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Donnerstag, 7. Juni 2012

Wasser fliesst nach unten

Vor einiger Zeit habe ich gefragt, warum die Wasserrinne am neuen Pendlerparkplatz in Cortlandt so ist, wie sie ist. (Laeuft das Wasser hier bergauf?)

Hier nun des Raetsels Loesung:

Snow Emergency Area

Im Winter ist es verboten die oberen Parkplaetzen zu nutzen. Hier wird der Schnee von den uebrigen Parkflaechen hingeschoben und zu grossen Schneebergen aufgetuermt.

Und damit das Schmelzwasser nicht ueber den gesamten Parkplatz fliesst um da u.U. nochmals zu gefrieren und eine gefaehrlich Eisschicht zu bilden, gibt es diese - auf den ersten Blick unsinnig erscheinenden - Wasserrinnen so weit oben auf dem Parkplatz.

Steht ja auch auf dem Schild: eine "tau-weg-Zone".


Montag, 4. Juni 2012

Clipping: ice-treff.de empfiehlt fahrbier.de

Im Forum ice-treff.de wird man auf mein kleines, feines Blog aufmerksam.

Scheiss Deutsche Bahn - oder doch nicht?

Angeregt durch ein Posting im Denkfabrikblog, habe ich mich ebenda zu einem etwas ausschweifenderen Kommentar hinreissen lassen:

Ein kurzer Abriss: Bahn so grundsätzlich hier und daheim


... ja was sagt man dazu. Da wuehle ich meinem fast 6 Jahren umfassenden Bahnblog herum, und ich finde auf anhieb nur eine Geschichte die ein etwas positiveres Licht auf die Deutsche Bahn wirft. (http://www.fahrbier.de/2009/06/lob-den-kundenservice-ruckgabe.html). Wobei, einen durchaus unterhaltsamen Faktor haben der eine oder andere mit “Ansagen” gelabelte Eintrag ja schon irgendwie (http://www.fahrbier.de/search/label/Ansagen).

Was ich allerdings sagen kann – nachdem ich viele Kilometer auf deutschen Schienen in deutschen Zügen zurückgelegt habe und danach den Nahverkehr in und um New York erlebe – ist: Bei der DB geht es eigentlich so schlimm gar nicht zu. Allein die Qualität der Fahrzeuge und Schienenwege: Es liegen Welten dazwischen. Hier: Es wackelt, quietscht und schaukelt alles. Man kann arbeiten im Zug im Prinzip vergessen. Da sind die alten Silberlinge und Umbauwagen mit einer 211 vorne dran vor 25 Jahre ruhiger und angenehmer gefahren, in denen ich auf dem Schulweg die Hausaufgaben von Mitschülern klonte.
Und sowas schickes wie einen IC mit Bistrowagen oder gar einen ICE mit Restaurant sucht man hier vergeblich. Also ich meine jetzt zum Pendeln – die AMTRAK hat sowas schon, aber damit pendelt hier kaum jemand weil die die richtig weiten Strecken zurueck legen und auch mal 24 Stunden lang unterwegs sind.

Weitere Vorteile: Das Bahnhfahren in Deutschland ist viel günstiger, Fahrpläne sind aufeinander abgestimmt, es gibt Verkehrsverbünde mit einheitlichem Tarifangebot in den Ballungszentren. Hat man hier nicht so richtig. Für den Weg zur Arbeit brauche ich 2 Monatskarten. Eine für den Regionalverkehr der mich in die Stadt und eine für die U-Bahn die mich vom Hauptbahnhof aus weiter bringt. Ich gebe hier für das Pendeln im Monat fast soviel aus, wie ich in Deutschland für monatlich die BC100 bezahlt habe.

Mit dem Abstand den ich in den vergangenen knapp 2 Jahren zur DB habe, kann ich eigentlich nur positive über das Zugfahren in Deutschland berichten. Das System ist sehr gut und trotz seiner Komplexität hat man es ziemlich gut im Griff.

