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Freitag, 21. September 2007
Sicherheitsdienst
Im Zug heute Mittag habe ich zum ersten Mal eine Patroullie "DB Sicherheitsdienst" gesehen. Mit Uniform, Schiffchen und breiten Schultern. Sie schritten den Zug ab, haben jeden grimmig angeschaut und haben sich dann vis a vis des Fahrkartenautomaten hingesetzt und Löcher in die Luft gestarrt.
Mittwoch, 19. September 2007
Aufzug - Zugweg
Da ich knapp dran war den Zug nach Hause zu kriegen wollte ich mich nicht darauf verlassen zur U-Bahn runterzusteigen und sofort eine Bahn zu kriegen die nach West fährt. Meist fährt einem ja genau eine vor der Nase weg und man steht doof rum und vergeudet 5 Minuten.
Ich also gleich schnellen Schrittes Richtung Westbahnhof gelaufen. In unter 5 Minuten war ich da - okay, sämtliche Fußgängerampeln waren mir wohlgesonnen, sodass ich quasi grüne Welle hatte.
Stehend am Sch***aufzug der schonwieder die "Außer Betrieb"-Lampe an hatte musste ich nun schnell die Straße kreuzen um zum betreppten Haupteingang des Westbahnhofs zu kommen.
Der vorausschauende Leser kann sich denken was passierte. Die letzte auf meinem Weg liegende Fußgängerampel, die mich die um diese Zeit sehr viel befahrene Vennloerstr. kreuzen lässt, war rot.
Die Bahn fuhr ein, die Ampel wurde grün. Wie aus dem Nichts kamen mir (gefühlte) hundert Fußgänger entgegen. Ich konnte nicht schneller.
Ich erreichte die Treppe und vernahm vom untersten Tritt schon das Piepen des Türschließvorgangs an der Bahn.
Warum steht heute keiner mit seiner Tasche auf dem Personenfußmelder? Irgend ein Doof veranlaßt doch sonst immer die Ansage "Bitte aus den offenen Türen zurücktreten.".
Nix. Der Zugfahrer gibt Gas und fährt mir vor der Nase weg.
Kacke. Verf*ckter Sch***aufzug.
Ich also gleich schnellen Schrittes Richtung Westbahnhof gelaufen. In unter 5 Minuten war ich da - okay, sämtliche Fußgängerampeln waren mir wohlgesonnen, sodass ich quasi grüne Welle hatte.
Stehend am Sch***aufzug der schonwieder die "Außer Betrieb"-Lampe an hatte musste ich nun schnell die Straße kreuzen um zum betreppten Haupteingang des Westbahnhofs zu kommen.
Der vorausschauende Leser kann sich denken was passierte. Die letzte auf meinem Weg liegende Fußgängerampel, die mich die um diese Zeit sehr viel befahrene Vennloerstr. kreuzen lässt, war rot.
Die Bahn fuhr ein, die Ampel wurde grün. Wie aus dem Nichts kamen mir (gefühlte) hundert Fußgänger entgegen. Ich konnte nicht schneller.
Ich erreichte die Treppe und vernahm vom untersten Tritt schon das Piepen des Türschließvorgangs an der Bahn.
Warum steht heute keiner mit seiner Tasche auf dem Personenfußmelder? Irgend ein Doof veranlaßt doch sonst immer die Ansage "Bitte aus den offenen Türen zurücktreten.".
Nix. Der Zugfahrer gibt Gas und fährt mir vor der Nase weg.
Kacke. Verf*ckter Sch***aufzug.
Die Fahrscheine bitte.
Na was soll ich sagen. Sie waren wieder da, die voll krassen Ticket Checker ;).
Gähn.
Gähn.
Dienstag, 18. September 2007
108
108 Stufen muss man runter wenn mann in West vom Bahnsteig der Regionalbahnen runter zu U-Bahn will.
108 Stufen über 4 verschiedene Treppen. 2 im Bahnhofsgebäude und 2 in der U-Bahnstation vorm Bahnhofsgebäude.
Und das hätte die Welt nie erfahren, wäre dieser Sch***aufzug der direkt vom Bahnsteig in den Untergrund fährt nicht eine Woche kaputt gewesen.
