sprach's im Zug als wir am ersten großen Taktknoten ankommen. Der Zug steht noch nicht ganz, da hört man schon von draußen ein dumpfes Erzählen durch die Druckkammerlautsprecher tönen. Die "örtliche Ansage" ist bereits in vollem Gange.
Eventuell sagt man ja sogar wichtige Sachen insbesondere für ortsunkundige Mitfahrer. Aber wenn man dann den Bahnsteig erreicht, machts bratzel-knacks und der Ansager ist durch mit seinem Text.
Für wen hat er oder sie jetzt eigentlich all die netten Sachen erzählt?
Das ist übrigens immer so, und kein einmaliger Vorfall. Selbst die Profis am Kölner Hbf und auch die digitale Frau in Düx sind meist zu früh dran mit ihrem Text.
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Montag, 20. August 2007
Kon-troll-ör
Der Zug ist bis auf den letzten Platz besetzt, im Gang steht das Pendlervolk hört Musik, liest Zeitung, schwitzt vor sich hin, nestelt an der Fahrkarte rum, will nach Hause - und das ohne weitere Unannehmlichkeiten. Der Zug ist einfach voll und an den 4 Kölner Stationen die wir anfahren schieben sich immer mehr Heimfahropfer in den Zug und knautschen die Fahrgäste im unklimatisierten Triebwagen zusammen.
Abfahrt aus Süd, kurz vor der Abzweigung in die Eifel da ist eine gut spürbare Weiche, wegen der es einen schönen Ruck gibt, sieht man die Abteiltür am anderen Wagenende aufgehen und ein Schaffner macht sich auf den Weg die Karten zu kontrollieren.
Ein kleiner, pflichtbewußter Fahrkarten-Troll der sich wie durch ein Nadelör durch die schwitzenden Massen hindurch will und alles mit deiner Zange stempeln will was er zu beißen kriegt.
Nerv.
Abfahrt aus Süd, kurz vor der Abzweigung in die Eifel da ist eine gut spürbare Weiche, wegen der es einen schönen Ruck gibt, sieht man die Abteiltür am anderen Wagenende aufgehen und ein Schaffner macht sich auf den Weg die Karten zu kontrollieren.
Ein kleiner, pflichtbewußter Fahrkarten-Troll der sich wie durch ein Nadelör durch die schwitzenden Massen hindurch will und alles mit deiner Zange stempeln will was er zu beißen kriegt.
Nerv.
Freitag, 17. August 2007
RB 11175 - schon wieder zu spät
Das Wochenende ist bereits mit zwei Flaschen Pre-Fahrbier eingeläutet, ich sitze in einem normal gefüllten Zug in Richtung Heimat auf einem dieser Notklappsitze direkt an den Türen.
Schön Musik hören, Augen zu aber dennoch darauf bedacht, dass ich meine lange Gräten nicht zu sehr in den Gang strecke damit die übrigen Fahrgäste nicht über mich drüber steigen müssen.
Die ersten Haltestellen an dieser Strecke sind im übrigen in Fahrtrichtung links und ich habe rechts gesessen.
Nungut, es kam wie es kommen musste. Die erste Haltestelle mit Fahrgastwechsel rechtsseitig. Ich hab's spätestens an der Portion Frischluft bemerkt die mir ums Näschen weht. Augen kurz auf und gerade hingesetzt, so dass die Leute rein und raus konnten.
Nachdem alle Fußgänger weg waren merkte ich, dass es nicht weiter ging. Die Tür war auf und wir standen schon fast eine Minute blöd rum. Aber egal. Es war Wochenende, ich hörte Musik, hatte einen Sitzplatz und da war Frischluft.
Plötzliche stand der Zugfahrer draussen an der Tür und fuchtelte wild mit den Armen. Ich satz, trotz angezogener Beine wohl immer noch im Sicherheitsbereich der Tür, sodass der arme Kerl sie nicht zu machen konnte. Es ging also nicht weiter. Er hat wohl auch schon eine (von mir auf anderen Fahrten oft gehörte) Durchsage "Bitte von den offenen Türen zurücktreten" gemacht. Nun gut, hab' nKopfhörer aufgehabt, nix gehört.
Aber alles nicht so tragisch, niemand verletzt und nach weniger als 2 Minuten gings auch weiter nach Hause - ins Wochenende.
PS: Lieber Personenschaden von gestern: Du siehst, man kann auch eine Verspätung verursachen ohne sich weh zu tun!
