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Dienstag, 15. Mai 2012

Cold Spring

Ein Hudsonline Express Zug auf seinem Weg nach Poughkeepsie kurz nachdem er den Halt Cold Spring hinter sich gelassen hat.

Lok 231 der New Haven Line zieht einen Zug mit sieben Shorelinern flussaufwärts.


Hier nochmal für Interessierte die Überleitstelle im Detail und ohne Zug:

Das kleine mit den bunten Lichtern vorne im Bild sind die Signale an der Hudsonline. Die gibt es allenfalls noch in der Form, dass sie auf einem ein bis anderthalb Meter hohen Mast stehen. Das Signalbild ist aber immer das gleiche.

Freitag, 11. Mai 2012

MTA Lok 114

Leider nur kurz abgelichtet während ich zu meinem Zug gespurtet bin. In Gleis 36 stand eine Zuggarnitur mit Shorelinern und am Steuerwagenende war eine Lok angehangen.


Nachtrag: Was ich gerade auf dem Bild noch entdecke ist, dass hinter dem Zug ein AMTRAK Wagen zu sehen ist. Das ist ebenfalls ungewoehnlich - denn die Amtrak faehrt schon lange nicht mehr von und zum Grand Central Terminal. Die Amtrak ist an der Penn Station zu Hause.

Aber Moment mal, ich glaube ich weiss was es mit den ungewöhnlichen Fahrzeugen hier auf sich hat: Dieses Wochenende ist der "National Train Day". Da ist bestimmt so eine Art Fahrzeugausstellung.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Ueber den Harlem River in die Bronx und zurueck

Feierabend, Heimfahrt. Kurz hinter dem letzten Halt auf Manhattan, der 125. Strasse, fahren alle Zuege vom Grand Central Terminal kommend ueber eine Zugbruecke gen Norden/Osten.

Hier der Blick aus dem Fenster nach Sued-Osten:


Nach vollendetem Feierabend geht's dann fruehmorgens wieder zurueck nach Manahata, das alte Indianerdorf am Hudson:


Donnerstag, 26. April 2012

Stone Arch Bridge

Mit dem Walkway in Poughkeepsie und der Highline in New York habe ich ja schon 2 ehemals begleiste Bahnanlagen erlaufen. In Minneapolis gab es heute ein weiteres: Ein Fuss- und Radweg über den Mississippi, unterhalb der Saint Anthony Faelle.

Die Bruecke wurde bis 1978 als Eisenbahnbruecke genutzt. Nach mehreren Problemen (Unterspuelte Pfeiler nach einem Hochwasser) und Umbaumassnahmen ist sie heute komplett restauriert und traegt nun keine schweren Zuege mehr sondern nur noch vergleichsweise leichtgewichtige Spaziergaenger und Radfahrer. Mehr Infos zu der Bruecke haelt Wikipedia bereit.

Ich war heute nach Feierabend dort und hab mir das ganze Gelaende angesehen: Inmitten der Wasserfaelle verlaueft die Bruecke und gibt eine gute Sicht auf das alte Elektrizitaetswerk, Schleusen und div. Kanaele durch die die frueheren Muehlen mit Wasser versorgt wurden.

Leider stand die Sonne im Westen und die Bilder der Skyline sind gegen die Sonne fotografiert, anyway - viel Spass damit.






Mittwoch, 25. April 2012

Lightrail Minneapolis

Heute hat es mich dienstlich nach Minnesota verschlagen. Vom Flughafen aus führt eine Bahnverbindung direkt in die Stadt, mitten nach Downtown Minneapolis. Die Züge sehen fast so aus, wie ich sie aus Köln kenne. Eine niederflurige Ueberlandstrassenbahn, wie sie z.B. die Linie 7 nach Zuendorf ist: Niedrige Bahnsteige, eigener Gleiskoerper und in der Stadt teils als Strassenbahn.

Es gibt hier derzeit nur eine einzige Linie die beginnend an der "Mall of the Americans" an den beiden Flughafenterminals entlang bis mitten in das Herz dieser netten kleinen Grossstadt führt.

Unterwegs konnte ich ein Stueck neue Trasse erkennen, die von Norden auf die bestehende trifft. Die Gleisarbeiten waren im Gange aber noch keine Oberleitung oder Anschluss per Weiche an die "Stammstrecke" vorhanden.

Ein paar Bilder habe ich schon schiessen können. Ich hoffe, ich werde nochmal ein bisschen Zeit finden hier herumzustromern und noch mehr gleisiges auf die SD Karte bannen.

Derweil, ein paar Schnappschuesse der Station am Flughafen:

Blick in Richtung "Mall of the Americans"

Blick in Richtung Minneapolis, Downtown




Nach etwas 20 Minuten fahrt erreicht man Minneapolis Downtown und die Strassenbahn verschwindet in den Häuserschluchten:



Freitag, 20. April 2012

Das seltsame Verhalten der Pendler an der Haltestelle "C/E - 50th Street, Downtown"

Die C E Haltestelle an der 50. Strasse nutze ich ein paarmal im Jahr um von der Arbeit aus zum Zahnarzt und wieder zurueck zu kommen. Was in dieser Haltestelle besonders ist, ist das scheinbar seltsame Verhalten der Pendler wenn sie auf den naechsten Zug warten, der sie Downtown bringt.

Normalerweise füllt sich der Bahnsteig peu à peu und man steht schön hintereinander gereiht an der Bahnsteigkante und wartet auf den Zug.

In der Haltestelle der C/E, 50. Strasse ist das nicht so. Kaum jemand steht auf dem Bahnsteig. Die meisten Fahrwilligen stehen gut 5 Meter von der Bahnsteigkante entfernt und lauschen in die vermeintliche Stille der Station hinein. Wenn ein Zug der Linie A vorbei donnert (Linie A ist die Expresslinie der Blauen und haelt nicht an der 50. an) macht die Pendlertraube kollektiv 2-3 Schritte zurueck in Richtung Treppe und horcht angestrengt nach unten.

Zum Teil stehen die Leute auch auf der Treppe und können noch gerade so den Bahnsteig sehen.

Grund für dieses untypische Pendlerverhalten ist, dass an der 50. Strasse die Linie E von Osten kommend in den blauen Strang der südwärts fuehrenden A und C Linie einbiegt. Und zwar unterhalb der Linien C (und A). Erst auf der Weg von der 50. bis zur 42. kommt die E auf die gleiche Höhe wie die A/C und weicht in das gleiche Gleis ein.

Wer also von der 50. Strasse mit der nächsten Möglichkeit downtown fahren möchte, muss entweder den nächsten C oder den nächsten E Zug nehmen. Und diese beiden Bahnsteige liegen, durch 2 Treppen getrennt, übereinander. Aus diesem Grund positioniert sich der Profipendler an dieser Station also nicht an der Bahnsteigkante, sondern in Hörweite der E und Sichtweite der C. So kriegt er dann mit ziemlicher Sicherheit den nächsten downtown fahrenden Local-Train.

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