Gleich zwei Schulklassen haben sich heute Morgen zur Abschlußfahrt aufgemacht. Natürlich mit extra angefertigten T-Shirts, viel Gegröhle und wahrscheinlich die eine oder andere Dose (Fahr-)Bier im Gepäck.
Eine der Gruppen hat den Zug in Richtung Bonn bestiegen und die anderen fuhren, den T-Shirts nach, nach Berlin. Offensichtlich über Köln. Als besonders kreatives Wortspiel prangte in großen Lettern "Absturzfahrt 2007 - Berlin wir kommen."
Man gruppierte sich bereist am Bahnsteig zu 4er Gruppen. Die coolsten standen zusammen. Ich bin sehr erstaunt darüber, dass man auch heute noch die gleichen flachen Sprüche hört wie vor 15 Jahren, also ich selber am Bahnsteig stand um in den Zug zur Abschlussfahrt zu steigen.
Im Zug war ein fröhliches, ausgelassenes Gröhlen und Geplapper zu hören. Wie vor - oh man, so lange ist das her - vor 15 Jahren. An den folgenden 3 Stationen stiegen wohl noch mehr Klassenkameraden zu die allesamt mit einem lauten Beifall auf der "Absturzfahrt" begrüßt wurden. Herrlich.
Die Kinderchen werden wahrscheinlich die Woche über ein Kiste Bier zu sich nehmen und sich als absolute Outlaws fühlen. Die Eltern werden das wohl oder über mitkriegen und sich darüber aufregen wie man mit 15 Jahren sich eine ganze Woche lange derart betrinken kann. Ja und ich, ich denke mir. Man, 15 Jahre danach weiss ich, dass man in einer Woche mit 15 Jungs doch deutlich mehr als eine Kiste Bier verarbeiten kann.
Hm, und nochwas. Wären die Kinder nach Berlin geflogen, wäre der Begriff "Absturzfahrt 2007" vielleicht doch noch lustig geworden. In diesem Sinne, viel Spass in der Hauptstadt.
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Montag, 17. September 2007
Donnerstag, 13. September 2007
Sich selbst im Weg stehen
Mir wird es ja schon selber langweilig, aber heute früh muss ich wieder meine beiden Top-Themen vorkramen.
Gleich in Büllesheim sprach's wieder von der Decke mit genervter Stimme: "Bitte aus den offenen Türen zurücktreten."
Ich lukte, am rechten Fenster sitzend nach draussen und bemerkte am anderen Triebwagen einen halben Menschen. Also, ein Bein im Zug und ein Bein auf dem Bahnsteig. Nach ein paar Sekunden sprangs dann raus und lief zu dem Triebwagen in dem ich saß.
Der Mann kam rein, trug eine für seinen Berufsstand typische Tasche und ein graues Fahrkartenverkaufsundkontrollierundausdruckundallesmöglichegerät.
"Guten Morgen, die Fahrscheine bitte." sprach es und versah seinen Dienst.
Gleich in Büllesheim sprach's wieder von der Decke mit genervter Stimme: "Bitte aus den offenen Türen zurücktreten."
Ich lukte, am rechten Fenster sitzend nach draussen und bemerkte am anderen Triebwagen einen halben Menschen. Also, ein Bein im Zug und ein Bein auf dem Bahnsteig. Nach ein paar Sekunden sprangs dann raus und lief zu dem Triebwagen in dem ich saß.
Der Mann kam rein, trug eine für seinen Berufsstand typische Tasche und ein graues Fahrkartenverkaufsundkontrollierundausdruckundallesmöglichegerät.
"Guten Morgen, die Fahrscheine bitte." sprach es und versah seinen Dienst.
Mittwoch, 12. September 2007
Pünktlich!
Ich will ja nur über die kleinen Sachen schreiben die im Pendleralltag ungewöhnlich und bemerkenswert sind. Heute gab es wieder eine Aussergewöhnliche Begebenheit:
RE 12087 war pünktlich in West um das Pendlervolk nach Hause zu bringen.
Etwas getrübt wurde das Glücksgefühl durch die Tatsache, dass statt 3 Wagen nur 2 Wagen angefahren kamen.
RE 12087 war pünktlich in West um das Pendlervolk nach Hause zu bringen.
Etwas getrübt wurde das Glücksgefühl durch die Tatsache, dass statt 3 Wagen nur 2 Wagen angefahren kamen.
Montag, 10. September 2007
Bomben basteln?
Irgendwas liegt wohl da vorne rum. Ein älteres Ehepaar setzt sich zwei Reihen vor mich hin. Sie guckt und steht auf geht nach vorne. Bückt sich und schaut ganz neugierig. Die kommt zurück und der Ehemann schüttelt nur den Kopf und blickt auf den Boden. "Man muss doch schauen was da ist. Ist heute ja alles nicht mehr so einfach." Ein junger engagierte Mitfahrer, 30+, springt auf und ruft: "Sie haben völlig recht, ich laufe vor zum Fahrer."
