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Donnerstag, 3. Juli 2008

Kinder, Kinder

Gleich zwei Erlebnisse mit Kindern und der Bahn im Kontext. Gestern und heute war ich mal wieder nördlich des Kölner Südwesten unterwegs und hatte das Vergnügen IC bzw. ICE zu fahren.

Auf der Hinfahrt nach Essen, gestern Mittag im IC um 14 Uhr irgendwas ab Köln saß ich neben einer stillenden Mutter die ohne Scheu und Scham ihr Söhnlein (brilliant) verköstigte. Ich als aktiver Familienvater bin den Anblick stillender Mütter gewöhnt und finde da weder was schlimmes bei noch ist das irgendwas "pornomäßiges" wie zwei halbstarke, maximal 14 Jahre alte Jungs, die wohl auch in Sichtweite der Brust im Zug saßen. Die fanden das wohl so sensationell, dass die gleich ihre Kumpels per Händi informiert haben. Die Mama und ihr trinkender Zwerg sagen das Treiben der pubertierenden Jungs eher gelassen. Ich übrigens auch. :)

Meine Frau fuhr mal irgendwann mit dem Auto abends in Köln los und hatte beim Scheinwerfer einschalten einen strullerndern Kerl im Scheinwerferlicht stehen.

Da frage ich mich doch was besser ist? Im Zug einer Mutter auf die stramme Brust zu glotzen oder im Auto einen schlaffen, urinierenden Fink zu betrachten?


Das Zweite kinderrelevate Thema der Essenreise gab's heute auf der Rückfahrt im ICE ab kurz vor 15 Uhr ab Essen nach München. Ich habe mich im Kleinkinderabteil in die Ecke gesetzt da ich keine Reservierung hatte und da meistens Platz ist.

Gleiches tat eine Familie aus Essen. Tochter mit Mutter, Vater und Freund. Großes gelaber und Dummverzähl. Bis in Duisburg eine Frau mit zwei wirklichen Kleinkindern kam und das Abteil nutzen wollte. Der Schaffner überlegte nicht lange und bat die Essener Familie doch woanders Platz zu nehmen. Das Kleinkinderabteil ist immer und ausnahmslos nur für ebensolche da.

Murrend haben die Leute das Weite gesucht. Ich durfte bleiben da ich eh nur bis Köln fuhr und weil ich eben ein netter Kerl bin ;).

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