Schön Musik hören, Augen zu aber dennoch darauf bedacht, dass ich meine lange Gräten nicht zu sehr in den Gang strecke damit die übrigen Fahrgäste nicht über mich drüber steigen müssen.
Die ersten Haltestellen an dieser Strecke sind im übrigen in Fahrtrichtung links und ich habe rechts gesessen.
Nungut, es kam wie es kommen musste. Die erste Haltestelle mit Fahrgastwechsel rechtsseitig. Ich hab's spätestens an der Portion Frischluft bemerkt die mir ums Näschen weht. Augen kurz auf und gerade hingesetzt, so dass die Leute rein und raus konnten.
Nachdem alle Fußgänger weg waren merkte ich, dass es nicht weiter ging. Die Tür war auf und wir standen schon fast eine Minute blöd rum. Aber egal. Es war Wochenende, ich hörte Musik, hatte einen Sitzplatz und da war Frischluft.
Plötzliche stand der Zugfahrer draussen an der Tür und fuchtelte wild mit den Armen. Ich satz, trotz angezogener Beine wohl immer noch im Sicherheitsbereich der Tür, sodass der arme Kerl sie nicht zu machen konnte. Es ging also nicht weiter. Er hat wohl auch schon eine (von mir auf anderen Fahrten oft gehörte) Durchsage "Bitte von den offenen Türen zurücktreten" gemacht. Nun gut, hab' nKopfhörer aufgehabt, nix gehört.
Aber alles nicht so tragisch, niemand verletzt und nach weniger als 2 Minuten gings auch weiter nach Hause - ins Wochenende.
PS: Lieber Personenschaden von gestern: Du siehst, man kann auch eine Verspätung verursachen ohne sich weh zu tun!
Gleich 6 auf einmal...
Wochenende! Ich stehe in West und warte aufnzuch. Ich beobachte ja oft in West den einen oder anderen Zeitgenossen der da sitzt, Kamera ummen Hals und immer wenn ein Zug vorbei kommt wird der fotografiert. West scheint ein begehrter Fotobahnhof zu sein.
Aber heute waren 6 Fotoleute gleichzeitig da und haben alles auf Zelleleut gebannt was auf Schienen daher kam.
Freaks.
Aber heute waren 6 Fotoleute gleichzeitig da und haben alles auf Zelleleut gebannt was auf Schienen daher kam.
Freaks.
Donnerstag, 16. August 2007
RE 12087 Personenschaden
Hätte die Person geahnt, dass sie sich nicht nur ins Jenseits katapultiert sondern mir auch noch einen abendlichen Spaziergang aufnötigt?
Der 12078 wurde als unbestimmt verspätet angesagt. Gut, nicht zu ändern. Man kann's der Bahn nicht vorwerfen wenn sich da wer vor wirft. Bin ich halt noch zu einem Fahrbier im stehen losgezogen und habe dann die nächste Bahn genommen. Die war auch noch etwa 20 Minuten zu spät und mit derart vielen Leuten besetzt, dass sie kaum vom Fleck kam. Jedenfalls fuhr mir am Zielort der letzte Bus raus zum heimatlichen Anwesen vor der Nase weg. Also hieß es 2km laufen.
Der 12078 wurde als unbestimmt verspätet angesagt. Gut, nicht zu ändern. Man kann's der Bahn nicht vorwerfen wenn sich da wer vor wirft. Bin ich halt noch zu einem Fahrbier im stehen losgezogen und habe dann die nächste Bahn genommen. Die war auch noch etwa 20 Minuten zu spät und mit derart vielen Leuten besetzt, dass sie kaum vom Fleck kam. Jedenfalls fuhr mir am Zielort der letzte Bus raus zum heimatlichen Anwesen vor der Nase weg. Also hieß es 2km laufen.
Mittwoch, 8. August 2007
Der Sudokumann
Den gibt es bestimmt überall. Der unscheinbare Mensch mit Stift und Sudokurätsel auf den Knien. Natürlich habe ich auch einen auf meiner Route. Sogar Morgens und Abends. Er sieht aus wie ein Religions- oder Geschichtslehrer. Steht am Bahnsteig, steigt ein, setzt sich, Tasche aufn Schoss, Bleistift raus, Radierer raus und ein paar A4 Blätter mit selbst ausgdruckten Sudokos.
PS.: Ich war auch einen Zeit lang (2 Wochen?) mal ein Sudokumann. Aber ich war's recht schnell leid mit diesen komischen Rätseln.
PS.: Ich war auch einen Zeit lang (2 Wochen?) mal ein Sudokumann. Aber ich war's recht schnell leid mit diesen komischen Rätseln.
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