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Mittwoch, 5. September 2007
Kontrollör
Kurz und schmerzlos: Ein (kostümierter) Fahrkartenkontrolleur war an Bord. Mehr ist nicht passiert.
Mittwoch, 29. August 2007
Personenfußmelder
Es kommt ja ab und an vor, dass irgendwer immer die Türen blockiert. So auch heute Abend wieder. Wir standen in West und der Zugfahrer erklärte, dass jemand "...auf dem Personenfußmelder steht ..." und er nicht losfahren könne.
Er erklärte es drei mal. Immer sehr freundlich und ausführlich. Mit Ost-Dialekt-Einschlag, am Rande bemerkt.
Nachem der Kutscher endlich alle Luken zu hatte und losfuhr, setze er erneut an und sprach zum Volk:
"Liebe Fahrgäste. Lassen Sie mich das mit den offenen Türe nochmals erklären. An den Türen befinden sich Personenfußmelder, die verhindert dass die Türe beim Zugehen einen ein- oder aussteigenden Passagier verletzt. An vielen Türen wir der Sensorenbereich mit einer schwarz-gelben Markierung gekennzeichnet. Bitte achten Sie darauf, dass sich dort niemand und nichts befindet, damit ich die Türen zu machen kann. Ich kann sonst nicht losfahren. Zur Pünktlichkeitsverbesserung beachten Sie das bitte bei weiteren Halten."
Hat er schön gesagt. Und tatsächlich, bis Eu gab's keine weiteren Türstörer mehr.
Er erklärte es drei mal. Immer sehr freundlich und ausführlich. Mit Ost-Dialekt-Einschlag, am Rande bemerkt.
Nachem der Kutscher endlich alle Luken zu hatte und losfuhr, setze er erneut an und sprach zum Volk:
"Liebe Fahrgäste. Lassen Sie mich das mit den offenen Türe nochmals erklären. An den Türen befinden sich Personenfußmelder, die verhindert dass die Türe beim Zugehen einen ein- oder aussteigenden Passagier verletzt. An vielen Türen wir der Sensorenbereich mit einer schwarz-gelben Markierung gekennzeichnet. Bitte achten Sie darauf, dass sich dort niemand und nichts befindet, damit ich die Türen zu machen kann. Ich kann sonst nicht losfahren. Zur Pünktlichkeitsverbesserung beachten Sie das bitte bei weiteren Halten."
Hat er schön gesagt. Und tatsächlich, bis Eu gab's keine weiteren Türstörer mehr.
Urlaubs - Fahrbier
Montag, 27. August 2007
Schüler - Mütter - Rentner

Ich habe ja schon eininge Fahrplanlagen durch. Mal um 7 Uhr, mal um 8. Gegen 9:30 oder um die Mittagszeit. So richtig alleine ist man nie. Ausnahme: Schulferien. Starte ich morgens um 7 Uhr kann man vor Schülern kaum treten. Bus ranvoll, Bahnhof übervoll, Zug ziemlich voll.
Fährt man so gegen 9 Uhr los sind die Schüler von der Strasse und die Rentner machen mobil, nunja - was man so mobil nennt. Heute morgen war der Multifunktionsstellplatz im Bus mit 3 Rollatoren samt dazugehörigem Rentner belegt. Wo morgens coole Klingetöne und raubkopierte Spiele den Besitzer wechseln wird am Vormittag dann "Mein Bandscheibenvorfall, meine Arthrose und mein Blutbild" gespielt. Wer hat die meisten Zipperlein und werd muss zu welchem Arzt. Alle Rentner sind auf den Beinen, bzw. Rädern um einmal quer durch die Stadt hin zu Ihrem Medizinmann zu fahren.
Sitzen dann gegen 11:00 Uhr alle alten Menschen in Wartezimmern sind versorgt und lesen, kommen die Mütter. Schnell was zum Mittag kaufen, eine Runde auf den Spielplatz oder einfach nur den öffentlichen Nahverkehr mit voll gepackten Kinderwagen blockieren und Mitfahrern das nervige gequengel ihrer Plagen zuzumuten.
Als nächstet muss ich dann mal testen was so los ist wenn ich schon um 6 Uhr losziehe. Da stehen sich vermutlich die Pendler selber im Weg. :)
Nur der Vollständigkeit halber
Heute wurde wieder kontrolliert. Allerdings nur bis EU. Da ist der Zivilschaffner mit einer geschnappten Fahrpreiszahlungsversäumerin ausgestiegen.
