdings nur in Blech gehülltes Becks. Nunja, ist ja auch nicht das Schlimmste (genauer gesagt, sogar um Läääängen besser als Dom-Kölsch) und ich habe ihm den Bremer Gerstensaft abgekauft.

Was dieser Quatsch mit den Bierflaschen soll die der Kunde nicht aufmachen kann - zumindest nicht mit vorhandenen Mitteln im Kiosk - ist mir überhaupt nicht klar. Garnicht. Ich glaube, es gibt in Deutschland ein Gesetz, das es den Kioskbetreibern verbiete Getränke zu öffnen... Aber unabhängig davon was man von derartigen Vorschriften hält: Warum nimmt der Wurstbudenhäuptling denn dann Flaschen ins Programm wenn seine Kunden, die durstigen Reisenden, nicht an den Inhalt kommen? Das macht so keinen Sinn!

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