108 Stufen über 4 verschiedene Treppen. 2 im Bahnhofsgebäude und 2 in der U-Bahnstation vorm Bahnhofsgebäude.
Und das hätte die Welt nie erfahren, wäre dieser Sch***aufzug der direkt vom Bahnsteig in den Untergrund fährt nicht eine Woche kaputt gewesen.
Montag, 17. September 2007
Wir wurden angehalten weiterzufahren
Der Zug heute Abend war normal besetzt, nicht zu voll, zwei Triebwagen. Einer mit "Gerolstein" und einer mit "Trier" beschildert. Also war wohl geplant, den Zug auf halber Strecke zu teilen und nur noch mit einem Wagen bis ans Ende zu tuckern.
Egal. Das ist wohl so normal - auch die Fahrgastverwirrung die die Bahn bisweilen schonmal recht gut drauf hat.
Süd: Ansage vom Piloten, dass in Kierberg der Strom ausgefallen ist und man bitte bis Erftstadt sitzen bleibt soll. Dort stehen Busse, die zurück nach Kierberg fahren.
<lautes raunen im zug>Hmpf...</lautes>
Hürth: Ansage vom Piloten - schon leicht verwirrt ob der lange Texte die er heue sprechen muss: "Verehrte Fahrgäste, hier nochmals der Hinweis auf ... wir wurden angehalten, äh <pause> hm, wir wurden von der Transportleitung angehalten, äh <pause> hm, in Kierberg weiterzufahren." Offenbar war zu diesem Thema kein vom Marketing abgenommener Text im Ausredenkatalog der Bahn vorhanden. Daher der lustige Satzbau.
Jedenfalls sind wir natürlich durch Kierberg durchgefahren und kurz vor Erftstadt meldet sich der Pilot erneut mit der Information, dass der Zuglotse in Erftstdt ihn angerufen hat um zu sagen, dass es keinen Bus gibt.
<lautes raunen im zug>Hmpf...</lautes>
Man solle bitte, nachdem man in Erftstadt angekommen war, nach vorne zum Lokfahrer kommen damit der zählen kann wieviele Leute nach Kierberg wollen. Die Bahn spendierte wohl Taxis. Immerhin hat sie das Volk nicht im Regen stehen lassen.
Nach etwa 5 Minuten Volkszählungsaufenthalt nahmen wir wieder Fahrt auf. Kurz vor Euskirchen griff unser Freund am Mikrofon abermals zum Durchsagengerät um die Passagiere darauf aufmerksam zu machen, dass der zweite Zugteil mit Ziel "Nicht einsteigen" in Euskirchen bleibt und nicht (wie in Köln per Anzeige versprochen) nach Gerolstein weiterfährt.
<lautes raunen im zug>Hmpf...</lautes>
Egal. Das ist wohl so normal - auch die Fahrgastverwirrung die die Bahn bisweilen schonmal recht gut drauf hat.
Süd: Ansage vom Piloten, dass in Kierberg der Strom ausgefallen ist und man bitte bis Erftstadt sitzen bleibt soll. Dort stehen Busse, die zurück nach Kierberg fahren.
<lautes raunen im zug>Hmpf...</lautes>
Hürth: Ansage vom Piloten - schon leicht verwirrt ob der lange Texte die er heue sprechen muss: "Verehrte Fahrgäste, hier nochmals der Hinweis auf ... wir wurden angehalten, äh <pause> hm, wir wurden von der Transportleitung angehalten, äh <pause> hm, in Kierberg weiterzufahren." Offenbar war zu diesem Thema kein vom Marketing abgenommener Text im Ausredenkatalog der Bahn vorhanden. Daher der lustige Satzbau.
Jedenfalls sind wir natürlich durch Kierberg durchgefahren und kurz vor Erftstadt meldet sich der Pilot erneut mit der Information, dass der Zuglotse in Erftstdt ihn angerufen hat um zu sagen, dass es keinen Bus gibt.
<lautes raunen im zug>Hmpf...</lautes>
Man solle bitte, nachdem man in Erftstadt angekommen war, nach vorne zum Lokfahrer kommen damit der zählen kann wieviele Leute nach Kierberg wollen. Die Bahn spendierte wohl Taxis. Immerhin hat sie das Volk nicht im Regen stehen lassen.
