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Mittwoch, 31. Oktober 2007

7 Bahnen auf einem Klumpen

U-Bahnstau vom feinsten. Angekommen auf dem U-Bahnsteig an Hans Böckler Platz vernahm ich noch die Ansage "Wegen eines Stellwerkausfalls kann es auf alles Strecken zu Verzögerungen kommen."

Es stand auf dem Gleis in Richtung Innenstadt eine Bahn am Bahnsteig, eine Bahn war im Tunnel in Fahrtrichtung zu erkennen und zwei Bahnen standen aus der anderen Richtung und wollten rein in die Station. An dieser Haltestelle laufen 2 Linien zusammen, daher 2 Bahnen die gleichzeitig rein wollten.

Gottseidank war das Gleis stadtauswärts frei und eine 3 kam recht bald. Auf dem Weg zur Piusstrasse standen im Tunnel noch 2 weitere Züge und natürlich einer in der Station Piusstrasse. Weiter bin ich heute leider nicht gefahren.

Insgesamt also 7 Züge zwischen und in 2 U-Bahnstationen. :)

34 Sekunden

Genau 34 Sekunden braucht der Aufzug der in West vom Regionalbahnsteig runter zur stadtauswärts fahrenden U-Bahn fährt.

Dienstag, 30. Oktober 2007

Neue digitale Anzeigetafeln

In West hängen sei ein paar Wochen neue Anzeiger auf denen der jeweils nächste Zug angezeigt wird. Soweit, so gut. Der Probebetrieb scheint vorbei und die Geräte funktionieren.

Was ich persönlich aber suboptimal finde, ist dass die Teile offenbar nur ganz stur den Fahrplan, wie er auch vielerorts auf gelbem Papier steht, anzeigen können. Heute stand mein Zug nach Hause schon angezeigt und es waren nur noch 5 Minuten bis zu geplanten Abfahrt. Etwa 10 Minuten später kam ein Zug angefahren. Nachdem der dann am Bahnsteig hielt hat der Ansager angesagt, dass das der verspätete Zug nach Bonn sei.

Doof, sowas sollte doch eine neue, moderne Anzeige hinkriegen. Wirklich den Zug anzukünden, der auch dann als nächstes kommt. Ist mir echt unverständlich sowas.

Eine weitere nette Funktion wäre eine Warnung wenn ein Zug vorbeifährt. In West donnern nämlich zwischen den Regionalbahnen die uns Pendler transportieren, recht viele IC und ICE ungebremst am Bahnsteig lang.

Nunja, kann man machen. Muss man aber nicht.

Ab vom Hauptthema aber unter Verzicht auf einen eigenen Blogeintrag bleibt noch zu erwähnen, dass in Süd mal wieder wer den Türschließvorgang verhindert hat. Es kam eine freundliche und vor allen Dingen deutliche Ansprache des Lokführers: "Liebe Fahrgäste. Der Zug kann erst losfahren wenn sich alle Auusentüren automatisch geschlossen haben. Damit das funktioniert müssten alle an den offenen Türen stehenden Mitfahrer einen Schritt zurück treten. Herzlichen Dank!" An dieser Stelle ein Lob an den Ansager.

Freitag, 26. Oktober 2007

Falsche Ubahnen

Heute am Hans Böckler Platz. Eine Ansage - man stelle sich vor, der Ansager hat ein Kissen zwischen Mund und Mikro - die ungefähr so klang:

"Liebe Fa..äste. Hier sp... eit...lle. ...triebe. Wegen ei...r ...rung im.... Verkehrsunf.... ...ftrten"

Und es fuhr ein Zug mit viel zu niedrigen Türen am Bahnsteig vorbei, ich glaube diese Züge fahren sonst nur oberirdisch als Strassebahn. Dieser Zug war allerdings als Fahrschule gekennzeichnet.

Und es fuhr gleich dahinter ein roter Werkstattzug (?) entlang.

Und es fuhr eine Linie 18, allerdings mit dem Hinweis "nicht einstigen", durch die Haltestelle durch und auch an einem roten Signal vorbei.

Ansonsten nix bemerkenswertes.

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Allgegenwärtiger Streik

Nein, ich schreibe nicht über das Für und Wider zum Thema Lokführerstreik. Das Thema wir hinreichend dikutiert. Ich bin/war Gott sei Dank noch nicht betroffen vom Streik. Alle Züge ich ich benutzen wollte sind auch gefahren. Ein positiver Nebeneffekt des ganzen war allerdings, dass die Züge die fuhren allesamt sehr leer waren. Es hat wohl keiner so recht daran geglaubt, dass 'was fährt.

Allerdings haben auf meinem Weg zur Arbeit heute morgen...