Die New Yorker MTA mag viele 10.000 Menschen am Tag sicher und pünktlich nach Hause oder in die Stadt bringen, aber das scheint mir Eisenbahnlogistisch keine grosse Kunst zu sein. Am Grand Central Terminal verkehren nur 3 Linien die sich mehr als 70 Gleise teilen. Der Koelner Hauptbahnhof dagegen hat 11 Gleise und neben den S-Bahnen fahren dort auch Regionalbahnen und noch der Fernverkehr gleichzeitig ab. Und alles funktioniert überwiegend reibungslos. Auch hier kann man erstmal nur sagen, dass die Bahn sooo schlecht nicht sein kann.

Donnerstag, 31. Mai 2012

Poughkeepsie oder Poughkeepsie

Nimmt man nun den Peak Express um 6.12 nach Poughkeepsie oder den um 6.16. Fuer alle die nach Beacon, New Hamburg oder Poughkeepsie wollen ist es in der Tat egal. Alle anderen mussen aufpassen, dass sie in den richtigen Zug steigen.
Ich hab auch schon im falschen gesessen - es aber zum Glueck noch rechtzeitig vor Abfahrt bemerkt.


Montag, 28. Mai 2012

Subway fahren in New York City

Auf Schienen in und um New York

Unterscheidet sich das Zugfahren in der neuen Welt von dem, wie wir es in Deutschland kennen? Der Akt des Zugfahrens und das ist ja das einzige was ich wirklich beurteilen kann, hat mit dem Zugverkehr daheim gemeinsam: Ich brauche einen Zug, eine Fahrkarte und schon kann es los gehen.

Arbeiten wir uns mal von unten nach oben. Heute...

Die U-Bahn 

In den meisten deutschen Städten gibt es ein von der Deutschen Bahn unabhängig betriebenes Schienennetz. Zu nennen seien hier beispielsweise die KVB in Köln, die Busse und Bahnen betreibt oder die BVG in Berlin, die sich ihrerseits in der Hauptstadt mit ihren Bussen und Bahnen herumtreibt.

Für New York City ist eine es die MTA, die ebenfalls Busse und Bahnen in New York City kreisen oder viel mehr: Pendeln lässt. Eine Ringlinie gibt es hier nämlich nicht.

Die Subway besteht aus mehr als 20 Linien mit einer Gesamtlänge von etwa 230 Meilen (ca. 370 km), deren Züge einen schnell von einem Ende der Stadt ans andere bringen. Die längste Fahrt an einem Stück  ist 31 Meilen lang und zwar mit der Linie A von Manhattan 207th Str. nach Queens, Rockaway (alle Zahlen habe ich mir von dieser Seite ausgeliehen: http://www.nycsubway.org/faq/factsfigures.html).

Ist das Benutzen der New Yorker Subway teuer? 

Ja, das Benutzen ist teuer, wenn man nur ein bis zwei Stationen zurücklegt. Auf Manhattan kann man solche Distanzen auch bequem zu Fuß bewältigen. Es ist oftmals zeitraubender und beschwerlicher in die Station herabzusteigen und aus der Zielstation wieder heraus, als mal eben an der Oberfläche 3 oder 4 Blocks zu laufen. Der Preis ist immer der gleiche, für einmal in die U-Bahn einsteigen werden $2,25 $2,50 fällig. Das wirft auch gleich die Frage auf:

Ist das Benutzen der New Yorker Subway teuer? 

Nein, das Benutzen ist nicht teuer, wenn man z.B. vom Times Square aus an den Atlantik-Strand möchte. Mit der Subway gelangt man in etwas mehr als einer Stunde raus aus dem Stadttrubel, rein ins Strandidyll. Sei es Brighton Beach mit Coney Island als Nachbarn oder in knapp 2 Stunden die Reservate und Naturschutzgebiete um Rockaway. Und das alles für sparsame $2,25 $2,50.

