Seit heute gibt es einen neuen Fahrplan bei der MTA. Im 7.13h Zug sitzend hoerte ich dem Schaffner heute morgen zu als es ansagte, dass dieser Zug seit heute 2 Minuten frueher ab Cortlandt faehrt. Also ist der Seventhirteen jetzt der Seveneleven (klingt auch irgendwie schoener).
Mein Zug nach Hause - der Sixfifteen - ist ab heute der Sixsixteen. Also eine Minute spaeter ab GCT. Das bedeutet, pro Tag 3 Minuten mehr commute. Das sind in der Woche schon 15 Minuten, im Monat somit eine Stunde - auf's Jahr gesehen 12 Stunden die ich laenger im Zug sitze als bisher.
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Montag, 17. Oktober 2011
Freitag, 14. Oktober 2011
Shhhhhhhht!
Zum Fahrplanwechsel, der am Montag ansteht, hat sich die MTA etwas Neues einfallen lassen. Ruhewagen! Es gibt in den Zügen auf der Hudsonline (vielleicht auch auf anderen Linien, ich weiss nicht) nun immer einen Waggon, in dem nicht telefoniert, mit der Zeitung geraschelt und keine laute Musik gehört werden darf.
Immer der, direkt hinter der Lok ist "a quiet car".
(And although it's a quiet car, it's no quit car after Croton, like we all know. ;o)
http://ossining.patch.com/articles/silence-mta-extends-quiet-car-concept-to-hudson-harlem-lines
Immer der, direkt hinter der Lok ist "a quiet car".
(And although it's a quiet car, it's no quit car after Croton, like we all know. ;o)
http://ossining.patch.com/articles/silence-mta-extends-quiet-car-concept-to-hudson-harlem-lines
Freitag, 7. Oktober 2011
Türenlotto
Normalerweise ist es so, dass die Bahnsteige an denen die Hudsonline Expresszuege halten,
die nördlich von Croton liegen, für die verkehrenden Siebenwagenzüge
zu kurz sind. Nach der Abfahrt in Croton erfolgt immer die (viel zu
schnelle und schwer bis kaum verständliche) Ansage, dass man an allen Stationen nur aus den letzten sechs Wagen aussteigen kann. Der direkt hinter
der Lok wird ab da verriegelt.
Aber eine Bahngesellschaft wäre auch hier im Serviceland Nummer Eins keine Bahngesellschaft, wenn es nicht etwas komplizierter ginge. Es gibt da einige, wenige Züge die auch am Bahnsteig in Manitou anhalten. Der ist wohl so kurz, dass dier in der Regel nur eine Tür aufgemacht wird. Welche das ist, wird per Ansage nur grob umrissen. Eine Tür der ersten beiden Wagen hinter der Lok.
Und ja, Manituo liegt auch nördlich von Croton und fällt somit eigentlich unter die Türen-des-ersten-Wagens-bleiben-zu Regel. Hier entscheidet wohl aber der Fuss des Lokfahrers auf dem Bremspedal und man weiss erst unmittelbar vor dem Aussteigeereignis, wo es raus geht. Und - es ist auch hier so wie überall - die Ausnahmen bestätigen eben die Regeln. Soviel zur Dauerausnahme Nummer eins.
Ausstiegschikane Nummer zwei: Aktuell wird in Peekskill gebaut. Und zwar wird der Bahnsteig saniert. Das wiederum hat zur Folge, dass hier nicht 6 Wagen (der Dauerausnahme Nr.1 folgend) andocken, sondern nur vier im aktuellen Alltagsbetrieb bestiegen werden können. Und zwar um genau zu sein, die vier Wagen direkt hinter der Lok. Die temporäre Ausnahme Nummer 2 überdeckt also Dauerausnahme 1 und man könnte dieser Tage sehr wohl in den ersten Wagen hinter der Lok gehen um in Peekskill den Zug zu verlassen.
