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Mittwoch, 5. Juli 2023

The Cog - Mit der ältesten Zahnradbahn der Welt auf den Mount Washington

Heute ging es für mich per Bergbahn ⛰🚂 hoch hinaus auf den höchsten Berg der US-Ostküste: Mount Washington in den White Mountains im Nordwesten von New Hampshire.

Hinweise zur Buchung

Eine Retourfahrkarte mit einem Zug, der von einer Diesellok geschoben wird, kostet stolze $84 ($79 Ticket plus $5 Zahlungsgebühr und Kinderfahrkarten kosten nur $56) - aber bevor ich da hoch und runter laufe, gönne ich mir die Tour mit der Bahn einfach mal. 

Immerhin kommt die Fahrkarte mit einer Platzreservierung - man kann sich also eine Fahrt suchen, in der die Plätze vorne links im Waggon noch frei sind - genau da habe ich gegessen. Zum Fotografieren und Filmen auf der Bergfahrt die besten Plätze im Zug.

Wenn man mit einem Zug der per Dampflok auf den Berg fährt fahren will, kostet die Fahrt noch mehr. Ich persönlich würde aber sagen, dass das Unsinn ist - im Wagen drin spürt man keinen Unterschied, egal welche Lok gerade schiebt. Die Dampflok sieht einfach von aussen am besten aus. Und an der Strecke stehen und Fotos machen kostet nichts extra. Wenn man seinen Ausflug gut plant, kann man mit einem Zug zur Bergstation fahren, der da ist, bevor sich eine Dampflok auf den Weg macht. Dann hat man oben einen tollen Blick auf die Einfahrt des Dampfrosses in die Bergstation.


So wird die Bahn 2023 betrieben

Der Betriebsablauf ist bemerkenswert - es sind immer 3 Züge in eine Richtung gleichzeitig unterwegs, und zwar im Abstand auf Sicht. Nach dem ersten Drittel der Fahrt gibt es eine Ausweiche an der die drei bergwärts fahrenden Züge warten müssen, bis die drei talwärts fahrende Züge vorbei sind. Erst dann geht die Fahrt zum Gipfel weiter.

In der Ausweiche, die auch den Bahnhof Waumbek Station einschliesst, steht talseits ein Wasserturm, an dem die Dampfloks - die etwa 2x täglich den Berg hoch keuchen - Wasser fassen müssen. An der Bergstation gibt es dafür keine Möglichkeit.

Zugbegegnungen früher und heute

Früher gab es keine Ausweichstelle mit zwei Weichen und zwei Gleisen wie sie heute existiert.

Zunächst war es so, dass zwei Züge jeweils auf der Hälfte (einer Talstation <-> Mitte und ein anderer Mitte <-> Bergstation) der Strecke gependelt sind und die Fahrgäste unterwegs von einem Zug in den anderen umsteigen mussten. 

Später dann führten Stichgleise von der Strecke ab, in die der bergab fahrende Zug eingefahren ist und dort gewartet hat bis der bergauf fahrende Zug vorbei ist um dann wieder rückwärts auf die Strecke zu fahren, die Talfahrt fortzusetzen. Zudem waren alle Weichen auf der Strecke handbedient.

Quelle: Eisenbahnromantik - 2. Ausweichstelle "Skyline"

Quelle: Eisenbahnromantik - 1. Ausweichstelle "Waumbek"


Heute funktioniert das elektro-hydraulisch per Knopfdruck und der Bremser im Zug kann sich auf das Bremsen und Touristen unterhalten konzentrieren.

In den Wintermonaten finden die Zugfahrten zudem nur bis zur Waumbek Station am Wasserturm statt, das Wetter auf dem Gipfel ist zu dieser Jahreszeit nicht touristenfreundlich genug.

Halfway House und Penny Rock

Kurz vor der Attraktion "Jacobs Ladder", dem grössten Gerüstpfeilerviadukt (Trestle) der Strecke, gibt es noch zwei bemerkenswerte Stellen: Zum Einen, das "Halfway House" - das eben genau die Hälfte der Strecke markiert und zum Andere "Penny Rock". Am Penny Rock haben die Lokführer damals einen "Glückspenny" abgeworfen, da sie grossen Respekt vor der Überfahrt über Jacobs Ladder hatten, und so mit diesem abergläubigen Ritual dafür sorgen wollten, dass sie mit dem Zug heil am Gipfel ankommen.


Zurück ins Tal

Wenn an der Bergstation alle Fahrgäste raus sind, werden die Gäste der vorherigen Fahrt aufgenommen, und die Züge machen sofort wieder Kehrt ins Tal. Man muss seine Fahrkarte auch für die Talfahrt bereit halten und darf (soll?) nur den Zug nehmen, der nach einer Stunde Gipfelaufenthalt wieder runter fährt. In diesem Zug ist dann auch die Platzreservierung garantiert.

Ich kann mir vorstellen (ohne es zu Wissen!), dass man auch einen späteren Zug nach unten nehmen darf, soweit in dem Wagen noch Sitze frei sind.




