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Mittwoch, 27. Juni 2012

Bahnhofsumbau Peekskill

Nach einem morgentlichen Termin in Peekskill habe ich heute den Zug nach New Tork City hier bestiegen. Der wegen eines Yankee-Spiels und der damit verbundenen hochen Fahrgastlast etwas verspaetete Zug liess mir ein paar Minuten Zeit ein paar Bilder von der Baustelle "Peekskill Station" zu machen.

Provisorischer Bahnsteig am Gleis 1, suedliches Ende des Bahnhofs 
Gleis 4, eines von insgesamt 3 Gleisen mit Bahnsteig. Dieses Gleis ist ein Kopfgleis und kann nur aus Richtung NYC. befahren werden. Im normalen Betriebsablauf sollte es aber keine Verwendung finden. In Peekskill enden oder beginnen planmaessig keine Zuege.

Blick vom Bahnsteig 2 auf die Gleise 1 und 2. Links der sich in Renovierung befindende Bahnsteig 1 mit dem nicht ueberdachten Behelfsbahnsteig dahinter.

Blick von der gleichen Position nur in die andere Richtung. Die Fussgaengerueberfuehrung wird ebenfalls neu gemacht.

Blick auf den Hudson River (mit der Fussgaengerbruecke im Ruecken). Man kann es kaum erkennen, aber auf der anderen Flussseite schlaengelt sich ein Gueterzug ueber die "River Line" in Richtung New Jersey.

Kranplaetze muessen verdichtet sein...

Und da kommt auch schon mein Zug angefahren. Mit einem vernuenftigen Objektiv kann man von hier sicher ganz nette Fotos machen.

Wie schon eingangs erwaehnt war heute eine Yankees Spiel und da die Hudson Line eine Haltestelle am Stadion hat, sind die Zuege an Spieltagen immer gut besucht. So auch mein Zug (10.14 ab Peekskill) heute frueh. Das Spiel war um 1 Uhr Nachmittags.


Freitag, 22. Juni 2012

Feierabend

Wieder einmal ein paar aus dem Zug heraus geschossene Bilder auf der Fahrt nach Hause...




Mittwoch, 20. Juni 2012

Blogtipp: I ride the Harlem Line

Emily - die sich selber "Cat Girl" nennt - pendelt nicht nur regelmaessig mit Zuegen der MTA auf der Harlem Line, sie fotografiert auch und hat sich selbst zur Aufgabe gemacht alle Bahnstationen im Netz der MTA auf ihre SD-Karte zu bannen und die schoensten Bilder in Ihrem Blog zu zeigen. Sie nennt es "The Metro-North Panorama Project". Angefangen auf ihrer Stammstrecke, der Harlem Line, hat sie zunaechst einen grossteil der Bahnhoefe auf der New Haven Line abgelichtet. Seit ein paar Tagen ist sie nun auf der Hudson Line angekommen.

Neben aktuellen Fotos zeigt sie auch viele historische Bilder, Fahrplaene und andere Eisenbahndevotionalien.

Der Blog "I ride the Harlem Line" verdient es, dass ihm ein paar Stunden Aufmerksamkeit widmet. Mit viel Sachverstand und einem wundervollen Blick fuers Detail zeigt uns Emily ihre Sicht auf die Eisenbahnwelt um New York City.








Donnerstag, 7. Juni 2012

Wasser fliesst nach unten

Vor einiger Zeit habe ich gefragt, warum die Wasserrinne am neuen Pendlerparkplatz in Cortlandt so ist, wie sie ist. (Laeuft das Wasser hier bergauf?)

Hier nun des Raetsels Loesung:

Snow Emergency Area

Im Winter ist es verboten die oberen Parkplaetzen zu nutzen. Hier wird der Schnee von den uebrigen Parkflaechen hingeschoben und zu grossen Schneebergen aufgetuermt.