Diese etwas konfuse Regelung wird zum Wohl des Fahrgastes aber oft und in aller Ausführlichkeit von den schnellsprechenden Konduktoren in die Mikrofonanlage des Zuges gesäuselt. Und ja, es wird fast in der gleichen Ausführlichkeit wie ich es hier tue erklärt, wie nördlich von Croton die Aussteigeverfahren sind.
Zusätzlich dazu gibt es beim Fahrkarte kontrollieren nochmal einen Einzelhinweis direkt an den (ansonsten mündigen und aufmerksamen) Fahrgast.
Aber eine Bahngesellschaft wäre auch hier im Serviceland Nummer Eins keine Bahngesellschaft, wenn es nicht etwas komplizierter ginge. Es gibt da einige, wenige Züge die auch am Bahnsteig in Manitou anhalten. Der ist wohl so kurz, dass dier in der Regel nur eine Tür aufgemacht wird. Welche das ist, wird per Ansage nur grob umrissen. Eine Tür der ersten beiden Wagen hinter der Lok.
Und ja, Manituo liegt auch nördlich von Croton und fällt somit eigentlich unter die Türen-des-ersten-Wagens-bleiben-zu Regel. Hier entscheidet wohl aber der Fuss des Lokfahrers auf dem Bremspedal und man weiss erst unmittelbar vor dem Aussteigeereignis, wo es raus geht. Und - es ist auch hier so wie überall - die Ausnahmen bestätigen eben die Regeln. Soviel zur Dauerausnahme Nummer eins.
Ausstiegschikane Nummer zwei: Aktuell wird in Peekskill gebaut. Und zwar wird der Bahnsteig saniert. Das wiederum hat zur Folge, dass hier nicht 6 Wagen (der Dauerausnahme Nr.1 folgend) andocken, sondern nur vier im aktuellen Alltagsbetrieb bestiegen werden können. Und zwar um genau zu sein, die vier Wagen direkt hinter der Lok. Die temporäre Ausnahme Nummer 2 überdeckt also Dauerausnahme 1 und man könnte dieser Tage sehr wohl in den ersten Wagen hinter der Lok gehen um in Peekskill den Zug zu verlassen.
Diese etwas konfuse Regelung wird zum Wohl des Fahrgastes aber oft und in aller Ausführlichkeit von den schnellsprechenden Konduktoren in die Mikrofonanlage des Zuges gesäuselt. Und ja, es wird fast in der gleichen Ausführlichkeit wie ich es hier tue erklärt, wie nördlich von Croton die Aussteigeverfahren sind.
Zusätzlich dazu gibt es beim Fahrkarte kontrollieren nochmal einen Einzelhinweis direkt an den (ansonsten mündigen und aufmerksamen) Fahrgast.
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Peekskill
Eingestellt von
Fahrbier (Holger Lersch)
Mittwoch, 28. September 2011
Freundlich
Bisher habe ich die amerikanischen Mitpendler als freundliche, geduldige und nette Menschen kennengelernt. Man hat es zwar immer eilig, aber es funktioniert allesgesittet. Beim Aussteigen am GCT z.B. lässt man, wenn man im Waggon im Mittelgang steht, die Mitfahrer aus den Sitzreihen vor einem immer erst raus, bevor man dann selbst zum Ausgang geht. So leert sich der Zug geordnet und vor allem zügig. Beim Einsteigen warten alle geduldig bis das Gepäck verstaut ist und niemand drängelt sich im engen Waggon vorbei. Und berührt man doch mal jemanden, wird sich sofort entschuldigt. Also, alles wirklich sehr freundlich und gesittet.
Aber es geht auch anders. Heute früh auf der Fahrt rein ins Städtchen ist's zwischen 2 Herren fast eskaliert. In einem Vierersitz, je 2 vis a vis, saß ein kräftiger Mensch und schlief. Er hatte seine Beine unter den Sitz gegenüber geklemmt. Ein weiterer Mitfahrer setzte sich zu ihm versetzt, so dass beide ihre Beine unter den jeweils gegenüberliegenden Sitz schieben konnten. Der Zugestiegene stellte zudem noch seine Tasche auf den Sitz unter dem die fleischigen Beine seines schnarchenden Gegenübers lagen.