Der aber, im anderen Triebwagen sitzend, schloss die Türen und fuhr los. Nunja. Pech gehabt. Der junge 30+ Mann (Brillenträger, alternativer Kreuzberg-Look) traut sich mutig nach vorne zu "der Sache". Es sind wohl zwei Plastiktüten, wie ich mitbekomme. Er öffnet todesmutig die eine und spricht erleichtert: "Aha. Mein geschulter Vaterblick sagt mir sofort - das sind Bastelsachen."
Ein echter Profi.
Der aber, im anderen Triebwagen sitzend, schloss die Türen und fuhr los. Nunja. Pech gehabt. Der junge 30+ Mann (Brillenträger, alternativer Kreuzberg-Look) traut sich mutig nach vorne zu "der Sache". Es sind wohl zwei Plastiktüten, wie ich mitbekomme. Er öffnet todesmutig die eine und spricht erleichtert: "Aha. Mein geschulter Vaterblick sagt mir sofort - das sind Bastelsachen."
Ein echter Profi.
Getarnte Kontrolle im Zug
Irgendwie scheint sich das Kontrolleursthema zu einem Dauerbrenner zu entwickeln. Aber im Moment passiert echt sonst nix erwähnenswertes. Wobei genau das ja eigentlich genau den Reiz beim bloggen ausmacht? Nunja. Back to the topping, wie der Deutsche sagt: Kontrolle im Zug.
Dieses mal durch zwei ganz ausgefuchste Exemplare. Sie sassen bereits im Triebwagen, schräg links von mir in einer Vierersitzgruppe zwei Reihen weiter. Ihre Fahrkarten-Lese-Gameboys aber so deponiert, dass man dieses im allgemeinen sichere Kontrolleurs-Erkennunsmerkmal nicht wahrnehmen konnten. Das Bähnchen ist auch noch 2 Stationen gefahren bis die Jungs aufsprangen und ihrern Spruch aufsagten: "Zugestiegene bitte die Fahrkarten".
Ich habe erstmal garnicht reagiert sondern in meiner Zeitung weitergelesen und versucht eins dieser Scheiss Sudokos zu lösen. An mir ging der eine Kontrollmann dann auch bis zu meinem Endbahnhof noch zweimal mit dem "Zugestiegene bitte die Fahrkarten"-Spruch vorbei. Ich habe ihn einfach ignoriert. Und er mich auch.
Ob das an meinem Rucksack lag?
Dieses mal durch zwei ganz ausgefuchste Exemplare. Sie sassen bereits im Triebwagen, schräg links von mir in einer Vierersitzgruppe zwei Reihen weiter. Ihre Fahrkarten-Lese-Gameboys aber so deponiert, dass man dieses im allgemeinen sichere Kontrolleurs-Erkennunsmerkmal nicht wahrnehmen konnten. Das Bähnchen ist auch noch 2 Stationen gefahren bis die Jungs aufsprangen und ihrern Spruch aufsagten: "Zugestiegene bitte die Fahrkarten".
Ich habe erstmal garnicht reagiert sondern in meiner Zeitung weitergelesen und versucht eins dieser Scheiss Sudokos zu lösen. An mir ging der eine Kontrollmann dann auch bis zu meinem Endbahnhof noch zweimal mit dem "Zugestiegene bitte die Fahrkarten"-Spruch vorbei. Ich habe ihn einfach ignoriert. Und er mich auch.
Ob das an meinem Rucksack lag?
Freitag, 7. September 2007
Komplette Bandbreite
Heute bin ich mit einem RE am späten Vormittag gefahren. Was soll ich sagen, voll bis auf den letzten Platz. Schulklassen - offensichtlich. Andauern rennt wer auf Klo. Andauernd steht wer in den Türen, sodass die nette Lokführerin an je-der-ver-damm-ten Haltestation zum Mikro greifen musste um die Bitteausdentürenzurücktretenbitte zu äußern. Nerv.
Kontrolleure an Bord! Gleich zwei auf einmal die in Zivil den Triebwagen abschreiten. Müssen die Burschen sich eigentlich nicht Ausweisen? Gut, man erkennt sie an ihrem Lesegerät. Aber dann hol ich mir nen alten Tischrechner in dunkelgrau und ziehe auch als Kontrolleur durch. Ich glaube beim nächsten Mal möchte ich zuerst mal einen Dienstausweis sehen *hähähä
Kontrolleure an Bord! Gleich zwei auf einmal die in Zivil den Triebwagen abschreiten. Müssen die Burschen sich eigentlich nicht Ausweisen? Gut, man erkennt sie an ihrem Lesegerät. Aber dann hol ich mir nen alten Tischrechner in dunkelgrau und ziehe auch als Kontrolleur durch. Ich glaube beim nächsten Mal möchte ich zuerst mal einen Dienstausweis sehen *hähähä
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