Hunger, Pipi, Durst


Sowohl in der Talstation als auch in der Bergstation gibt es Toiletten, einen Souveniershop und ein Restaurant. Im Zug selber gibt es keine Möglichkeit einem natürlichen Bedürfnis nachzukommen, die 60min Fahrt sind gleichzeitig strikte Pinkelpause. In den Zügen darf man Essen und Trinken allerdings ist Alkohol verboten. Es kann überall mit allen gängigen Kreditkarten oder natürlich Bargeld bezahlt werden.

Eine Dampflok macht sich bereit

Als wir wieder unten ankamen, hat sich gerade eine Dampflok in die Dreierbande einsortiert um die nächste Tour als dritte Einheit bergwärts zu bestreiten:





Video

Ich habe zwei Videos - einmal einen Vlog über die Tagestour und dann nochmal ein unmoderiertes 360° Video das die Fahrt von Jacobs Ladder bis zur Bergstation zeigt.







Montag, 26. Juni 2023

Folger Treffen in New York City

Es ist mit immer eine wirklich grosse Freude, die Menschen hinter den Kommentaren auf YouTube, hier im Blog oder bei Instagram zu treffen. Heute habe ich mich mit Jens und seinem Sohn Miguel im Stout am Grand Central auf ein paar Gläser Bier zusammen gesetzt und wir haben ein paar Stunden tolle Gespräche geführt.

Die beiden sind zum dritten Mal in New York und sind immer noch von der Stadt fasziniert - toll, dass Ihr Euch ein wenig Zeit genommen habt, um mit mir ein Bierchen zu zischen!

Icke, Miguel und Jens

Wenn ihr die beiden auf ihrem Weg durch New York begleiten wollt:

Jens' Insta und YouTube-Kanal

Miguel's Insta


Freitag, 23. Juni 2023

Neue Anzeigen LIRR und MNRR

Nachdem im untersten Untergeschoss nun die LIRR ein- und ausgeht bzw. fährt, hat man in der Halle oben auch Abfahrt-Screens der LIRR-Züge angebracht. 

Links: LIRR, rechts: MNRR


Metro North mit Tabellen ihrer 3 Linien die sie aus dem Terminal heraus betreiben und LIRR mit jeweils den nächsten Zügen die auf ihren 8 Linien, die sie aus dem Terminal heraus anbieten.


Zu den Gleisen der LIRR ist es von hier ein recht weiter Weg, den in 4 Minuten auf Gleis 203 abfahrenden Zug wird man nicht mehr erwischen!



Mittwoch, 14. Juni 2023

Mit dem Zug von Grand Central Madison zum Terminal 1 am JFK

Mittlerweile ist der Zugbetrieb am Grand Central Madison (GCM) vollständig in das Netz der Long Island Railroad (LIRR) integriert und die Shuttle-Züge zwischen GCM und Jamaica eingestellt. Man kann jetzt etwa alle 5 Minuten einen Zug vom GCM nehmen der einen via Jamaica und dem AirTrain zum Flughafen JFK bringt. Ich war Verwandtschaft zum Flughafen einsammeln und habe die Fahrt von GCM zum Terminal 1 am JFK mal dokumentiert. 

Einen Ausschnitt, die Fahrt mit dem AirTrain in Echtzeit, habe ich ja bereits hier gezeigt. Jetzt gibt es das vollständige Video beginnend an der Uhr im Grand Central Terminal (GCT) bis zur Ankunftshalle am Terminal 1 des JFK. Ich habe Kapitelmarken in das Video eingefügt, falls ihr Euch nicht mein Geseier anhören und Euch nur die Zugfahr-Teile rauspicken wollt :)




Montag, 5. Juni 2023

Zug 8835 nach Poughkeepsie

Vom Schiff aus hat man einen super Blick auf die beiden Bahnstrecken, links und rechts des Hudson River. Einen Zug, der von Grand Central Terminal kommend nach Poughkeepsie unterweg war, habe ich hier kurz gefilmt nachdem er den Bahnhof Peekskill verlassen hat und in den Anthony's Nose Tunnel verschwindet.



Dienstag, 30. Mai 2023

JFK AirTrain - Fahrt von Jamaica zum Terminal 8

Heute bin ich zum JFK und habe Verwandtschaft am Terminal 1 abgeholt - da das Terminal im Moment um- und abgebaut wird und der AirTrain Halt am Terminal 1 nicht mehr existiert - zumindest für die kommenden 6 Monate - muss man im Moment umständlich und zeitraubend mit einem Shuttlebus zwischen Terminal 1 und dem AirTrain Halt am Terminal 8 hin und her fahren.

Ich hab also die $17.50 investiert um meine Leute vom Flughafen abzuholen und sie ein wenig durch das Chaos am JFK durchzulotsen.

Auf der Fahrt von Jamaica zum Terminal 8 haben ich einfach und kommentarlos meine Kamera vorne rausgehalten und so die Fahrt aus der "Lokführerperspektive" festgehalten. Und das, obwohl es gar keinen Lokführer gibt! Der Zug fährt ferngesteuert.


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