Nach etwa 5 Minuten Volkszählungsaufenthalt nahmen wir wieder Fahrt auf. Kurz vor Euskirchen griff unser Freund am Mikrofon abermals zum Durchsagengerät um die Passagiere darauf aufmerksam zu machen, dass der zweite Zugteil mit Ziel "Nicht einsteigen" in Euskirchen bleibt und nicht (wie in Köln per Anzeige versprochen) nach Gerolstein weiterfährt.
<lautes raunen im zug>Hmpf...</lautes>
Absturzfahrt 2007
Gleich zwei Schulklassen haben sich heute Morgen zur Abschlußfahrt aufgemacht. Natürlich mit extra angefertigten T-Shirts, viel Gegröhle und wahrscheinlich die eine oder andere Dose (Fahr-)Bier im Gepäck.
Eine der Gruppen hat den Zug in Richtung Bonn bestiegen und die anderen fuhren, den T-Shirts nach, nach Berlin. Offensichtlich über Köln. Als besonders kreatives Wortspiel prangte in großen Lettern "Absturzfahrt 2007 - Berlin wir kommen."
Man gruppierte sich bereist am Bahnsteig zu 4er Gruppen. Die coolsten standen zusammen. Ich bin sehr erstaunt darüber, dass man auch heute noch die gleichen flachen Sprüche hört wie vor 15 Jahren, also ich selber am Bahnsteig stand um in den Zug zur Abschlussfahrt zu steigen.
Im Zug war ein fröhliches, ausgelassenes Gröhlen und Geplapper zu hören. Wie vor - oh man, so lange ist das her - vor 15 Jahren. An den folgenden 3 Stationen stiegen wohl noch mehr Klassenkameraden zu die allesamt mit einem lauten Beifall auf der "Absturzfahrt" begrüßt wurden. Herrlich.
Die Kinderchen werden wahrscheinlich die Woche über ein Kiste Bier zu sich nehmen und sich als absolute Outlaws fühlen. Die Eltern werden das wohl oder über mitkriegen und sich darüber aufregen wie man mit 15 Jahren sich eine ganze Woche lange derart betrinken kann. Ja und ich, ich denke mir. Man, 15 Jahre danach weiss ich, dass man in einer Woche mit 15 Jungs doch deutlich mehr als eine Kiste Bier verarbeiten kann.
Hm, und nochwas. Wären die Kinder nach Berlin geflogen, wäre der Begriff "Absturzfahrt 2007" vielleicht doch noch lustig geworden. In diesem Sinne, viel Spass in der Hauptstadt.
Eine der Gruppen hat den Zug in Richtung Bonn bestiegen und die anderen fuhren, den T-Shirts nach, nach Berlin. Offensichtlich über Köln. Als besonders kreatives Wortspiel prangte in großen Lettern "Absturzfahrt 2007 - Berlin wir kommen."
Man gruppierte sich bereist am Bahnsteig zu 4er Gruppen. Die coolsten standen zusammen. Ich bin sehr erstaunt darüber, dass man auch heute noch die gleichen flachen Sprüche hört wie vor 15 Jahren, also ich selber am Bahnsteig stand um in den Zug zur Abschlussfahrt zu steigen.
Im Zug war ein fröhliches, ausgelassenes Gröhlen und Geplapper zu hören. Wie vor - oh man, so lange ist das her - vor 15 Jahren. An den folgenden 3 Stationen stiegen wohl noch mehr Klassenkameraden zu die allesamt mit einem lauten Beifall auf der "Absturzfahrt" begrüßt wurden. Herrlich.
Die Kinderchen werden wahrscheinlich die Woche über ein Kiste Bier zu sich nehmen und sich als absolute Outlaws fühlen. Die Eltern werden das wohl oder über mitkriegen und sich darüber aufregen wie man mit 15 Jahren sich eine ganze Woche lange derart betrinken kann. Ja und ich, ich denke mir. Man, 15 Jahre danach weiss ich, dass man in einer Woche mit 15 Jungs doch deutlich mehr als eine Kiste Bier verarbeiten kann.
Hm, und nochwas. Wären die Kinder nach Berlin geflogen, wäre der Begriff "Absturzfahrt 2007" vielleicht doch noch lustig geworden. In diesem Sinne, viel Spass in der Hauptstadt.
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