Nach einiger Zeit wurde der dicke Erstsitzende wach und er fuhr den Gegenüberdösenden an weil dessen Tasche wohl gegen seine Knie gefallen ist - er wolle schlafen. "You fucking asshole, keep your damn bag away from my knees." Er schob die Tasche weg. Anwort prompt: "Get your sticky fingers off my stuff and stop yellin' at me". "You fucking asshole, I try to sleep here. Or do you have a train ticket for your damn bag, too?" ... die beiden haben sich noch ca. 5 Minuten mit verbalen Nettigkeiten bedacht bevor der eine seine Tasche nahm und loszog einen Schaffner zu holen. Der Dicke ist gleich wieder weggenickt. Ein paar Minuten später Durchsage von Schaffner 1 über die PA, dass der Kollege mal bitte kommen soll. Kurz darauf kam das "fucking asshole" mit seiner "damn bag" und einem Schaffner im Kreuz wieder an. Der zweite Schaffner kam auch. Die Jungs haben noch was rumgemosert und der Schaffner fragte, ob es nicht einfach möglich wäre sich umzusetzen. Er kann hier nicht den Zug anhalten oder sonst irgendwas für die beiden Herren tun. Eine Frau, die eine Reihe weiter saß, hat sich dann tapfer dazwischengeworfen und mit dem "fucking asshole" den Platz getauscht. Der Dicke hat sich wieder hingelegt und weitergepennt.
Ach so, das waren 2 Mittelalte, normal gekleidete, erwachsene Männer um die 40. Aber man(n) gebar sich wie endpubertierende Halbstarke.
Aber es geht auch anders. Heute früh auf der Fahrt rein ins Städtchen ist's zwischen 2 Herren fast eskaliert. In einem Vierersitz, je 2 vis a vis, saß ein kräftiger Mensch und schlief. Er hatte seine Beine unter den Sitz gegenüber geklemmt. Ein weiterer Mitfahrer setzte sich zu ihm versetzt, so dass beide ihre Beine unter den jeweils gegenüberliegenden Sitz schieben konnten. Der Zugestiegene stellte zudem noch seine Tasche auf den Sitz unter dem die fleischigen Beine seines schnarchenden Gegenübers lagen.
Nach einiger Zeit wurde der dicke Erstsitzende wach und er fuhr den Gegenüberdösenden an weil dessen Tasche wohl gegen seine Knie gefallen ist - er wolle schlafen. "You fucking asshole, keep your damn bag away from my knees." Er schob die Tasche weg. Anwort prompt: "Get your sticky fingers off my stuff and stop yellin' at me". "You fucking asshole, I try to sleep here. Or do you have a train ticket for your damn bag, too?" ... die beiden haben sich noch ca. 5 Minuten mit verbalen Nettigkeiten bedacht bevor der eine seine Tasche nahm und loszog einen Schaffner zu holen. Der Dicke ist gleich wieder weggenickt. Ein paar Minuten später Durchsage von Schaffner 1 über die PA, dass der Kollege mal bitte kommen soll. Kurz darauf kam das "fucking asshole" mit seiner "damn bag" und einem Schaffner im Kreuz wieder an. Der zweite Schaffner kam auch. Die Jungs haben noch was rumgemosert und der Schaffner fragte, ob es nicht einfach möglich wäre sich umzusetzen. Er kann hier nicht den Zug anhalten oder sonst irgendwas für die beiden Herren tun. Eine Frau, die eine Reihe weiter saß, hat sich dann tapfer dazwischengeworfen und mit dem "fucking asshole" den Platz getauscht. Der Dicke hat sich wieder hingelegt und weitergepennt.