...der Postbank Geldautomat in Euskirchen,
...der Lift vom Bahnsteig zur U-Bahn in West,
...die oberer Rolltreppe am Hans-Böckler-Platz,
...die untere Rolltreppe an der Körnerstrasse,
...meine Mailbox am Arbeitsplatztelefon,

... ihre Arbeit verweigert.

Ärgerlich.

Montag, 22. Oktober 2007

Nette Busfahrer

Heute morgen fuhr ich mal wieder mit dem 872. Auf dieser Linie sind wohl die nettesten Busfahrer unterwegs die das Unternehmen zu bieten hat. Heute morgen haben wir ein Ömchen (für die Elektriker unter uns: kleiner Widerstand) mit Rollator unterwegs aufgesammelt weil sie es wohl nicht mehr bis zur Haltestelle geschafft hätte. Sehr nett ,das.

Mir selber ist ähnliches vor etwa einem Jahr passiert. Da wohnte ich noch am anderen Ende der 872 und an der Haustüre vorbei ging die Linie 872. Ich war morgens auf dem Weg zum ersten Bus und recht spät dran. Als ich aus der Tür trat bog der Bus schon um die Ecke. Und meine nächste Haltestelle war noch etwa 500m weit weg. Auf ein kurzes Winken hin hield der Bus aber an und sammelte mich auf. Auch sehr nett, das.

Samstag, 20. Oktober 2007

Gleiswechselbetrieb

Definition: Wenn kurz vor der geplanten Abfahrtzeit eine Durchsage kommt, dass der Zug den man erreichen möchte heute ausnahmsweise von Gleis 9 statt von Gleis 7 fährt, dann setzt sich meist recht hastig die Ladung von drei Triebwagenzügen in Bewegung und drängt die Stufen hinunter durch die A-Passage nach links und die Treppe zum Bahnsteig an Gleis 9 wieder hoch. Das ist Gleiswechselbetrieb.

Wegen einem hoffnungslos überfülltem Hauptbahnhof, also jetzt zugtechnisch gesehen, kam es gestern wieder zu einer solchen Aktion. Menschenmassen drängen sich durch 2 Treppenaufgänge auf einen anderen Bahnsteig. Der Hauptbahnhof war gestern so voll, dass in vielen Gleisen gleich 2 Züge standen die abgefertigt wurden. Entsprechen viele Fahrgäste warteten auch auf den Bahnsteigen.

Insgesamt hatten wir mit unserem Zug gut 15 Minuten Verspätung. So muss das Wochenende beginnen.

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Richtig voll...

...wird es zum Beispiel dann, wenn ein Zug mitten im Berufsverkehr soviel Verspätung hat, dass er plötzlich in der Fahrplanlage des darauf folgenden Zuges fährt. Die Regionalbahn die laut Plan um 16h51 an West in die Eifel fahren soll kam erst um 17h07 an. Der für dann geplante Express in die Eifel entsprechend später.

Der erste Zug hat also nicht nur die Fahrgäste an Bord die genau diesen Zug wollten, es sind auch noch die mit drin, die den nächsten auf dem Plan hatten.

Es war richtiges Tube-in-london-um-17h00-fahren-feeling. Warm, kuschlig, keine Sauerstoff und natürlich das Bitten des Fahrers man möge aus den offenen Türen zurücktreten. Gut, sowit das irgendwie möglich war.

"Stand clear of the closing doors".

Mittwoch, 10. Oktober 2007

Frei Schnauze

Die Lokfahrer lassen sich oft von ihrer Verärgerung über das blöde Pendlervolk zu eigenene Ergänzungen hinreißen die sie dann in ihrem Heimatdialekt über die Ansageanlage verlauten lassen. So auch heute. Nach längerer Standzeit in Süd sprach's in tiefstem Rheinlanddialekt: "Bitte aus den offenen Türbereischen zurücktreten. Sons stehma morgen früh noch hier."

Dienstag, 9. Oktober 2007

Seltener Besuch im Bus

Heute Morgen in 869er, der während der Schulzeit um 8:00 Uhr nochmal verstärkt wird, hat sich heute Morgen tatsächlich ein Kontrolleurspärchen verirrt.

Und ausgerechnet heute war das nicht ein klassischer Linienbus, sondern ein normaler Reisebus der keinen Fahrkartenautomat hatte und auch der Fahrer schien offensichtlich nichts Fahrkartenähnliches an Bord zu haben.

Jedenfalls konnten so alle zeitkartenlosen Mitfahrer eine Runde umsonst fahren. Also widmenten die Kontrollis den Zeitkarteninhabern und steckten jede einzelne in ihren Gameboy.

Mit Schülerkarten gabs offentsichtlich Probleme. Die konnte ihr Handcomputer nicht lesen. Also mussten die 5 Schüler die im Buis saßen alle den Ausweis zücken und den Ks versprechen zum SVE Büro zu laufen um die Karten überprüfen zu lassen.

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