Aus den Städten Köln oder Berlin kenne ich das so, dass man eine Fahrkarte kauft, mit der man sich in einer bestimmten Zone eine bestimmte Zeit lang mit allen Verkehrsmitteln des Nahverkehrs bewegen kann. Also am Neumarkt eine Karte gekauft, bringt mich 3 Stunden (stimmt das mit den 3 Stunden? Ist alles schon so lange her...) lang zu jedem Ort, der per KVB Bus oder Bahn zu erreichen ist - auch mit Unterbrechung. Die Karte gilt.  Es gibt im Zug oder am Bahnsteig keine Zugangskontrolle, man muss die Fahrkarte immer dabei haben und auf sporadische Kontrollen in den Zügen gefasst sein.

Das Tarifsystem in NYC ist für die U-Bahn und die Busse einfach gestrickt. Einheitstarif für alle und nur eine bzw. keine Zone. Bei jedem Eintritt in die Unterwelt wird gezahlt. Kinder bis zu einer Körpergröße von 110 cm fahren in Begleitung eines zahlenden Elternteils kostenlos. Zu dem Thema habe ich im vergangenen Jahr schon ausführlicher geschrieben.


Diese 3 verschiedenen Automaten findet man in Bereich der New Yorker Subway. Von links nach rechts:
1.) ein Lesegeraet, das einem den aufgeladenen Betrag oder das Ablaufdatum auf einer Metrocard anzeigt.
2.) ein Automat um vorhandene Metrocards nachzuladen. An diesem kann man nur mit Kreditkarte zahlen und nicht mit Bargeld.
3.) Ein "vollwertiger" Automat, der Einzelfahrscheine  und neue Metrocards herausgibt, zum Bezahlen Bargeld oder Kreditkarte akzeptiert und natürlich auch wie sein kleiner Bruder vorhandene Metrocards wieder auffüllen kann. 


Sparmöglichkeiten beim U-Bahn fahren in New York City.

Weniger Fahrkosten mit einer Metrocard - entweder als Guthabenkarte oder als Wochen- oder Monatskarte mit beliebig vielen Fahrten. Man könnte erstere Variante auch Mehrfahrtenkarte bezeichnen, aber im Grunde ist sie das nicht. Es werden keine Einzelfahrten bzw. genau genommen Einzeleintritte ins U-Bahnsystem auf ihr abgelegt, sondern eine bestimmte vorausbezahlte Geldmenge, die bei Eintritt in die Station um $2,25 $2,50 reduziert wird. Diese Karte kann beliebig oft nachgeladen werden und bei jedem Nachladen gibt es 7% 5% vom aufgeladenen Betrag dazu.

Der niedrigste Betrag, der aufgeladen werden kann, sind 10$ 5$. Das macht dann zzgl. der 7% 5% Bonus 10 5 Dollar und 70 25 Cent, die der Karte gutgeschrieben werden. So weit so gut, aber leider noch nix gespart - bei einer Nutzung von nur 4 2 Fahrten sogar zuviel bezahlt! 4*2,25 2*2,50 macht 9$ 5$. Es bleibt also ein Rest von 1,70$ 0,50$ auf der Karte, der nun zinslos vor sich hindümpelt. Erst nach einer fuenf weiteren Aufladungen von 10$ 5$ hat man die Möglichkeit einmal mehr zu fahren - aber wer mitgerechnet hat: eine Freifahrt ist das dann noch nicht. es sind ja erst 1.40$ als Bonus dazu gekommen.
Eine echte Freifahrt hat man erst ab 40$ 50$ Aufladung was einem einen Bonus von 2,80$ 2,50$ einbringt. Diesen kann man dann in einer Fahrt im Wert von 2,25$ investieren, unterm Strich keine wirklich grosse Ersparnis.