Und damit das Schmelzwasser nicht ueber den gesamten Parkplatz fliesst um da u.U. nochmals zu gefrieren und eine gefaehrlich Eisschicht zu bilden, gibt es diese - auf den ersten Blick unsinnig erscheinenden - Wasserrinnen so weit oben auf dem Parkplatz.

Steht ja auch auf dem Schild: eine "tau-weg-Zone".


Montag, 4. Juni 2012

Clipping: ice-treff.de empfiehlt fahrbier.de

Im Forum ice-treff.de wird man auf mein kleines, feines Blog aufmerksam.

Scheiss Deutsche Bahn - oder doch nicht?

Angeregt durch ein Posting im Denkfabrikblog, habe ich mich ebenda zu einem etwas ausschweifenderen Kommentar hinreissen lassen:

Ein kurzer Abriss: Bahn so grundsätzlich hier und daheim


... ja was sagt man dazu. Da wuehle ich meinem fast 6 Jahren umfassenden Bahnblog herum, und ich finde auf anhieb nur eine Geschichte die ein etwas positiveres Licht auf die Deutsche Bahn wirft. (http://www.fahrbier.de/2009/06/lob-den-kundenservice-ruckgabe.html). Wobei, einen durchaus unterhaltsamen Faktor haben der eine oder andere mit “Ansagen” gelabelte Eintrag ja schon irgendwie (http://www.fahrbier.de/search/label/Ansagen).

Was ich allerdings sagen kann – nachdem ich viele Kilometer auf deutschen Schienen in deutschen Zügen zurückgelegt habe und danach den Nahverkehr in und um New York erlebe – ist: Bei der DB geht es eigentlich so schlimm gar nicht zu. Allein die Qualität der Fahrzeuge und Schienenwege: Es liegen Welten dazwischen. Hier: Es wackelt, quietscht und schaukelt alles. Man kann arbeiten im Zug im Prinzip vergessen. Da sind die alten Silberlinge und Umbauwagen mit einer 211 vorne dran vor 25 Jahre ruhiger und angenehmer gefahren, in denen ich auf dem Schulweg die Hausaufgaben von Mitschülern klonte.
Und sowas schickes wie einen IC mit Bistrowagen oder gar einen ICE mit Restaurant sucht man hier vergeblich. Also ich meine jetzt zum Pendeln – die AMTRAK hat sowas schon, aber damit pendelt hier kaum jemand weil die die richtig weiten Strecken zurueck legen und auch mal 24 Stunden lang unterwegs sind.

Weitere Vorteile: Das Bahnhfahren in Deutschland ist viel günstiger, Fahrpläne sind aufeinander abgestimmt, es gibt Verkehrsverbünde mit einheitlichem Tarifangebot in den Ballungszentren. Hat man hier nicht so richtig. Für den Weg zur Arbeit brauche ich 2 Monatskarten. Eine für den Regionalverkehr der mich in die Stadt und eine für die U-Bahn die mich vom Hauptbahnhof aus weiter bringt. Ich gebe hier für das Pendeln im Monat fast soviel aus, wie ich in Deutschland für monatlich die BC100 bezahlt habe.

Mit dem Abstand den ich in den vergangenen knapp 2 Jahren zur DB habe, kann ich eigentlich nur positive über das Zugfahren in Deutschland berichten. Das System ist sehr gut und trotz seiner Komplexität hat man es ziemlich gut im Griff.

Die New Yorker MTA mag viele 10.000 Menschen am Tag sicher und pünktlich nach Hause oder in die Stadt bringen, aber das scheint mir Eisenbahnlogistisch keine grosse Kunst zu sein. Am Grand Central Terminal verkehren nur 3 Linien die sich mehr als 70 Gleise teilen. Der Koelner Hauptbahnhof dagegen hat 11 Gleise und neben den S-Bahnen fahren dort auch Regionalbahnen und noch der Fernverkehr gleichzeitig ab. Und alles funktioniert überwiegend reibungslos. Auch hier kann man erstmal nur sagen, dass die Bahn sooo schlecht nicht sein kann.

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