RB11171 war dabei mich in den wohlverdienten Feierabend zu bringen. Mal wieder in Erftstadt gab's einen kleinen, unbedeutenden Zwischenfall. Diesmal wollten aber die Türen garnicht erst aufgehen. Am letzten Freitag gingen sie ja aus bekannten Gründen nicht zu ;).
Schon viele Kilometer vor einem Bahnhof bilden sich ja bekannterweise im Zug vor den Ausgängen die Pendlertrauben aussteigewilliger Mitfahrern. So auch heute. Letztendlich kamen wir dann am Bahnsteig zum Stehen und die am vorderen Ende der Pendlertraube stehenden Menschen drücken auf den Türöffner. Etwa 5 Sekunden lang passierte nichts. Dann setze der Pendlertraubenwechsel ein. Wie bei "1,2 oder 3" - die Aussteigewilligen mischten sich neu an anderen Türen. Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn die Tür aufgeht. :D
Immer noch nichts. Mittlerweile sind kostbare 30 Sekunden verstrichen. Die ersten ungeduldsgeplagten Pendler fangen an zu lamentieren. Die Luft wird stickig. Die Stimmung scheint zu kippen.
Doch da, das erlösende grüne Licht an der Türöffnerknöpfen. Es kann ausgestiegen werden.
Da hat sich der Lokfahrer einen Fauxpas erlaubt. 45 Sekunden gewartet bevor man raus kam aus dem roten Gefährt. Frechheit :)
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Dienstag, 21. August 2007
Zivilstreife
Noch lange bevor ich professioneller Pendler wurde und nur gelegentlich die Bahn genutzt habe, habe ich die These aufgestellt, dass sich Schwarzfahren lohnt. Die 5 Mal pro Quartal in denen ich im Zug nach Köln bin kam irgendwie nie ein Kontrolleur.
Nungut, jetzt bin ich seit gut einem Monat auf dem Gleis und irgendwie habe ich das Gefühl, dass es recht viele Fahrten gibt auf denen auf einmal jemand aufspringt und meine Fahrkarte sehen will.
Um jetzt mal eine statistische Betrachtung des ganzen zu machen und meine These entweder zu widerlegen oder zu untermauern, nutze ich diesen kleinen Blog dazu die Kontrollgänge der Zivilschaffner zu protokollieren.
Also, heute morgen in der RB 11158 gab's zwei Kontrolöresse.
Nungut, jetzt bin ich seit gut einem Monat auf dem Gleis und irgendwie habe ich das Gefühl, dass es recht viele Fahrten gibt auf denen auf einmal jemand aufspringt und meine Fahrkarte sehen will.
Um jetzt mal eine statistische Betrachtung des ganzen zu machen und meine These entweder zu widerlegen oder zu untermauern, nutze ich diesen kleinen Blog dazu die Kontrollgänge der Zivilschaffner zu protokollieren.
Also, heute morgen in der RB 11158 gab's zwei Kontrolöresse.
Montag, 20. August 2007
"Achten Sie bitte auf die örtlichen Ansagen am Bahnhsteig..."
sprach's im Zug als wir am ersten großen Taktknoten ankommen. Der Zug steht noch nicht ganz, da hört man schon von draußen ein dumpfes Erzählen durch die Druckkammerlautsprecher tönen. Die "örtliche Ansage" ist bereits in vollem Gange.
Eventuell sagt man ja sogar wichtige Sachen insbesondere für ortsunkundige Mitfahrer. Aber wenn man dann den Bahnsteig erreicht, machts bratzel-knacks und der Ansager ist durch mit seinem Text.
Für wen hat er oder sie jetzt eigentlich all die netten Sachen erzählt?
Das ist übrigens immer so, und kein einmaliger Vorfall. Selbst die Profis am Kölner Hbf und auch die digitale Frau in Düx sind meist zu früh dran mit ihrem Text.
Eventuell sagt man ja sogar wichtige Sachen insbesondere für ortsunkundige Mitfahrer. Aber wenn man dann den Bahnsteig erreicht, machts bratzel-knacks und der Ansager ist durch mit seinem Text.
Für wen hat er oder sie jetzt eigentlich all die netten Sachen erzählt?
Das ist übrigens immer so, und kein einmaliger Vorfall. Selbst die Profis am Kölner Hbf und auch die digitale Frau in Düx sind meist zu früh dran mit ihrem Text.
Kon-troll-ör
Der Zug ist bis auf den letzten Platz besetzt, im Gang steht das Pendlervolk hört Musik, liest Zeitung, schwitzt vor sich hin, nestelt an der Fahrkarte rum, will nach Hause - und das ohne weitere Unannehmlichkeiten. Der Zug ist einfach voll und an den 4 Kölner Stationen die wir anfahren schieben sich immer mehr Heimfahropfer in den Zug und knautschen die Fahrgäste im unklimatisierten Triebwagen zusammen.
Abfahrt aus Süd, kurz vor der Abzweigung in die Eifel da ist eine gut spürbare Weiche, wegen der es einen schönen Ruck gibt, sieht man die Abteiltür am anderen Wagenende aufgehen und ein Schaffner macht sich auf den Weg die Karten zu kontrollieren.