Samstagabend, nach dem Gig ist vor dem Gig
Nicht nur um mein täglich Brot zu verdienen nutze ich in die Bahn, auch meist um meinem Privatvergnügen nachzukommen. Und an diesem Abend war es wieder einmal so weit, wir hatten einen Gig mit Bahnanschluß - oftmals kommt man garnicht mit den Öffentlichen zum Ziel. Auf dem Land werden am WE nicht nur die Bürgersteige hochgeklappt - die Schienen werden offenbar auch eingerollt.
Nunja, nach getaner "Arbeit" sitze ich also mitsamt einem lecker, kühlen Fahrbier im Zug nach Hause.
Ich nehme im Fahrradabteil platz, da kann man besser die Beine lang machen ohne die Fahrgäste oder den Türschließmechanismus zu stören. Auf dieser Fahrt haben offensichtlich andauernd irgendwelche Mitfahrer ihre Gliedmaßen in Sensorenreichweite der Türen gehabt. So oft habe ich den Ansager noch nie "Bitte aus den offenen Türen zurücktreten" sagen hören. An jeder Station mindestens zweimal den Spruch über Lausprecher.
Ansonsten - wir wurden auf unserer Fahrt nach Gerolstein auf's herzlichste vom Fahrer begrüßt. Da war er offensichtlich noch nicht so genervt von den Türblockieren, es klang freundlich und nett.
Vis a vis nahm ein nettes Paar (30+) platz, jeder mit ein paar Büchsen Fahrcolabier und mächtig guter Laune. Er hat wirklich jeden angestrahlt und nett angequatscht und somit fast den ganzen Zugteil unterhalten. Nun gut, das kann man sich mal 25 Minuten lang Zugfahrt geben, aber länger...?
Der seltsame Typ (Glatzenträger), den ich schonmal morgens im Zug beobachtet habe aber noch nicht über ihn schrieb, war auch heute Abend da. Er wurde natürlich auch von meinem "lustigen Gegenüber" angequatscht und mit einem fröhlichen "Hallo Fleischmütze" in tiefstem Eifeldialekt begrüßt. Der angesprochene war sehr irritiert und offensichtlich nicht sehr erfreut nur auf eines seiner äußerlichen Attribute reduziert zu werden. Wobei mir sein Blick verriet, dass er das so bestimmt nicht gedacht hatte. ;)
Auf jeden Fall sind wir alle gut am Ziel angekommen, ohne dass es Blutvergießen o.ä. gab. Ich habe sogar noch einen Bus gekriegt und bin Heim ins Bett um Bericht zu erstatten.
Nunja, nach getaner "Arbeit" sitze ich also mitsamt einem lecker, kühlen Fahrbier im Zug nach Hause.
Ich nehme im Fahrradabteil platz, da kann man besser die Beine lang machen ohne die Fahrgäste oder den Türschließmechanismus zu stören. Auf dieser Fahrt haben offensichtlich andauernd irgendwelche Mitfahrer ihre Gliedmaßen in Sensorenreichweite der Türen gehabt. So oft habe ich den Ansager noch nie "Bitte aus den offenen Türen zurücktreten" sagen hören. An jeder Station mindestens zweimal den Spruch über Lausprecher.
Ansonsten - wir wurden auf unserer Fahrt nach Gerolstein auf's herzlichste vom Fahrer begrüßt. Da war er offensichtlich noch nicht so genervt von den Türblockieren, es klang freundlich und nett.
Vis a vis nahm ein nettes Paar (30+) platz, jeder mit ein paar Büchsen Fahrcolabier und mächtig guter Laune. Er hat wirklich jeden angestrahlt und nett angequatscht und somit fast den ganzen Zugteil unterhalten. Nun gut, das kann man sich mal 25 Minuten lang Zugfahrt geben, aber länger...?
Der seltsame Typ (Glatzenträger), den ich schonmal morgens im Zug beobachtet habe aber noch nicht über ihn schrieb, war auch heute Abend da. Er wurde natürlich auch von meinem "lustigen Gegenüber" angequatscht und mit einem fröhlichen "Hallo Fleischmütze" in tiefstem Eifeldialekt begrüßt. Der angesprochene war sehr irritiert und offensichtlich nicht sehr erfreut nur auf eines seiner äußerlichen Attribute reduziert zu werden. Wobei mir sein Blick verriet, dass er das so bestimmt nicht gedacht hatte. ;)
Auf jeden Fall sind wir alle gut am Ziel angekommen, ohne dass es Blutvergießen o.ä. gab. Ich habe sogar noch einen Bus gekriegt und bin Heim ins Bett um Bericht zu erstatten.
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