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Donnerstag, 13. September 2007

Sich selbst im Weg stehen

Mir wird es ja schon selber langweilig, aber heute früh muss ich wieder meine beiden Top-Themen vorkramen.

Gleich in Büllesheim sprach's wieder von der Decke mit genervter Stimme: "Bitte aus den offenen Türen zurücktreten."

Ich lukte, am rechten Fenster sitzend nach draussen und bemerkte am anderen Triebwagen einen halben Menschen. Also, ein Bein im Zug und ein Bein auf dem Bahnsteig. Nach ein paar Sekunden sprangs dann raus und lief zu dem Triebwagen in dem ich saß.

Der Mann kam rein, trug eine für seinen Berufsstand typische Tasche und ein graues Fahrkartenverkaufsundkontrollierundausdruckundallesmöglichegerät.

"Guten Morgen, die Fahrscheine bitte." sprach es und versah seinen Dienst.

Mittwoch, 12. September 2007

Pünktlich!

Ich will ja nur über die kleinen Sachen schreiben die im Pendleralltag ungewöhnlich und bemerkenswert sind. Heute gab es wieder eine Aussergewöhnliche Begebenheit:

RE 12087 war pünktlich in West um das Pendlervolk nach Hause zu bringen.

Etwas getrübt wurde das Glücksgefühl durch die Tatsache, dass statt 3 Wagen nur 2 Wagen angefahren kamen.

Montag, 10. September 2007

Bomben basteln?

Irgendwas liegt wohl da vorne rum. Ein älteres Ehepaar setzt sich zwei Reihen vor mich hin. Sie guckt und steht auf geht nach vorne. Bückt sich und schaut ganz neugierig. Die kommt zurück und der Ehemann schüttelt nur den Kopf und blickt auf den Boden. "Man muss doch schauen was da ist. Ist heute ja alles nicht mehr so einfach." Ein junger engagierte Mitfahrer, 30+, springt auf und ruft: "Sie haben völlig recht, ich laufe vor zum Fahrer."

Der aber, im anderen Triebwagen sitzend, schloss die Türen und fuhr los. Nunja. Pech gehabt. Der junge 30+ Mann (Brillenträger, alternativer Kreuzberg-Look) traut sich mutig nach vorne zu "der Sache". Es sind wohl zwei Plastiktüten, wie ich mitbekomme. Er öffnet todesmutig die eine und spricht erleichtert: "Aha. Mein geschulter Vaterblick sagt mir sofort - das sind Bastelsachen."

Ein echter Profi.

Getarnte Kontrolle im Zug

Irgendwie scheint sich das Kontrolleursthema zu einem Dauerbrenner zu entwickeln. Aber im Moment passiert echt sonst nix erwähnenswertes. Wobei genau das ja eigentlich genau den Reiz beim bloggen ausmacht? Nunja. Back to the topping, wie der Deutsche sagt: Kontrolle im Zug.

Dieses mal durch zwei ganz ausgefuchste Exemplare. Sie sassen bereits im Triebwagen, schräg links von mir in einer Vierersitzgruppe zwei Reihen weiter. Ihre Fahrkarten-Lese-Gameboys aber so deponiert, dass man dieses im allgemeinen sichere Kontrolleurs-Erkennunsmerkmal nicht wahrnehmen konnten. Das Bähnchen ist auch noch 2 Stationen gefahren bis die Jungs aufsprangen und ihrern Spruch aufsagten: "Zugestiegene bitte die Fahrkarten".

Ich habe erstmal garnicht reagiert sondern in meiner Zeitung weitergelesen und versucht eins dieser Scheiss Sudokos zu lösen. An mir ging der eine Kontrollmann dann auch bis zu meinem Endbahnhof noch zweimal mit dem "Zugestiegene bitte die Fahrkarten"-Spruch vorbei. Ich habe ihn einfach ignoriert. Und er mich auch.

Ob das an meinem Rucksack lag?

Freitag, 7. September 2007

Komplette Bandbreite

Heute bin ich mit einem RE am späten Vormittag gefahren. Was soll ich sagen, voll bis auf den letzten Platz. Schulklassen - offensichtlich. Andauern rennt wer auf Klo. Andauernd steht wer in den Türen, sodass die nette Lokführerin an je-der-ver-damm-ten Haltestation zum Mikro greifen musste um die Bitteausdentürenzurücktretenbitte zu äußern. Nerv.

Kontrolleure an Bord! Gleich zwei auf einmal die in Zivil den Triebwagen abschreiten. Müssen die Burschen sich eigentlich nicht Ausweisen? Gut, man erkennt sie an ihrem Lesegerät. Aber dann hol ich mir nen alten Tischrechner in dunkelgrau und ziehe auch als Kontrolleur durch. Ich glaube beim nächsten Mal möchte ich zuerst mal einen Dienstausweis sehen *hähähä

Mittwoch, 5. September 2007

Kontrollör

Kurz und schmerzlos: Ein (kostümierter) Fahrkartenkontrolleur war an Bord. Mehr ist nicht passiert.

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