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Montag, 14. Juli 2008

Liegewagen auf der Eifelstrecke

( Foto ausgeliehen im Eifelbahnforum, fotografiert von René Dalke )

Die lokale Presse schreibt dazu:

Leerer Personenwagon auf Bahngleis umgekippt

Trier (bw) Ein leerer Personenwagon ist am Montagmorgen auf dem Trierer Bahnhofsgelände umgekippt. Das bestätigte eine Sprecherin der Bundespolizeidirektion in Koblenz.

Der Wagon sei gegen 7.30 Uhr auf einer Weiche umgefallen. Der Umfall (;) habe keine Auswirkungen auf den Bahnverkehr, und Menschen seien nicht verletzt worden. „Es handelt sich um einen sogenannten Rangierunfall“, sagte die Sprecherin. Die Bergungsarbeiten sollen noch bis in den Nachmittag dauern.

Stempelkisten im Zug



Oft habe ich mich gefragt, warum in den Zügen der Bahn nicht auch die Entwerter hängen wie sie z.B. in der Strassenbahn in Köln zu finden sind. Die Orangen Stempelkisten an den Bahnsteigen sind nämlich oft kaputt oder Jugendliche, mit einem IQ der knapp über der Zimmertemperatur liegt, stecken da Laub, Zigarettenstummel oder Kaugummis rein.

Man hat also als rechtschaffender Fahrgast keine Gelegenheit sein Ticket ordnungsgemäß zu entwerten.

Ich habe mir das Fehlen der Entwerter im Zug immer mit der Tatsache zu erklären versucht, dass die Züge - im Gegensatz zur Strassenbahn - weit über die Grenzen des VRS hinausfahren. Hinter Gerolstein (im VRT) steigt z.B. wieder ein Schaffner zu und begleitet den Zug druch Rheinland Pfalz.

Aber offenbar ist es doch günstiger die Dinger im Zug zu montieren und nicht auf gottverlassenen Eifelhaltestellen bei Tag und Nacht der Witterung und der Zerstörungswut halbstarker Jugendlicher zu überlassen. Wenn es tatsächlich zur Regel wird: Bravo!

Umbau des Bahnhofs Euskirchen beginnt...

...laut Pressebericht aus dem Blickpunkt von gestern am Donnerstag, den 17.7.2008.








Warten wir es ab...

Donnerstag, 10. Juli 2008

Sex, Bier and Rock'n' Roll



Bin ein paar Tage an der Küste im Urlaub. Aber zum Einjährigen dieses Blogs hier bin ich wieder da :).

Donnerstag, 3. Juli 2008

Kinder, Kinder

Gleich zwei Erlebnisse mit Kindern und der Bahn im Kontext. Gestern und heute war ich mal wieder nördlich des Kölner Südwesten unterwegs und hatte das Vergnügen IC bzw. ICE zu fahren.

Auf der Hinfahrt nach Essen, gestern Mittag im IC um 14 Uhr irgendwas ab Köln saß ich neben einer stillenden Mutter die ohne Scheu und Scham ihr Söhnlein (brilliant) verköstigte. Ich als aktiver Familienvater bin den Anblick stillender Mütter gewöhnt und finde da weder was schlimmes bei noch ist das irgendwas "pornomäßiges" wie zwei halbstarke, maximal 14 Jahre alte Jungs, die wohl auch in Sichtweite der Brust im Zug saßen. Die fanden das wohl so sensationell, dass die gleich ihre Kumpels per Händi informiert haben. Die Mama und ihr trinkender Zwerg sagen das Treiben der pubertierenden Jungs eher gelassen. Ich übrigens auch. :)

Meine Frau fuhr mal irgendwann mit dem Auto abends in Köln los und hatte beim Scheinwerfer einschalten einen strullerndern Kerl im Scheinwerferlicht stehen.

Da frage ich mich doch was besser ist? Im Zug einer Mutter auf die stramme Brust zu glotzen oder im Auto einen schlaffen, urinierenden Fink zu betrachten?


Das Zweite kinderrelevate Thema der Essenreise gab's heute auf der Rückfahrt im ICE ab kurz vor 15 Uhr ab Essen nach München. Ich habe mich im Kleinkinderabteil in die Ecke gesetzt da ich keine Reservierung hatte und da meistens Platz ist.

Gleiches tat eine Familie aus Essen. Tochter mit Mutter, Vater und Freund. Großes gelaber und Dummverzähl. Bis in Duisburg eine Frau mit zwei wirklichen Kleinkindern kam und das Abteil nutzen wollte. Der Schaffner überlegte nicht lange und bat die Essener Familie doch woanders Platz zu nehmen. Das Kleinkinderabteil ist immer und ausnahmslos nur für ebensolche da.

Murrend haben die Leute das Weite gesucht. Ich durfte bleiben da ich eh nur bis Köln fuhr und weil ich eben ein netter Kerl bin ;).

Mittwoch, 2. Juli 2008

Selbst ausgetrickst

Ich war gestern so gegen 19.30 Uhr am Westbahnhof um in den wohlverdienten Feierabend zu fahren. Ob der großen Hitze gestern wollte ich an einem schattig, lauschigen Plätzchen noch ein Fläschchen trinken.

Leider hat der Kiosk am Westbahnhof Ferien und nun war guter Rat teuer. Kurzentschlossen bin ich aber dann in den RE der um 19.35 von der Eifel kommend in Richtung Hauptbahnhof gefahren ist rein.

Theoretisch hätte ich in Köln Hbf knapp 10 Minuten Zeit gehabt den Zug zu wechseln und mit noch was zu trinken zu kaufen.

Theoretisch... allerdings haben wir vor dem Hbf wegen Baumaßnahmen im selbigen warten müssen, sodass ich meinem Zug nach Hause - den ich eigentlich nehmen wollte - nur noch hinterher schauen konnte.

So hatte ich einen unfreiwilligen - aber ausreichend langen - Aufenthalt in Hbf um in aller Ruhe meinen Reiseproviant aufzustocken.

Ergo: Verlasse Dich nie im raum eines großen Bahnhofs, dass der Fahrplan von niederwertigen Regionalzügen im Falle eines Falles eingehalten wird.

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