Ein kleiner, pflichtbewußter Fahrkarten-Troll der sich wie durch ein Nadelör durch die schwitzenden Massen hindurch will und alles mit deiner Zange stempeln will was er zu beißen kriegt.
Nerv.
Abfahrt aus Süd, kurz vor der Abzweigung in die Eifel da ist eine gut spürbare Weiche, wegen der es einen schönen Ruck gibt, sieht man die Abteiltür am anderen Wagenende aufgehen und ein Schaffner macht sich auf den Weg die Karten zu kontrollieren.
Ein kleiner, pflichtbewußter Fahrkarten-Troll der sich wie durch ein Nadelör durch die schwitzenden Massen hindurch will und alles mit deiner Zange stempeln will was er zu beißen kriegt.
Nerv.
Freitag, 17. August 2007
RB 11175 - schon wieder zu spät
Das Wochenende ist bereits mit zwei Flaschen Pre-Fahrbier eingeläutet, ich sitze in einem normal gefüllten Zug in Richtung Heimat auf einem dieser Notklappsitze direkt an den Türen.
Schön Musik hören, Augen zu aber dennoch darauf bedacht, dass ich meine lange Gräten nicht zu sehr in den Gang strecke damit die übrigen Fahrgäste nicht über mich drüber steigen müssen.
Die ersten Haltestellen an dieser Strecke sind im übrigen in Fahrtrichtung links und ich habe rechts gesessen.
Nungut, es kam wie es kommen musste. Die erste Haltestelle mit Fahrgastwechsel rechtsseitig. Ich hab's spätestens an der Portion Frischluft bemerkt die mir ums Näschen weht. Augen kurz auf und gerade hingesetzt, so dass die Leute rein und raus konnten.
Nachdem alle Fußgänger weg waren merkte ich, dass es nicht weiter ging. Die Tür war auf und wir standen schon fast eine Minute blöd rum. Aber egal. Es war Wochenende, ich hörte Musik, hatte einen Sitzplatz und da war Frischluft.
Plötzliche stand der Zugfahrer draussen an der Tür und fuchtelte wild mit den Armen. Ich satz, trotz angezogener Beine wohl immer noch im Sicherheitsbereich der Tür, sodass der arme Kerl sie nicht zu machen konnte. Es ging also nicht weiter. Er hat wohl auch schon eine (von mir auf anderen Fahrten oft gehörte) Durchsage "Bitte von den offenen Türen zurücktreten" gemacht. Nun gut, hab' nKopfhörer aufgehabt, nix gehört.
Aber alles nicht so tragisch, niemand verletzt und nach weniger als 2 Minuten gings auch weiter nach Hause - ins Wochenende.
PS: Lieber Personenschaden von gestern: Du siehst, man kann auch eine Verspätung verursachen ohne sich weh zu tun!
Schön Musik hören, Augen zu aber dennoch darauf bedacht, dass ich meine lange Gräten nicht zu sehr in den Gang strecke damit die übrigen Fahrgäste nicht über mich drüber steigen müssen.
Die ersten Haltestellen an dieser Strecke sind im übrigen in Fahrtrichtung links und ich habe rechts gesessen.
Nungut, es kam wie es kommen musste. Die erste Haltestelle mit Fahrgastwechsel rechtsseitig. Ich hab's spätestens an der Portion Frischluft bemerkt die mir ums Näschen weht. Augen kurz auf und gerade hingesetzt, so dass die Leute rein und raus konnten.
Nachdem alle Fußgänger weg waren merkte ich, dass es nicht weiter ging. Die Tür war auf und wir standen schon fast eine Minute blöd rum. Aber egal. Es war Wochenende, ich hörte Musik, hatte einen Sitzplatz und da war Frischluft.
Plötzliche stand der Zugfahrer draussen an der Tür und fuchtelte wild mit den Armen. Ich satz, trotz angezogener Beine wohl immer noch im Sicherheitsbereich der Tür, sodass der arme Kerl sie nicht zu machen konnte. Es ging also nicht weiter. Er hat wohl auch schon eine (von mir auf anderen Fahrten oft gehörte) Durchsage "Bitte von den offenen Türen zurücktreten" gemacht. Nun gut, hab' nKopfhörer aufgehabt, nix gehört.
Aber alles nicht so tragisch, niemand verletzt und nach weniger als 2 Minuten gings auch weiter nach Hause - ins Wochenende.
PS: Lieber Personenschaden von gestern: Du siehst, man kann auch eine Verspätung verursachen ohne sich weh zu tun!
Gleich 6 auf einmal...
Wochenende! Ich stehe in West und warte aufnzuch. Ich beobachte ja oft in West den einen oder anderen Zeitgenossen der da sitzt, Kamera ummen Hals und immer wenn ein Zug vorbei kommt wird der fotografiert. West scheint ein begehrter Fotobahnhof zu sein.
Aber heute waren 6 Fotoleute gleichzeitig da und haben alles auf Zelleleut gebannt was auf Schienen daher kam.
Freaks.
Aber heute waren 6 Fotoleute gleichzeitig da und haben alles auf Zelleleut gebannt was auf Schienen daher kam.
Freaks.
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