Diese Art von Metrocard kann man in der Gruppe nutzen, sprich, man kann sie bei Eintritt in die Station mehrmals durchziehen und so bis zu 4 Leute auf einmal reinlassen. Mehr ist leider nicht möglich, beim fünften Durchziehen macht die Schranke nicht mehr auf und die Karte ist für 18 Minuten geblockt.

so wird ein kostenloser
Übergang angezeigt
Ein weiterer Vorteil der Metrocard ist der kostenlose Übergang von der U-Bahn in den Bus und umgekehrt und von Bus zu Bus. Die Karte öffnet dann die Schranke ohne etwas vom Guthaben abzuziehen.
Für den Übergang hat man sogar 2 Stunden Zeit, abzüglich der Zeit, die man schon unterwegs ist. Also wenn ich am Times Square einsteige und mit der 7 in 50 Minuten nach China Town fahre, dann habe ich in China-Town (Flushing) noch 70 Minuten Zeit mich umzusehen, bevor ich z.B. per Bus wieder zurück in die Stadt fahre - per kostenlosem Übergang. Das Display am Drehkreuz bzw. im Bus bestätigt die kostenlose Fahrt mit "GO 1 XFER OK".

Es gibt einige wenige Stationen im U-Bahnnetz an denen man die Station verlassen muss um die Linie zu wechseln. An diesen Stationen ist ebenfalls ein kostenloser Übergang mit einer Metrocard möglich.

Neben den U-Bahnen und Bussen, die alle zu je $2,25 $2,50 benutzt werden koennen, gibt es noch 2 weitere Verkehrsmittel, die die Metrocard als Zahlungsmittel akzeptieren: Der Airtrain am Flughafen JFK - hier kostet eine Fahrt $5 pro Person und Express-Busse, deren Linien durch ein X vor der Zahl gekennzeichnet sind. Die Busse kosten pro Fahrt $5,50 $6 und bringen einen dafür zügig und komfortabel in die angrenzenden Countys.

Metrocardkontrollautomat
Um das noch vorhandene Guthaben auf einer Metrocard abzufragen, findet man in den grösseren Stationen kleine Automaten. (Bild rechts)

Neben der Metrocard als Wertkarte gibt es auch 2 Varianten einer "Unlimited-Fahrkarte": einmal für 7 Tage oder für 30 Tage. Eigentlich selbstverständlich, aber trotzdem zu erwähnen: Die Gültigkeit beginnt mit dem ersten Benutzen an einer Eintrittschranke und nicht wenn es aus dem Automaten kommt.

Mit den "Unlimited Ride Metrocards" ist kein Einlass von mehreren Personen möglich. Nach einmaligem Durchziehen an einer Schranke ist die Karte für 18 Minuten geblockt. Die Nutzung des Airtrains und der Expressbusse ist ebenfalls nicht möglich. Die Wochen- (7 Tage) oder Monatskarte (30 Tage) funktioniert nur in den Verkehrsmitteln die $2,25 $2,50 kosten und eine Metrocard akzeptieren.

Nachtrag Maerz 2013: Preiserhoehung und neue Rabattregularien eingearbeitet. 

Freitag, 25. Mai 2012

Läuft das Wasser hier bergauf?

Ein kleines Rätsel zum Wochenende. Die neue Park&Ride Anlage an meinem Heimathafen hat eine seltsame Besomderheit. Eine grosse, in den Boden eingelassene Rinne um das Oberflaechenwasser aufzunehmen. Allerdings an einer Stelle an der sie irgendwie sinnlos erscheint. Die Menge an Regenwasser muss doch am unteren Ende des Parlplatz viel grösser sein.

Wer kann das Erklären? Alle Kommentare werden erst am Montag veröffentlicht und als Gewinn fuer die Richtige Erklaerung gibt's mal wieder eine lecker Postkarte.

Viel Spass und ein schoenes Wochenende!

Das obere Ende des Parkplatzes. Links im Bild die fragliche Regenrinne und rechts davon der obere Zipfel vom Parkplatz.

Und unterhalb der Regenrinne der Rest der Park-Anlage.

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