Ach so, das waren 2 Mittelalte, normal gekleidete, erwachsene Männer um die 40. Aber man(n) gebar sich wie endpubertierende Halbstarke.
Donnerstag, 15. September 2011
Just in Time
Heute Abend Heimreise mit dem 7.21 Express. Normalerweise steht der Zug schon etwa 20 Minuten vor Abfahrt da und man kann einsteigen. So verteilen sich die vielen Leute die mit dieser Fahrt nach Hause pendeln im inneren der Wagen und machen es sich bequem. Heute Abend war der Zug noch nicht da - ich habe schon mit einer saftigen Verspätung gerechnet. Zum Glück kam der Zug aber just in time an, sodass der Lokführer nur einmal fix vom Steuerwagen in die Lok steigen musste um dann puenktlich um 7.21 abzulegen.
Auch wenn der mit Menschen gut gefüllte Bahnsteig einen übervollen Zug vermuten lässt, war der Zug einfach nur gut besetzt und nicht überfüllt.
Auch wenn der mit Menschen gut gefüllte Bahnsteig einen übervollen Zug vermuten lässt, war der Zug einfach nur gut besetzt und nicht überfüllt.
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Wartende am Gleis 37, Blick in Richtung Park Avenue Tunnel, also raus aus der Stadt. |
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Blick in Richtung der Haupthalle des Bahnhofs. |
Donnerstag, 8. September 2011
Hybridantrieb?
Als ich heute frueh (ausnahmweise mal in Peekskill) auf den Zug gewartet habe, konnte ich auf dem gegenueber liegenden Gleis einen Blick auf ein paar Details der Lokomotive werfen. Dabei ist mir aufgefallen, dass diese Dieselokomotiven auch Stromabnehmer haben.
Es koennte sein, dass es damit zusammenhaengt, dass der Tunnel unter der Park Avenue nicht mehr mit Loks befahren werden darf, die dampfen. Ich dachte allerdings bisher, dass sich diese Regelung aus der Zeit ist, in der hier noch Dampfloks ihren Dienst verrichtet haben. Ob das tatsaechlich auch fuer die Dieselmaschinen gilt?
Ahaaa, Nachtrag 20.9.2011: Dank des anonymen Kommentators weiss ich dann jetzt auch wieder wo ich das gelesen habe mit dem Tunnelverbot. Es ist hier zwar als Bahnhofsverbot ausformuliert, aber so richtig daneben habe ich nicht gelegen.
"The type is confined to services operating from New York City, where diesel emissions through its two fully enclosed main terminals are prohibited." - "Dieser Typ ist darauf beschränkt von New York City aus betrieben zu werden, wo (Diesel-) Emissionen in den zwei vollständig geschlossenen Bahnhöfen verboten sind."
Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/GE_Genesis#P32AC-DM
Es koennte sein, dass es damit zusammenhaengt, dass der Tunnel unter der Park Avenue nicht mehr mit Loks befahren werden darf, die dampfen. Ich dachte allerdings bisher, dass sich diese Regelung aus der Zeit ist, in der hier noch Dampfloks ihren Dienst verrichtet haben. Ob das tatsaechlich auch fuer die Dieselmaschinen gilt?
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Man erkennt am Drehgestell 2 Stromabnehmer. |
Ahaaa, Nachtrag 20.9.2011: Dank des anonymen Kommentators weiss ich dann jetzt auch wieder wo ich das gelesen habe mit dem Tunnelverbot. Es ist hier zwar als Bahnhofsverbot ausformuliert, aber so richtig daneben habe ich nicht gelegen.
"The type is confined to services operating from New York City, where diesel emissions through its two fully enclosed main terminals are prohibited." - "Dieser Typ ist darauf beschränkt von New York City aus betrieben zu werden, wo (Diesel-) Emissionen in den zwei vollständig geschlossenen Bahnhöfen verboten sind."
Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/GE_Genesis#P32AC-DM
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