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Freitag, 24. August 2007

Gemischtes am Freitag

5 Fotofreaks in West. Scheint eine Tradition unter Eisenbahnfotografen zu sein sich am Westbahnhof am Freitagnachmittag die Beine in den Bauch zu stehen. 4 Am südlichen Ende und 1 Fotomann am Nordend des Bahnhofs.

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Ein Junge mit einem Böhse Onkelz Sweatshirt zieht sich ein Snickers aus dem Wurlitzer Automaten.

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Horden laut singender 1.FC Fans steigen aus allen am Westbahnhof haltenden Zügen. Fahrbier in der Hand, Schal um den Hals und "Deutscher Meister FC" am singen. Unbeschwertes Fanvolk. Beneidenswert ;)

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Ein, dem Tonfall und einigen Äußerungen nach, schwuler Mitfahrer telefoniert im Zug die ganze Zeit mit dem Jochen. In einer Lautstärke, dass er durch meinen Kopfhörer - der mich mit Musik berieselt - deutlich zu hören und verstehen ist. Er hat übrigens gerade eben einen Job im ersten Kölner Subway Restaurant angeboten bekommen. Eine Teilzeitstelle - kein Aushilfsjob. Eine richtige Teilzeitstelle. [..ganz.viel.sülz..] Der Jochen scheint besorgt, dass er wegen sowas sein Studium aufgibt/unterbricht/nicht beginnt.

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Schöne Wochenende!

"Gut, dass Sie da sind..."

Ich hatte noch etwas Zeit und bin mit der 3 rüber nach Deutz gefahren. Einfach so. Hoch zum Bahnsteig und auf den Zug Richtung Gerolstein gewartet. Immerhin kann ich so einen Wunsch-Sitzplaz ergattern da der Zug in Deutz eingesetzt wird.

Ich komme also die Treppe hoch als ein mir unbekannter, mitwartender Mitfahrer, ein Mittfünfziger, mich ansprach "Gut, dass Sie da sind... fährt hier am Gleis der Zug in Richtung Eifel?".

Ob das an meinem Rucksack lag?

Dienstag, 21. August 2007

Ich war's nicht :)

RB11171 war dabei mich in den wohlverdienten Feierabend zu bringen. Mal wieder in Erftstadt gab's einen kleinen, unbedeutenden Zwischenfall. Diesmal wollten aber die Türen garnicht erst aufgehen. Am letzten Freitag gingen sie ja aus bekannten Gründen nicht zu ;).

Schon viele Kilometer vor einem Bahnhof bilden sich ja bekannterweise im Zug vor den Ausgängen die Pendlertrauben aussteigewilliger Mitfahrern. So auch heute. Letztendlich kamen wir dann am Bahnsteig zum Stehen und die am vorderen Ende der Pendlertraube stehenden Menschen drücken auf den Türöffner. Etwa 5 Sekunden lang passierte nichts. Dann setze der Pendlertraubenwechsel ein. Wie bei "1,2 oder 3" - die Aussteigewilligen mischten sich neu an anderen Türen. Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn die Tür aufgeht. :D

Immer noch nichts. Mittlerweile sind kostbare 30 Sekunden verstrichen. Die ersten ungeduldsgeplagten Pendler fangen an zu lamentieren. Die Luft wird stickig. Die Stimmung scheint zu kippen.

Doch da, das erlösende grüne Licht an der Türöffnerknöpfen. Es kann ausgestiegen werden.

Da hat sich der Lokfahrer einen Fauxpas erlaubt. 45 Sekunden gewartet bevor man raus kam aus dem roten Gefährt. Frechheit :)

Zivilstreife

Noch lange bevor ich professioneller Pendler wurde und nur gelegentlich die Bahn genutzt habe, habe ich die These aufgestellt, dass sich Schwarzfahren lohnt. Die 5 Mal pro Quartal in denen ich im Zug nach Köln bin kam irgendwie nie ein Kontrolleur.

Nungut, jetzt bin ich seit gut einem Monat auf dem Gleis und irgendwie habe ich das Gefühl, dass es recht viele Fahrten gibt auf denen auf einmal jemand aufspringt und meine Fahrkarte sehen will.

Um jetzt mal eine statistische Betrachtung des ganzen zu machen und meine These entweder zu widerlegen oder zu untermauern, nutze ich diesen kleinen Blog dazu die Kontrollgänge der Zivilschaffner zu protokollieren.

Also, heute morgen in der RB 11158 gab's zwei Kontrolöresse.

Montag, 20. August 2007

"Achten Sie bitte auf die örtlichen Ansagen am Bahnhsteig..."

sprach's im Zug als wir am ersten großen Taktknoten ankommen. Der Zug steht noch nicht ganz, da hört man schon von draußen ein dumpfes Erzählen durch die Druckkammerlautsprecher tönen. Die "örtliche Ansage" ist bereits in vollem Gange.

Eventuell sagt man ja sogar wichtige Sachen insbesondere für ortsunkundige Mitfahrer. Aber wenn man dann den Bahnsteig erreicht, machts bratzel-knacks und der Ansager ist durch mit seinem Text.

Für wen hat er oder sie jetzt eigentlich all die netten Sachen erzählt?

Das ist übrigens immer so, und kein einmaliger Vorfall. Selbst die Profis am Kölner Hbf und auch die digitale Frau in Düx sind meist zu früh dran mit ihrem Text.

Kon-troll-ör

Der Zug ist bis auf den letzten Platz besetzt, im Gang steht das Pendlervolk hört Musik, liest Zeitung, schwitzt vor sich hin, nestelt an der Fahrkarte rum, will nach Hause - und das ohne weitere Unannehmlichkeiten. Der Zug ist einfach voll und an den 4 Kölner Stationen die wir anfahren schieben sich immer mehr Heimfahropfer in den Zug und knautschen die Fahrgäste im unklimatisierten Triebwagen zusammen.

Abfahrt aus Süd, kurz vor der Abzweigung in die Eifel da ist eine gut spürbare Weiche, wegen der es einen schönen Ruck gibt, sieht man die Abteiltür am anderen Wagenende aufgehen und ein Schaffner macht sich auf den Weg die Karten zu kontrollieren.

Ein kleiner, pflichtbewußter Fahrkarten-Troll der sich wie durch ein Nadelör durch die schwitzenden Massen hindurch will und alles mit deiner Zange stempeln will was er zu beißen kriegt.

Nerv.

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